Tu es jetzt!

Oder wie man Ideen wirklich umsetzen kann…
Ich habe häufiger das Problem, dass ich eine Idee habe, und dann denke „Ohh, das mache ich x (morgen, nächste Woche…)“ und dann, habe ich gar keine Energie, diese Idee um zu setzten… und das ist nicht nur bei kreativen Dingen so, sondern auch bei Blogeinträgen oder anderen Aktivitäten… Diese Ideen landen dann auf einem (mittlerweile großem) Haufen und dümpeln undurchgeführt in der Nichtwelt herum…
Das beste Beispiel war der Filz-Jahreskreis: Ende Januar, ich hatte gerade die Idee für das Januar-Thema umgesetzt, kam mir eine (grandiose) Idee, was ich wie für das Februar Thema machen könnte… ich sammelte sogleich (voller Energie und Motivation) Infos und kreierte mir eine Vorlage… dann hätte ich mich eigentlich direkt an die Durchführung machen können, aber ich dachte: „Nee, das geht ja jetzt nicht, ist ja  erst für Februar gedacht…“ Und bums, Energie verschenkt… Als ich mich dann hinsetzten wollte, stellte ich die vermeidlich grandiose Idee in Frage: Ist es wirklich das richtige? Gibt es nicht noch etwas Besseres?? Es gibt sicherlich etwas Besseres…! Ich muss mal noch ein wenig überlegen…. Und wieder nichts umgesetzt, weil ich ja jetzt noch dieses und jenes vorher erledigen muss…
Das zeigt also, dass man die Dinge direkt umsetzten sollte, wenn sie einem ins Gehirn springen… dann sollte man nichts anderes machen, als die wilden Esel zu reiten, und sich von der Energie tragen lassen…
Einfacher gesagt als getan – denn manchmal ist dann gar keine Zeit dafür… ich tüftle noch an einer Methode, wie man die wilden Esel ein wenig bei Laune hält, um sie dann auch später (zeitnah) reiten zu können… aber etwas habe ich daraus gelernt:
Wenn ich irgendwann eine Idee zu einem Thema habe, was erst später beginnt, dann setzte ich es dreist schon um…
PS „Riding the wild Donkeys“ der Begriff stammt von Goddess Leonie, die in ihrem Buch „73 Lessons every Goddes must know“ ein wenig darauf eingeht…

Kennt ihr so was??
Was macht ihr dann??
Habt ihr Tipps für mich??

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2 Kommentare zu „Tu es jetzt!

  1. An dieses Problem habe ich gedacht, als ich Deinen Beitrag zu Deinem persönlichen „To do“- Kalender gelesen habe. 🙂 Da habe ich mich schon im stillen gefragt, was Du machst, wenn donnerstags z.B. „meditieren“ und freitags „kreativ sein“ in Deinem Kalender steht, Dir aber donnerstags z.B. eine tolle Idee für eine Bastelarbeit im Kopf herumschwirrt und es Dir eigentlich viel mehr in den Fingern kribbelt, diese Idee umzusetzen anstatt zu meditieren?
    Ich kenne das Problem nämlich auch. 🙂 Wenn ich eine schöne Idee habe und sie nicht zeitnah umsetzen kann, dann wird meistens nichts draus. Ich verliere dann einfach den Schwung dazu. Deshalb versuche ich das über die „Zeit für mich“ zu lösen. Morgens, oder schon am Vortag überlege ich mir, welche Verpflichtungen mir ins Haus stehen und wie ich das machen kann, damit noch „Zeit für mich“ übrigbleibt. Und erst wenn diese „Zeit für mich“ da ist, dann horche ich in mich hinein, was ich jetzt gerne in dieser Zeit für mich machen möchte. Quilten, basteln, lesen, meditieren usw. Manchmal kommt das eine dann vielleicht zu kurz, weil ich mich tage- wochenlang mit ein und demselben Projekt beschäftige, aber das gleicht sich trotzdem wieder aus, weil es dann auch wieder Tage hintereinander gibt, wo ich mehr nach innen gerichtet bin, mehr meditieren möchte, etc. Das funktioniert eigentlich recht gut. 🙂

    1. Och, so eng sehe ich das gar nicht… es ist nicht wirklich schlimm, wenn ich montags die Wohnung mache, mittwochs lerne und donnerstag meditiere… hauptsache ist, ich tue es… Ich brauchte halt einen Plan, damit ich mich selber besser organisieren kann, um es transparent zu machen (bin ein visueller mensch) Aber naürlich hast du recht… es wäre schrecklich, wenn ich mich dann zwingen würde, etwas anderes zu tun 🙂
      Danke dir

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