Einen Monat

… bist du nun schon hier bei uns, kleines Wolfsbaby, und hälst uns ordentlich auf Trab.

Mit einem Monat…

* kannst du schon den Kopf lange alleine halten
* versuchst du dich  schon selber auf die Seite zu drehen (was noch nicht funktioniert)
* hast du schon einen eigenen Rhythmus gefunden
* kannst du schwer alleine abschalten & schlafen
* magst du kein Schluckauf
* wirst du gerne getragen (am liebsten den ganzen Tag)
* magst du Rhythmische Einreibung der Füße mit Lavendel am Abend
* lernst du gerade, dich selber zu beruhigen
* entdeckst du deine Stimme „guhh“

Mit einem Monat muss ich noch lernen, dass du…

* deinen eigenen Rhythmus hast
* dein eigenes Leben lebst (und nicht unseres)
* mir sehr ähnlich bist (mit deinen Ecken&Kanten)
* das Leben mit dir anders verlaufen wird, als „geplant“
* ich generell nicht planen sollte
* mein Leben nochmal überdenken sollte
* die Chance habe gaaaaanz viel zu wachsen
* jetzt ein neues Leben beginnt
* ich mich neu erfinden kann (oder muss)
Aber das wichtigste, was ich von dir gelernt habe ist, dass ich jemanden fremdes (ich muss dich ja erst noch kennen lernen) so sehr lieben kann. Und diese Liebe wird alles überdauern, das nennt man wohl „Mutterliebe“…

Advertisements

4 Kommentare zu „Einen Monat

  1. Ich komme nochmal zurück, weil mir das „lernst du gerade, dich selbst du beruhigen“ beschäftigt. Wie meinst du das? Kann ein 4 Wochen altes Baby schon sich selbst beruhigen? Wenn ja, wie? (Ich frage, weil mein fast 1 jähriger das noch nicht kann). Hinter dem Geschrei stecken doch immer unbefriedigte Bedürfnisse. Kann ein Baby diese Bedürfnisse (Nähe, Wärme, Mamas Herzschlag, Hunger, Schmerzlinderung, Stressabbau…) schon selbst befriedigen?
    Neugierige Grüße, Ramona

    1. Bedürfnisse erfüllen können Babys natürlich noch nicht, aber er hat ein paar Strategien, die ihm (meistens) helfen ein zu schlafen… Z.B. seine Hände an den Kopf nehmen oder versuchen zu nuckeln – wobei er auch Hilfe braucht (Finger) – aber signalisieren kann, dass er es jetzt braucht.

      Das finde ich für so ein kleines Wesen schon beachtlich 😉

  2. Liebe WildeWölfin…
    Ich wünsche dir von ganzem Herzen alles gute mit dem Wolfjungen.
    Kraft für alle schweren Zeiten und Leichtigkeit für die schönen Zeiten.

    Ich habe oft an dich gedacht,
    Liebe grüße, ehemals Nachtmusikerin.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s