Plastikfreies Haustier

Ich bin erschüttert, denn obgleich ich schon sehr viel Plastik im eigenem Reich entfernen bzw. reduzieren konnte, so gibt es jemanden bei uns, derseinen Plastikkonsum einfach weiter frönt…

Das Katerchen… Was hat eine Katze mit Plastik am Hut?

Da lauert das Problem – eigentlich nämlich nichts! Und doch eine ganze Menge…

Mögliche Plastik-Quellen

* Verpackung der Nahrung (Feuchtfutter, Trockenfutter)
* Futternäpfe
* Kämme &Pflegemittel (wer braucht sowas??)
* Leckerlies – Verpackungen und Spender
* Spielzeug
* Liege-Sofa
* Katzenstreu (zumidest die Verpackung)
* das Katzenklo

Tja… sieht auf den ersten Blick vielleicht nicht sooo wahnsinnig viel aus – aber da kann man noch was machen!!

Katzen-Do

* Nahrung in Großpackungen kaufen (anstatt mehrerer kleiner Tüten/Döschen lieber große)
* Barfen (reduziert die Verpackungen drastisch – Zombiekatze berichtet hier über´s Barfen)
* Fütternäpfe aus Keramik oder Metall vorziehen (Katerchen mag lieber Keramik)
* Katerchen hat einen Fell-Kamm – das reicht an Pflegeprodukten für ihn *schweiß weg wisch*
* Spielzeug gibt es auch in „öko-Varianten“ mit Baumwolle und Holz… ist aber dafür im Preis teurer und ersetzt laut Katerchen nicht den Plastik-Federpuschel, der durch die ganze Bude geschleppt wird…
* Liege Sofas und Verstecke in Ratan oder aus Filz
* auch Katzenstreu gibt es in Öko-Varianten und/oder in Papier-Tüten
*Auch Katzenleckerlies lieber in großen Mengen kaufen (meiner liebt z.B. getrocknete Sardiene mit Pute… selbermachen??)

Das Katerchen is(s)t leider, was seine Nahrung angeht, sehr penibel – er isst nicht alles – und schon gar nicht aus der Dose! (es sei denn es ist Fisch)… am liebsten aber hat er Tütchen, z.B. von almo nature (das ist derzeit das einzige, was ich in ihn hineinbekomme – mit wenigen Ausnahmen). Natürlich bekommt er auch Trockenfutter (und genügend Wasser steht zur Verfügung), was in Großtüten daher kommt…  Aber ich mag nicht auf die Zufütterung von Feuchtfutter verzichten (auch wenn er diese nicht täglich bekommt)

Barfen fällt für mich aus, dafür eckel ich mich zu sehr vor rohem Fleisch… Alleine bei den leckerlies habe ich einen unkomplizierten Kater… er liebt getrocknetes Fleisch und Fisch… ohne zusätze – praktisch ^^

Das Katzenklo bleibt aus Plastik – die Katzenstreu kommt in Papier daher oder in großen Mengen (dann Plastik) und seinen Federwedel werde ich ihm wohl auch nicht abschwatzen können…

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9 Kommentare zu „Plastikfreies Haustier

  1. Huhu Wilde Wölfin,

    wir verwenden Thomas Katzenstreu, das kommt in großen Pappsäcken, die wir dann wiederum verfeuern. Unsere Tiger lieben es auch, in Kartons zu liegen, ich habe die mit alten Handtüchern oder aus Resten gestrickten Decken ausgelegt. Und sie zerfetzen gern Eierkartons, die sind ja manchmal soooo gefährlich 😉

    Liebe Grüße,
    Selket

  2. Ganz plastikfrei sind meine 3 Monster auch nicht. Glaub das bekommt man auch nicht zu 100% hin,aber man kann eben gucken das man größere Packs nimmt (sind zudem auch günstiger ^^) Streu ist hier von Natusan oder auch ab und an Thomas. Beides kommt in einer Papptüte. Spielzeug ist plastikfrei,wenn man so manche Umverpackung ignoriert (wobei ich da auch ewig drauf achte das diese nur mit einem Papprücken versehen sind und nicht in Plastik eingepackt sind) Nassfutter kaufe ich immer ein/zwei Vorratspacks. Da gibt´s leider nur Tütchen. Das Trockenfutter (Josera) kommt in einem riesen Sack und reicht in etwa 3 Monate. Klos unumgänglich aus Plastik. Schlafhöhlen sind aus Rattan und an den Kratzbäumen sollte nix dran sein. Hoffe ich 😉
    Hier gibt´s öfters mal selbstgekochtes Futter. Roh eher selten das dies nur mein großer Kater mag und das Mädel und der Kurze nicht. Hähnchen oder Pute,Thunfisch oder auch mal Lachs ist immer was feines. Ist anfangs eine Überwindung gewesen da ich selbst nun nix mit Fleisch am Hut hab,aber was tut man nicht 😉 Und sie lieben es …. insbesondere mein kleiner Kater (der gar nicht mal mehr sooo klein ist ^^) Er steht ansich nur auf Trockenfutter,aber selbstgekochtes da stürzt er sich drauf…oller Feinschmecker 😉

  3. Meine Katzen sind fast plastikfrei. Sie futtern aus Glasschalen (billige flache Kompottschalen), das Nassfutter ist in Alu- oder Blechdosen, ein Katzenklo gibt es bei uns nicht, sie machen draußen (für den Winter habe ich mir jetzt allerdings ein ausrangiertes Katzenklo von einer Freundin besorgt, das sie sonst weggeworfen hätte – für Notfälle, wenn wir nicht daheim sind und die Katze vorher nicht rauszubekommen war), Bürste ist von mir eine alte Rundbürste aus Holz mit Borsten, Trockenfutter gibt es in großen Säcken, die ich dann anschließend noch für unseren Abfall verwende.
    Spielzeug ist Textil, manchmal selbstgemacht, manchmal nur ein Korken an einem Faden.
    Dafür ist es immer noch ein Wahnsinn, was bei mir in Bad und Küche alles an Plastik herumsteht….

    1. Das finde ich toll – unser Kater kann leider nicht raus – außer auf den Balkon, so dass ein Katzenklo sein musste – das katzenspielzeug ist alles (außer dem Federpuschel) aus Filz, Baumwolle und Co – und auch Futter-Spielerein wurden selber gemacht.
      Am liebsten sind da Filzbälle, die eigentlich noch für etwas anderes genutzt werden sollten ^^
      Hab die Erfahrung gemacht, dass meist alltägliche Dinge an einem Faden viel mehr Spass bringen, als gekauftes… Danke dir noch mal dafür

  4. Katzen brauchen keine Leckerlis…eigentlich sind die nur für uns Menschen 😉
    Und Erde kann es locker mit Katzenstreu aufnehmen (selbst gemacht und selbst bei 7 Katzenbabys und einer Mama hatte ich keine Geruchsbildung etc.)

    Mit Umstellung aufs Barfen… wenn du dich ekelst ist es das eine (aber ganz ehrlich frisches Fleisch riecht nach gar nix! und fühlt sich an wie Hackepeter oder Hackfleisch) und den Mäkelkater dran zu gewöhnen das andere. Geht beides…ehrlich- nur Mut 😉

    1. Es geht immer noch „ökologischer“… für mich stellt sich dann aber die Frage – will ich Erde im Katzenklo benutzen? Woher soll ich die nehmen? (aus dem Wald, damit ich kein Plastik benutzen muss?) wie bekomme ich die hier her und wo entsorge ich sie? Für mich hat das „ökologische leben“ auch seine grenzen – und die ziehe ich ganz klar bei Katzenstreu und beim Barfen – denn als eingefleischter (haha) vegetarier, der sich vor Fleisch (es liegt nicht am Geruch oder an der konsistenz) ekelt, fällt es mir sehr schwer, auch Hackfleisch (auch Fleisch) an zu fassen (oder gar zu verwenden). Für mich ein absolutes No-Go, was weniger mit „zu wenig Mut“ zu tun hat.

      Ich finde es gut, wenn andere Leute gute alternativen für sich entdeckt haben – und ich lasse mich sehr gerne davon inspirieren. Deswegen – nur mut! Mach weiter so 😉

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