Meditation – folge deinem Geist

Im Detox-Programm, welches ich seit Anfang Januar ausführe, ist es vorgesehen jeden Tag zu meditieren… Und ich gebe es zu, es fällt mir häufig nicht leicht, und da es einigen Mit-Detoxerinnen ähnlich geht, ich aber denke, dass Meditation eine wichtige Übung in unserem Alltag (nicht nur für das Programm sondern darüber hinaus) ist, erstelle ich diesen Artikel:

Manchmal kann ich mich nicht entscheiden, ob es besser ist morgens, oder abends zu meditieren – das kommt für mich auf die Tagesqualität an, und ich wechsle mich ab, manchmal mache ich das sowohl als auch… ich möchte es zu einem festen Bestandteil meines Alltags machen und es mit einem „Göttinnendienst“ verbinden (dazu bald mehr). Wenn ich dann aber vor meinem Altar auf meinem Meditationshocker hocke (im Lotossitz kann ich nur schwer meditieren), dann werde ich häufig unruhig, kann meine Gedanken nicht „ruhigstellen“ und werde öfters ungeduldig…das liegt daran, das ich an solchen Tagen erwarte „keine Gedanken“ zu haben, was eigentlich gar nicht Sinn der Sache ist…

Dann werde ich mir be-wusst, dass ich atme – und beobachte den Atem, wie er sanft und frisch in meine Lungen strömt, sich mein Brustkorb weitet, und dann, ohne Schwierigkeit, der Atem sanft wieder löst, und aus meinem Körper fließt… Wie die Gezeiten ist mein Atem, wie die Welle, die sich dem Strand nähert, um dann wieder zurück fließt… Ein und Aus… Lasse ihn fließen und werde dir bewusst… Und dann kommen die Gedanken.. sie sind wie Strandspaziergänger, die sich unterhalten… ich schaue sie an, lausche ihren Gesprächen, und sehe sie weiter ziehen, während der Atem kontinuierlich weiter fließt, und ich ihn immer noch wahrnehme… Emotionen tauchen auf, und gehen… Ich beobachte all das… Vielleicht bin ich der Strand… der einfach ist… oder der Himmel (in diesem Szenario)… oder der „Beobachter“…

Ich bemerke, dass mein vermeintliches „Ich“ einer der Spaziergänger ist, der am Strand spaziert und alles fotografiert, bewertet… da hinter ist aber noch etwas anderes… etwas was einfach ist – und beobachtet… es wertet nicht, es ist achtsam.. und ist einfach da – es ist reines Bewusstsein… Und im Zustand des reinen Bewusstseins bemerke ich, dass es mir an nichts fehlt, dass ich im Frieden mit allem bin… ich bin im JETZT – in dem Moment… und mehr nicht…

Wenn dir das nicht sofort gelingt, ist das kein Problem… ich denke es könnte sinnvoll sein, Meditations-Übungen zu machen, einfach um erst einmal aus dem Alltag aus zu steigen… Wichtig ist, dass du dich einmal zum „Meditieren“ an deinen heiligen Ort setzt und dort zehn bis 15 Minuten bleibst… Du könntest folgendes tun:

Einstimmung: Zünde einen Kerze an, läute ein Glöckchen/eine Klangschale, zünde ein Räucherstäbchen an, oder mache alles zusammen 😀 (je nachdem, was du so da hast – es geht darum, dein Kopf auf „Meditation“ einzustellen)

* schaue in die Flamme, beobachte sie und richte deinen Fokus darauf, versuche dir der Flamme bewusst wahr zu nehmen…

* stelle dir eine Tafel vor, auf denen deine Gedanken erscheinen – und dann wische sie mit einem Schwamm weg

* mache eine Chakra-meditation ^^

* Schau dich hier mal um: Meditation.at, Learn to meditate, findyournose  (letzte beiden Seiten habe ich bei „mit allen sinnen“ gefunden)

„Entwickel einen Geist, der so offen ist wie der Raum, in dem angenehme und unangenehme Erfahrungen entstehen und vergehen können, ohne Konflikte oder Leid hervorzurufen. Verweile in diesem Geist wie im weiten Himmel.“ – Maijhima Nikaya-

(aus „das weise Herz“ von Jack Kornfield)

Ich hoffe, ich konnte euch ein Stück weit helfen – und vielleicht berichtet ihr ja auch über eure Meditationsverfahren? Welche Schwierigkeiten habt ihr? Welche Tipps und Tricks nutzt ihr?

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Ein Kommentar zu „Meditation – folge deinem Geist

  1. Liebe Wölfin,

    ein sehr schöner Artikel. Ich kann mich auch schlecht entscheiden, ob es morgens oder abend besser ist. Meistens entscheide ich mich aber für abends, denn wenn ich den Tag so beginne, möchte ich ihn auch spirituell weiterführen. Und das geht meistens nicht, denn die Arbeit ruft. Abends ist es einfacher, wenn man nach der Meditation seinen Geist schweifen lassen möchte… oder einfach ins Bett verschwindet.

    Ich versuche meinen Geist durch Sinneswahrnehmung auszuschalten, siehe Feuermeditation aus meinem Blog. Da extistiert plöztlich nur noch „heiß“ oder „warm“ und dann ist man auch bei sich. Ansonsten bin ich auch eher der Spaziergänger und mein Geist wandert wild umher… da muss ich noch ziemlich dran arbeiten…

    Als ich ein Kind war, habe ich meine Gedanken „hinter den Augen“ immer schwarz gestrichen und meinen Geist leer zu bekommen… fällt mir gade wieder ein, als ich den Tipp mit Tafel-wischen gelesen habe. Das sollte ich auch mal wieder probieren, hat damals super geklappt.

    Ganz liebe Grüße,
    wurzelweberchen

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