Plastikfreie Küche -Mülltüten

Was man alles so in einer Küche hat und braucht… (und dann auch noch aus Plastik ist…) Da hätten wir zum einen die Müllbeutel, die allerhand aushalten müssen.

Öko-Mülltüten, Plastik und Papier im Test

Es gibt mittlerweile diverse „Bio-Plastiktüten“, die auch diverse Öko-Lebensmittel umhüllen. Sie sind aus Kunstharz, das aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wird… öko also? Nicht wirklich, denn sie erschwert die Kompostierung von Bio-Müll – da muss sie dann erst einmal herausgefischt werden (da sie nicht so schnell verrottet, wie der restl.BioMüll). Außerdem fördern die Bio-Tüten die Agrar-Flächen und sollen sogar Ende des Jahres auslaufen (lies mehr darüber in „Der Öko-Flop des Jahres„)

Für den Bio-Müll verwenden wir seit geraumer Zeit Papiertüten, die man in Drogeriemärkten bekommt… In ihnen kann man wunderbar Bio-Abfälle sammeln – und sie sind klein genug, dass sie nicht erst durchfeuchten, bevor sie voll sind (bei uns auf jeden Fall). Man könnte, wenn man es noch ein wenig extremer angehen möchte, auch die Papier-Verpackungen von Getreidetüten noch für kleinere Bio-Abfall-Mengen nutzen, und sie so recyclen.

Was machen wir mit dem Restmüll? Der würde jämmerlich durch eine Papiertüte schmelzen, je nachdem, was man so an Müll gerade hat… Man könnte also alte Plastiktüten (z.B. von Kleidungen) dafür verwenden und aufbrauchen – oder besagte Bio-Müllbeutel verwenden. Oder, wie wir – einfach weiter Mülltüten (oder alte Plastiktüten), weil wir dafür bisher keine Alternative gefunden haben, die wirklich alle unsere Bedürfnisse erfüllt…

Advertisements

10 Kommentare zu „Plastikfreie Küche -Mülltüten

  1. Gute Ansätze. Das mit den Bio-Tüten ist interessant. Immerhin sind sie aber nicht aus Petroleum hergestellt, oder? Oder woraus ist das ‚Kunstharz‘? Ansonsten: Braucht man denn unbedingt Mülltüten für den Restmüll? Oder könnte man den Mülleimer nicht direkt in den großen Eimer oder Container entleeren, stellt sich die Frage?

    1. Theoretisch ist das möglih – im Winter sogar eher als im Sommer – dann bleiben Reste in der Tonne und dann kann man sich den Mülltonnen nicht mehr nähern – empfinde ich schon bei dem Biomüll so – und dann ist die Frage, was die Nachbarn davon halten werden (nichts!) ^^

  2. richtige lösung für das problem hab ich auch noch nicht gefunden … aber zumindest hab ich recycelte mülltüten gefunden, wo 80% der tüten aus recyceltem plastik bestehen … nicht superideal aber zumindest ein kleiner ansatz …

    lg
    ilona

  3. Für Restmüll benutze ich alte Einkaufstüten, hin und wieder fällt leider immer mal eine an *schäm* Aber Restmüll ist wirklich minimal, es bleibt kaum noch was übrig dafür. Wenn die Tüten alle sind, werde ich das ohne reinschmeißen und den Abfalleimer ausspülen. Wir haben aber eigene Tonnen, da Hausbewohner, also keine Probleme mit Nachbarn. ABer denen könnte man verklickern das so mehr Platz in der Tonne ist 🙂 Bei Biomüll benutzen wir allerdings gar keine Tüten, das komt fast alles auf den Kompost. Und das was da nicht drauf kommt, kommt ohne Tüten in die Tonne, damit sich da nicht zuviel Flüssigkeit bildet, kippen wir am Boden der Tonne immer erkaltete Holzasche aus unserem Ofen, das saugt alles schön auf. Vielleicht kann man bei euch Sägespäne benutzen wenn ihr keinen Ofen habt?
    Oder wie wärs mit einer Wurmkiste? Dann seit ihr schonmal den Biomüll los und habt später schöne Erde! Die kann man auf dem Balkon oder im Keller stellen.

    Viel Erfolg weiterhin,
    Nenya

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s