Be-You-tiful

Wir sehnen uns unser ganzes Leben schon nach etwas, was uns of nicht wirklich bewusst ist.  Wir denken, dass wir es in dem Außen finden – in anderen Menschen oder im Materiellem – und gerade, wenn wir dachten, wir hätten es gefunden, werde wir durch irgend etwas verletzt, oder etwas geht kaputt. Dann spüren wir mit einer riesigen Wucht das Loch in uns, was wir verzweifelt versucht haben zu stopfen.Der ein oder andere beginnt einfach wieder von vorne, in der Hoffnung, dass es mit diesem Job/Haus/Auto besser wird. Das in der Beziehung alles richtig läuft… da wir das Loch aber nicht betrachten (wollen), kommen wir immer wieder in die Situation, wo es uns bewusst wird.

Was könnte es für ein Loch sein?? Was ist diese Sehnsucht, die uns seit unserer Kindheit begleitet?

Es ist die Sehnsucht nach Liebe… das wonach alle Menschen streben… was alle Menschen wollen! Das Loch ist die Abwesenheit von Liebe – sie ist Angst: Angst davor, nicht genug geliebt zu werden. Angst davor, verlassen zu werden. Angst, nicht genug zu sein, nicht aus zu reichen!

Aber unsere Liebe ist stets an Bedingungen und Erwartungen geknüpft: Wenn du X machst/nicht machst, dann… Liebe, auf die Art und Weise, wie wir sie kennen, ist nur eine Emotion – das wonach wir uns sehnen, ist aber eher ein „Zustand“  Ich rezitiere hier einmal einen Vers aus der (bösen) Biebel:

Die Liebe ist geduldig und freundlich.
Sie kennt keinen Neid, keine Selbstsucht,
sie prahlt nicht und ist nicht überheblich.
Liebe ist weder verletzend
noch auf sich selbst bedacht,
weder reizbar noch nachtragend.
Sie freut sich nicht am Unrecht,
sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt.
Diese Liebe erträgt alles, sie glaubt alles,
sie hofft alles und hält allem stand.

(Quelle)

Diese Liebe erwartet nichts, denn sie lässt uns erkennen, das der andere, genau so einzigartig und richtig ist, wie er ist. Das heißt aber auch, dass ich erkennen muss, dass ich mich selber gerade nicht als solches sehe…

Wie oft meine ich mich verbessern zu müssen? Oder besser sein zu müssen, als andere? Wie oft will ich anders sein, dünner oder dicker sein? Ich überlege, was ich an mir ändern muss, damit ich anderen gefalle… weil ich es so gelernt habe.

Ich entscheide mich nun dafür, diese Liebe zuerst mir selber zu geben. Das Loch, das in mir ist, mit Selbstliebe und Selbstannahme zu füllen. Ich öffne mein Herz, für mich selber! Das heißt, ich darf so sein, wie ich bin (immer öfter), in allen Facetten, die ich in mir trage – und (das ganz besonders) egal, wie andere über mich denken!

Wenn ich in die Augen der anderen schaue, und zu grübeln beginne, wie der/die mich wohl sieht, werde ich mir sagen: „Es ist egal, was du über mich denkst!“ (denn ich denke gut über mich)

Ich möchte dich dazu ermutigen, dass du erkennst, dass alles, was du suchst, in DIR liegt. Du bist nicht getrennt von etwas. Du bist Liebe, du musst nicht erst dazu werden! Du musst auch nicht versuchen zum Licht zu kommen, weil du es bereits bist!

So wie du bist – bist du genau richtig! Also sei mehr du selber, lebe, lache, freue dich! Du kannst dich jetzt dazu entscheiden! Es ist etwas was wir wählen.  Be you! (tiful)

Das ist der Beginn einer langen und schönen Freundschaft!

(dieser Beitrag wurde inspiriert durch das Buch: „Die Botschaft der Kahunas“ von Suzan H. Wiegel)

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5 Kommentare zu „Be-You-tiful

  1. Dein Text ist sehr ermutigend, freie mich immer wieder aufs Neue etwas von dir zu leben & für mich bist du ein ganz einzigartiger Mensch 🙂

    Die Susu von der Ud :-*

    1. Das bedeutet mir sehr viel und berührt mich sehr! Ich danke dir von Herzen! Ich möchte dich aber auch daran erinnern, dass du genau so einzigartig bist, und ich dankbar bin, dass es dich gibt 😀

  2. Dein Text ist wunderschön 🙂
    Er ermutigt einen, sich selbst zu lieben, seltsamerweise fällt einem das immer am schwersten 🙂
    Danke für den Gedanken! :-*

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