Vom Wolfsbaby

Es ist klein, hat blonde Haare, die üerball am ganzen Körper wachsen, extrem wache Augen und ich bin sehr verliebt…

Es ist jetzt schon eine Woche her, dass du, kleines Wesen, in unser Leben getreten bist, und es sofort von Grund auf verändert hast. Du warst sehr groß und schwer, als du zu uns kamst, und hast einen anderen Weg nehmen müssen, als eigentlich geplant war. Aber wir zwei haben es geschafft, auch wenn wir sicherlich einiges noch aufarbeiten müssen – ich weiß, dass wir das schaffen. Im Prinzip, lief alles anders als gedacht: Die Geburt an sich, die Stillversuche und der Milcheinschuss (über alles wird noch berichtet) – aber ich glaube an uns…

Das Wolfsbaby ist sehr sensibel und kann sich kaum selber von den Reizen, die es aus seiner Umwelt erhält, distanzieren. Es findet schlecht alleine in den Schlaf, und schon wir, seine Eltern, sind manchmal Anreiz genug für ihn. So kommt es, dass derzeit nur ein Besucher pro Tag kommen kann (max), um sich das Wolfsbaby an zu sehen – und auch nur „ansehen“, denn auf den Armen von anderen, überreizt es schnell.

Derzeit versuchen wir, einen Rhythmus mit dem Kleinen zu finden – essen, schlafen, wickeln usw – und dann auch noch etwas Zeit für uns finden… das ist gar nicht so leicht, besonders weil es mit dem Stillen noch nicht immer so klappt… vieles würde dadurch (glaube ich) sich entspannen…

Ich danke euch sehr,  für die Geburtsperlen, die ich mit nehmen durfte (und einen kleinen Altar auf meinem Nachttisch im KH ermöglichten), für die vielen Glückwünsche, liebevollen Worte, und eure Hilfestellungen. Ihr seid die Besten!

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27 Kommentare zu „Vom Wolfsbaby

  1. So was richtig Schlaues weiß ich gar nicht zu sagen, aber ich will Dir-zugetane- Aufmerksamkeit hier lassen. Und natürlich die allerbesten Wünsche für Euch und Euren Weg in Eure neue Gemeinsamkeit. Eine zunehmende Gelassenheit gegenüber äußeren Reizen kommt bei Eurem Wolfsbaby sicherlich beizeiten ganz von alleine 🙂

  2. Oh so lieb klein! Herzlichen Glückwunsch!
    Kann mich gut erinnern, wie wenig mein Großer sich am Anfang mit unserer Welt anfreunden wollte, alles hat ihn aufgeregt. (Und selber einschlafen, das tun beide Kinder bis heute nicht…) Er hat bestimmt eben so viel zu verarbeiten wie du. Ich wünsche Euch alles Gute und viel Geduld, dass sich alles bald ein wenig selbstverständlicher anfühlt – hoffentlich hast du fürs Stillen gute Unterstützung (hab ich mir damals auch geholt und bald war alles bestens). Das wichtigste ist, dass du an Euch glaubst!
    Alles Liebe, Katharina

  3. Hallo liebe Wölfin,
    hach, ist das ein Schnucki….! *lächel* Freu‘ mich schon auf Bilder mit nem Blick auf die wachen Äuglein…! 🙂
    Ich bin mir auch sicher, dass Ihr das alles hinkriegt, dass Ihr alles gut verarbeiten werdet, Euch gut in einen Rhythmus einfinden werdet, und dass auch die schnelle Überreizung sich bei dem Kleinen bestimmt bald legen wird. Ich drück Euch für alles, was Ihr vorhabt die Daumen…! *knuddels*
    Deine Aine (mit Bauchzwerg, der sich noch ‚krabbelig‘ von Innen meldet)

  4. Alles, alles Liebe Dir und Deinem kleinen Schatz! Du machst es genau richtig, Du gehst auf Eure Bedürfnisse ein. Nimm Dir die Zeit, Ruhe, Hilfe,… die Du brauchst, dann wird alles einen entspannten Lauf nehmen. Alles Liebe, Martina 🙂

  5. Liebe Wölfin, so einen süßen kleinen Wolf hast du da!!
    Ich bin ja in der gleichen Situation wie du – nur nicht zum ersten Mal, das macht vieles leichter. Mein Bela schläft nur nach dem Stillen ein. Was Anderes muss er aber auch nicht. Meine Hebamme kommt täglich und hilft mir bei allen Fragen, besonders weil die eine Brust so schlimm entzündet ist. Hast du Hilfe beim Stillen? Falls nicht: Googel nach La Leche Liga und hol dir bitte dort Hilfe!
    Klar sind so kleine Würmchen überreizt, aber auch das ist doch völlig normal. Mein kleiner Wicht liegt entweder an meiner Brust, schlafend in seinem Bettchen, wird gewickelt oder äh schläft bei Papi. Maaaaaal dürfen ihn die großen Schwestern halten – aber dann weint er auch sofort.
    Rhythmus? Gibts hier nicht. Warum willst du das? DU hast doch alle Zeit, alle Ruhe der Welt. Es ist, wie es eben ist. Handeln nach Bedarf lautet doch das beste Rezept mit so einem kleinen Menschlein. Ich wünsche dir, dass du nicht nur Kraft und Stärke hast und findest, sondern besonders auch Gelassenheit und Ruhe die neue Situation so anzunehmen, wie sie nunmal ist.
    Milcheinschuss ist übrigens das Schlimmste für mich gewesen, jedes einzelne Mal. Ich hoffe, meine Betonbrüste regulieren sich schnell (!!) und Kartoffelwickel, Mercurialis Perennis und Schmerzen gehören der Vergangenheit an.
    Besuch gab es hier übrigens noch gar nicht. Außer meine Mama, aber die HILFT und erwartet nichts. Alles andere finde ich viel zu anstrengend. Ich drück dir so doll die Daumen, dass ihr bald ein eingespieltes Team seid. Beste Grüße aus dem Wochenbett von Nina

  6. Ich weiß noch, dass ich in dieser Zeit immer wieder den gleichen SPruch gehört und beherzigt habe : stillende Mütter haben in ihrer freien Zeit zu schlafen! In dem Sinne gönn die Ruhe, der Rhythmus kommt irgendwann von ganz alleine. Mein Kleiner war anfangs auch ziemlich aufgekratzt. Schlafen hat da besonders gut auf Papas Bauch geklappt, da war er zum Stillen in Reichweite und ich konnte ich mal ein bisschen ausstrecken (mal davon abgesehen, dass es einfach nur süß aussah).
    Ich musste immer wieder mit der Flasche zufüttern, weil ich nicht genug MIlch hatte. Aber das ist auch kein Beinbruch. Und je weniger Stress ich mir gemacht habe, umso besser liefs.
    Also entspannen und genießen, Alltag und so kann warten ^^

  7. Was für ein süßer kleiner Knuddel.. hat das Wolfsbaby denn schon einen Namen?
    Ich wünsche euch jedenfalls alles Gute mit dem kleinen, viel Kraft und Mut und natürlich auch viele schöne bewegende Momente mit ihm.

    Raven

  8. Was ein niedlicher kleiner Wolf und schade zu hören, dass die Geburt so anders verlaufen ist, als ihr Euch das erhofft habt. Ich wünsch dir einen Alltag in dem ihr genug Ruhe finden könnt um Kraft zu schöpfen und um dann die Dinge gelingen zu lassen die jetzt noch stolpern und so gar nicht klappen. ❤

  9. Liebe Wölfin,
    ich beglückwünsche Dich zu Deinem zauberhaften Kind! Ich bin erleichtert, dass alles gut gegangen ist. Habe ich doch jeden Eintrag zu Deiner Schwangerschaft hier aufmerksam verfolgt, wenn ich auch kaum kommentiert habe. 🙂
    Dein Baby ist hochsensibel. Es gibt da gute Bücher zum Thema, kann ich Dir nur ans Herz legen. Hochsensibilität ist ein Segen, aber auch furchtbar anstrengend. Ich bin es auch, habe es nur sehr spät erkannt.
    Liebe Grüsse,
    Monster

  10. Nochmal einen ganz festen Drücker. Genießt die gemeinsame Kennenlernzeit und die Umstellung auf ein plötzlich völlig anderes, neues Leben. Es wird sich sicher bald alles eingespielt haben – und wenn nicht, dann dauert es eben etwas länger 😉
    So ein niedliches Wölfchen!
    Liebe Grüße
    Alruna

  11. Wie wunderschön! Ich kann mir vorstellen, wie fremd und neu noch alles für euch und ihn ist. Alles wird aus den gewohnten Angeln gehoben, und es braucht Zeit und Kraft, in das neue Leben zu dritt reinzuwachsen. Ich wünsche euch, was immer ihr braucht und bin mir gewiss, dass ihr euren Weg miteinander findet. Es ist für mich als Leserin unsagbar kostbar, wie nah an deinen Gefühlen und Wahrnehmungen du schreibst, nichts „Fertiges“ präsentierst, was noch nicht fertig ist…

    Alles Liebe für dich und das Wolfskind,
    Frau Momo

  12. Dabei sieht der kleine Wolf auf dem Bild doch so gänzlich zufrieden aus … 🙂 Herzlichen Glückwunsch und alles, alles Liebe für euch Drei! 🙂

    Lailokeny

  13. Liebe Wölfin,

    willkommen im Kreis der Mütter 😉

    Du hast ein wunderschönes Kind zur Welt gebracht,
    herzlichen Glückwunsch!

    Willkommen im Leben, kleiner Wolf!

    Gruß
    Mel

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