Mai-Thema: Kraft

In diesem Monat geht es in unserem Filz-jahreskreis um die eigene Kraft! Und in diesem Monat ist das Thema für mich sehr präsent, denn ich bin nicht in meiner eigenen Kraft.

Seit dem ich aus Irland wieder hier bin, fühle ich mich teilweise leer und traurig, habe keine Energie und weiß auch nicht, was ich dagegen tun soll. Mir fällt es schwer mich selber zu motivieren, die Dinge zu tun, die ich eigentlich zun will. Soviel kommt zur Zeit an die Oberfläche,. um geheilt zu werden… so auch die eigene Kraft.

Da ich gar nicht so genau weiß, wo ich beginnen sollte, bat ich die Göttinnen vom „Göttinnengeflüster“ mir zu helfen. Sedna kam zu mir und sagte, ich solle aufhören mich als Opfer zu fühlen. Und erst da wurde mir bewusst, dass ich mich tatsächlich in einigen Situationen als „Opfer“ sehe. Da habe ich wieder Macht/Kraft an jemanden anderes/ eine Situation abgegeben. Ich schaue mir diese Situationen an, werde mir bewusst, wie schlecht ich mich damit fühle – und erkenne, dass ich mich als Opfer fühle, weil ich meine Bedürfnisse zurück gestecklt habe, oder erst gar nicht vertreten habe… Meine Grenzen wurden überschritten und ich habe sie nicht auf gezeigt, und war nachher enttäuscht, dass man sie nicht gewahrt hat. Aber wie kann man auich, wenn man mich als „grernzenlos“ betrachtet (was ja verständlich ist, wenn ich keine Grenze aufzeige). Und dabei weiß ich doch tief in mir, was für eine Stärke dort ruht…

ich steige bewusst aus der Opfer-Rolle aus! Ich bin kein Opfer – ich bin eine starke Frau! Eine Göttin… ich brauche kein Opfer zu sein!

Und dann kam Nut – die Unergründliche. Sie ermahnt mich, dass ich z.Z alles planen und genau wissen möchte – und ich dem Unbekannten einen Platz einräumen soll. Ich darf einfach vertrauen. Alles ist gut….

Ich habe in der Tat das Gefühl, dass mir die Zeit wegläuft. Ich weiß überhaupt nicht, weswegen. Ich denke dann immer „Du musst noch dies und das tun“ Aber dieses Gefühl hört nicht auf. Ich möchte auch immer auf Nummer sicher gehen… „ich kann das nur anfangen, wenn cih sicher bin, dass es das Richtige ist!“ Risiken ein zu gehen ist nicht meine Stärke – und obwohl ich dieses Jahr schon mutig war, reicht es wohl noch nicht. Etwas in mir sagt, dass ich einfach los lassen soll… Leichtigkeit wieder in mein Leben lassen soll…

Spielen

Wann habe ich zu letzt gespielt? Ich glaube es ist schon zu lange her… Hatte das Gefühl „erwachsen“ werden zu müssen. Muss ich das? Und was ist das eigentlich? Ich fühl mich nicht er-wachsen. Ich wachse doch noch! Also darf ich auch spielen…

(Ich gebe mir die Erlaubnis zu spielen!)

Und dann kam Sie

Maeve by jimfitzpatrick

„Ich bin eine Kriegerin,
eine Kriegerin des Herzens.
Ich bin die Königin
im Reich meiner selbst.
Ich kann in allen Situationen
angemessen reagieren,
denn ich weiß, wer ich bin.
Meine Handlungen sind im Einklang mit mir.
Das, was ich glaube, ist im Einklang mit mir.
Alles, was ich tue, ist im Einklang mit mir.
Das, was außerhalb meiner selbst ist,
bleibt draußen.
Das, was ich hineinlasse,
nehme ich ganz und gar in Besitz.
Wie kannst du Verantwortung tragen,
wenn nicht alle Aspekte von dir dein eigen sind?
Wie kannst du über dich selbst bestimmen,
wenn du nicht Königin bist in deinem eigenen Reich?
Wie kannst du dich einsetzen für deinen Gefährten, deine Kinder
und deine Gemeinschaft, wenn du nicht bereit bist,
für dich selbst Verantwortung zu übernehmen
und für dich einzustehen?“      aus dem „GÖTTINNENgeflüster“ Tarotdeck  von Amy Sophia Marashinsky


Und erneut fordert sie mich auf, das Zepter meiner Herrschaft an zu nehmen (habe ich das nicht gemacht, Maeve?) Ich glaube, ich habe verkannt, dass ich diese Situation erschaffen habe – dass ich es war, die Macht abgegeben hat – und dabei habeaufgehört habe, meine eigene Innere Stimme zu hören. Und sie singt – ein Lied von Freiheit, Weite und Kühnheit. Etwas in mir ahnt, wie groß es sein kann… Traue ich mir selber das nicht zu? Wovor habe ich Angst? Ich habe Angst davor, Kraftvoll und Mächtig zu sein (hier geht es um mein leben, wenn ich sowas sage, dann spreche ich über Eigenmacht/Selbstermächtigung)! Ich kann nur etwas neues erschaffen, wenn ich anerkenne, was jetzt ist! (und das mache ich ja paralell mit den Elemente-Wochen)

Das Anerkennen, was ist, fällt mir nicht leicht. Es bedeutet harte Arbeit, sich Dinge ein zu gestehen, sich selber bewusst zu amchen, dass man all das selber erschaffen hat, selber zu gelassen hat, selber gewollt hat (auch wenn man es gar nicht wahrhaben will)

Was also ist meine Kraft?

Wie äußert sie sich?

Was treibt mich an?

Was liegt da schlummernd in mir?

Wie wecke ich es auf?

Dazu werde ich noch antworten finden müssen…und beginnen werde ich mit einer „Kraft-Collage“

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