(Motherhood) Nähe&Distanz

Ab wann ist es zu viel Nähe und ab wann zu viel Distanz? Ein Blogeintrag über die Gradwanderung zweier Extreme…

Obgleich ich schon das Gefühl habe, dass ich weiß, was mein Kindlein braucht (natürlich auch nicht immer… aber man ist ja auch nicht perfekt, wie ich hier schon eingesehen hab^^), bringen mich einige Aussagen durchaus aus meinem Gleichgewicht. So durfte ich mich mit folgenden Sätzen aus einander setzen:

Zu viel Nähe?

Nachdem er eine Nacht dank Blähungen schlecht geschlafen hatte (und ich dementsprechend auch), trug ich ihn, um ihn zu beruhigen, mit beiden Armen um ihn geschlossen, auf dem Arm. Darauf hin wurde mir gesagt, ich würde „klammern“ – und seine bedürfnisse mit meinen verwechseln. Also, dass ich diese Nähe bräuchte und nicht er. Das hat mich sehr verunsiochert, denn obwohl ich das Gefühl hatte, er würde es brauchen, so musste ich doch zugeben, dass auch ich es brauchte. Klammere ich?

Genau so, wurde auch das Tragen im Manduca bewertet, denn ich könne ihn ja im Kinderwagen fahren – da habe er mehr Platz – und ich genau so. Außerdem wäre er im manduca unruhig, weil er dort nicht genügend sieht… Ich gebe zu, dass das Tragen im Manduca für lange Strecken/Ausflüge durchaus unpraktisch (bzw. schwer) werden kann, und zum bummeln in der stadt ist der Wagen auch viel angenehmer… Aber wenn ich im Bus fahre, dann ist mir der Manduca doch viel lieber, denn so weiß ich, dass ich eher Platz bekomme, als mit Kinderwagen…. zu viel Nähe?

Auch was das schlafen im Familienbett angeht (wir haben ein Babybay, aber das Fröschlein liegt meistens mit in unserem Bett – so brauche ich mir aber keine Sorgen über evtl. rauspurzeln machen), wäre es für das Kind auch besser, wenn es alleine im eigenen Bett schläft. Dann habe ja auch die Mutter wieder viel mehr Platz. Stimmt – aber ich wäre auch viel häufiger wach, weil ich nach den Frosch schauen müsse, ich würde erst wach, wenn er schreit und nicht, wie jetzt, schon vorher (und somit div. Kreischanfälle verhindert).

Oder zu viel Distanz…

Im Alltag sieht es so aus, dass ich den Frosch ungerne mit in jeden Raum schleppe, wenn ich irgedetwas mache – dann muss er alleine auf einer Decke liegen und sich selber beschäftigen, oder alleine durch die Gegend schauen. Auch wenn ich duschen gehe, bleibt er draußen. Ich lasse dann zwar die Türe zum bad auf, aber er hängt dann trotzdem im Nachbarraum in seiner Federwiege. Das ist natürlich ungünstig, denn er schafft es jedesmal (egal wann ich duschen gehe), schreiend zu erwachen… oO Es gibt Tage, da mag er aber gar nicht abgelegt, oder alleine gelassen werden. Dann schreit er bei jedem Ableg-Versuch, oder wenn er bemerkt, dass ich tatsächlich aus dem Raum (wie zuvor angekündigt), verschwinde… das sind Tage, an dem ich ihn dann mit durch die Wohnung schleppe… und es mir viel zu nah ist…

Wie seht ihr das?Kann man ein Baby zu viel Nähe geben?
Wo zieht ihr die Grenze?

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16 Kommentare zu „(Motherhood) Nähe&Distanz

  1. Bei uns ist es auch so. Frida ist jetzt drei Monate. Tagsüber kann sie sich schon gut unterm Spielebogen beschäftigen, sobald sie müde wird, meckert sie rum, will auf den Arm, wuselt sich zurecht und schläft gleich. Ich mag es sehr- aber ich habe dann auch zwei /drei Stunden ein Baby auf dem Arm. Am Anfang habe ich hundert mal versucht sie abzulegen. Jedes Mal ist sie sofort aufgewacht ( mit viel Gebrüll). Wie machen das andere? Keine Ahnung. Mittlerweile höre ich auf mein Gefühl. Morgens packe ich sie in den Tragegurt, dann bin ich auch beweglicher, Nachmittags auf dem Arm. Zwischendurch liegt sie allein( wach) unterm Spielebogen oder im Stubenwagen. Sie ist entspannter und ich auch. Und- ich glaube, die Zeit vergeht so schnell- in ein paar Monaten wollen die kleinen Mäuse gar nicht mehr getragen werden 😉

  2. Ich glaube nicht, dass wir unserern Babys zu viel Nähe geben können. Das Menschlein ist jetzt 10 1/2 Monate. Bis zu seinem 5. Monat (da hatte er schon 9 kg) habe ich ihn täglich bis zu 6 h im Tragetuch gehabt, da er (und auch ich) die Nähe brauchten. Er schläft bei uns im Familienbett und wir genießen das alle. Mittlerweile kann er auch mal gut für sich sein. er hat immer noch ein großes Nähebedürfniss, aber das ist vollkommen gut so wie es ist. er kann jetzt wenn wir mit anderen Babys irgendwo sind sich vollkommen in die Situation mit den Babys geben und vergisst mich. Andererseits ist der Kinderwagen so uninteressant, das ich auf langen Strecken immerdie Manduca dabei habe in die wir dann meistens nach einer halben Stunde wechseln.
    Lg

  3. Hallo Wölfin,
    wie singen es die Ärzte: „Lass die Leute reden“.
    Ich selbst hab (noch) keine Kinder, aber ich hab es bei meiner Cousine und auch bei Freunden mit Kindern so mitbekommen.
    Letztlich, so denk ich, kann niemand besser als die Mama sagen, was gut für ihr Kind ist. Und ich denke schon, dass ein Kind entsprechend Signale aussendet, die von der Mama (intuitiv) besser verstanden werden können, als von jemand außenstehenden.
    Und ja, ich bin der Meinung, das Kinder, grade wenn sie noch so „kleine“ Würmchen sind, viel die Nähe der Mama brauchen. Das empfinde ich als natürlich, nicht dieses „das Kind muss lernen allein zu blieben“.
    Ein anderer Aspekt ist, dass man (aber das brauch ich Dir ja sicherlich nicht zu sagen 😉 ) nicht vergessen darf, dass es ja ganz unterschiedliche pädagogische Ansichten gibt.
    Was und wieviel man als Mama (und/oder Papa) darauf geben mag, sei jetzt mal hingestellt, denn die Pädagogik hat, wie man ja am Beispiel der „Schwarzen Pädagogik“ über Generationen hinweg leider an vielen Erwachsenen sieht, nicht immer Recht.-Im Gegenteil.

    Was ich sagen möchte: Lass Dich nicht verunsichern, Wölfin. Jede Mama, jedes Elternpaar, jeder Papa muss für sich da letztlich (trotz der Menschen, die meinen es besser zu wissen) ihren/seinen Weg finden. – Und ja, auch seine Fehler machen ;).
    Unsere Eltern waren/sind auch nicht Fehlerlos ;).

    Ich bin mir sicher, dass Du Deinem kleinen Frosch genau das gibst, was er benötigt.
    Und DAS ist das Wichtigste! – Und nicht das Gerede von anderen.

    LG!

  4. Wieviel Nähe und Distanz ist eine ganz individuelle Geschichte, die vom Gefühl bestimmt wird. Jeder hat sein eigenes Reich und kann darinnen seine Grenzen abstecken, mal weiter mal enger. Jedes Baby hat seine eigenen Nähe- und Distanzbedürfnisse. Wieviel davon euch beiden gut tut, dass weißt, nein fühlst Du und Dein Baby am besten.
    Andere meinen oft, was sie erlebt haben, gilt für jeden. Diese Ratschläge verunsichern dann sehr, denn bist, denkst, fühlst anders genau wie Dein Kind. Für Euch gelten andere Regeln, andere Grenzen, andere Bedürfnisse und ihr lernt Euch ja gerade erst kennen. Dein Kind zeigt Dir, was es braucht. Es kuschelt sich in Deinen Arm oder es wehrt mit den Händchen ab, es macht angespannt Fäustchen, wenn es Angst hat und es öffnet die Hände und streckt seine Arme nach oben, wenn es sich wohl fühlt. Wenn es Dir gut geht, und Du übersprudelst vor Liebe, dann möchtest Du Dein Baby ganz fest an Dich drücken und wenn Du Distanz brauchst, dann bist Du froh, wenn Du es mal abgeben kannst und Deinen Körper für Dich hast. Manchmal musst Du einen Kompromiss Deinem Baby zuliebe machen, manchmal muss Dein Baby einen Kompromiss Dir zuliebe machen. Alles darf sein. Vertraue Deiner Intuition, vertraue Dir! Lerne nicht nur Dein Baby kennen, sondern auch Dich.
    Ein schönes Wochenende wünscht Isabelle!

  5. also, ich habe das mit der ständigen nähe nicht hingekriegt. mein kind hätte sie gern gewollt (jetzt ist er 9 jahre alt und hätte sie gern immer noch…), aber ich nicht. mir ist irgendwie auch klar geworden, daß selbst babies nicht so hilflos und absichtslos sind, wie immer behauptet wird. auch ein baby weiß, was es mit gebrüll erreicht. die lieben kleinen fangen ganz früh an, UNS zu erziehen…

  6. Nähe brauchen Babys ganz bestimmt um Vertrauen zur Welt zu fassen. Und zu viel Nähe, das kann ich mir für so einen kleinen Zwerg nicht wirklich vorstellen.
    Wichtig ist jedenfalls nicht, was die anderen so kommentieren, sondern wie du dich in Eurer Situation fühlst und wie es deinem Sohn damit geht. Ich habe immer sehr gern getragen, und meine Kinder haben den Kinderwagen richtig gehasst. Und ich habe mich bald an die blöden Kommentare gewöhnt, sie waren mir einfach egal. Wenn Mama und Baby glücklich sind, dann stimmt’s einfach.
    In der Wohnung habe ich es so gemacht, dass ich die Kinder entweder auch im Manduca hatte (gerne am Rücken, so ab 6 Monaten) und in jedem Zimmer eine Yogamatte oder ähnliches. Ich habe die Kinder immer in den gleichen Raum mitgenommen. Sie haben sich anfangs auch extrem ungern ablegen lassen, aber in unmittelbarer Nähe zu mir ist es besser gegangen. Ich hab auch immer geduscht, wenn sie wach waren und sie auf den Badezimmerboden gelegt, so dass sie wussten, dass ich in der Nähe bin. Ich wollte nicht, dass sie aus dem Schlaf erwachen und dann minutenlang nicht wissen, wo ich bin. Da war es mir lieber so.
    Ich denke, wenn sie klein sind, sollen sie einfach ihr Nähebedürfnis erfüllt bekommen. Auch wenn es nicht immer leicht ist. Und wenn sie dann Teenager sind, sollen sie ihr Bedürfnis nach Distanz erfüllt bekommen. Auch wenn es nicht immer leicht sein wird ;-).

    „Erfüllte Bedürfnisse verschwinden von selbst. Unerfüllte Bedürfnisse tauchen im Leben immer wieder auf.“ William Sears

    Alles Liebe, Katharina

  7. Ich halte es für eher unwahrscheinlich, dass man einem Baby zuviel Nähe gibt (mag aber nicht ausschließen, dass es vielleicht schon Babys geben mag, die ihre Distanz mögen und das dann aber wahrscheinlich auch signalisieren, z.B. indem sie auf dem Arm immer strampeln). Dass es aber Eltern gibt, die die Nähe mehr brauchen als das Baby glaube ich schon nur bin ich beim Lesen Deiner Beiträge gleichzeitig sicher, dass Du dazu gehörst.
    Ich stelle es mir schwierig vor beim ersten Kind „alles richtig zu machen“ und glaube, dass ich mich auch durch die Meinungen anderer verunsichern lassen würde. Aber von außen betrachtet finde ich: Du brauchst das nicht. Vertrau Deinem Gefühl – ALLES richtig machen, kann man eh nie, aber für Dein Baby hast Du ganz sicher das bessere Gespür als alle anderen Menschen – und seien sie noch so „erfahren“ im Umgang mit Babys.
    Zur jetzigen Zeit ist es DEINE Energie, die noch so stark mit der von Eurem Zwerg verwoben ist, und nicht die von Mama Hinz oder Tante Kunz. Und da Du ja ohnehin ein gutes Gespür hast, kannst Du sicher auf Dein Gefühl hören.

  8. Hallo Wölfin, sobald man schwanger wird, spätestens jedoch, sobald das Kind da wird, ist man eine öffentliche Person, der jeder seine Tipps/Ratschläge geben darf ^^.
    Ich hatte Bela noch nie im Kinderwagen, weil ich den Sinn darin nicht verstehe. Es gibt aber immer wieder Menschen die mir sagen, ich würde mein Kind (bzw meine Kinder) verwöhnen. Meine Antwort: Klar tu ich das, wofür sind sie denn da?
    🙂
    Ich gehe immer nach MEINEN Grenzen. Wenn ich nicht mehr kann, muss mein Mann ran und wenn der auch nicht kann, müssen die Kinder das aushalten.
    Was wir gemacht haben: Du kannst das Babybay ja ans Bett montieren, oder aber mit dem Gitter dran frei stehend haben. Es hat ja auch Rollen. So hat sich bei uns – besonders bei den kindern – der Name „Schiebebett“ etabliert. Wenn ich dusche, kann er also im gleichen Raum abgesichert im Bett liegen und falls die Stimmung kippt, kann ich beruhigend auf ihn einreden..
    Das klingt jetzt wahrscheinlich ein bißchen Omimäßig, aber die werden so irre schnell groß und dann ist all das Tragen, Stillen, Familienbett etc vorbei. Das kriegt man nur ganz kurz, daher genieße ich das soviel ich kann!!!
    Alles Liebe, Nina

  9. Liebe Wölfin,

    ich habe Deinen Blog gerad erst entdeckt und lese nun so einiges nach …
    Wenn Du die Bedürfnisse Deines Babies erfüllst, kannst Du es nicht verwöhnen. Und Babies brauchen unsere Nähe – schon allein der Tatsache wegen, dass sie ohne uns völlig hilflos sind. Ich finde, Du solltest Dich nicht verunsichern lassen. Mein Sohn hat auch all die Nähe bekommen die er wollte (Familienbett, auf mir schlafend, tragend im Mei Tai, immer dabei – beim Duschen auf der Badematte) und heute mit 2 und 3/4 Jahren ist er ein sehr aufgeschlossenes, freundliches und neugieriges Kind. Tagsüber ist er am Welt entdecken, aber Nachts holt er sich die Nähe und Vertrauen, die er benötigt. Im Familienbett. Und es ist mir herzlich egal, dass die meisten Menschen in meiner Umgebung, das so gar nicht nachvollziehen können. Große, kleine und winzige Kinder – sie alle brauchen die Nähe ihrer Bezugspersonen. Und ich sehe nichts Falsches daran, Kinder diese Nähe zu gewähren.

    LG Emma Blue

  10. Kinder sind hochsensibel und haben ihre eigenen Entwicklungsphasen.
    Jedes Kind für sich zu seiner Zeit.
    Die anderen, die einem immer Tipps geben wollen, sind nicht wie man selbst 24/7 im Einsatz, sie haben keine Ahnung vom mütterlichen Alltag und den Anforderungen, die das Kind in diesen 24/7 Schichten stellt, sie sehen immer nur einen Ausschnitt.
    Auch ich kann Dir trotz Mutterschaft nur meine Erfahrungen, meinen Standpunkt vermitteln, aufgrund des Ausschnittes, den Du hier darlegst.
    Wenn das Kind einen braucht, braucht es einen.
    Natürlich zehrt das auch an Körper und Nerven, aber wenn das Kind ruhiger ist, ist man es selbst auch.
    Und ich empfinde viel Nähe als äußerst wichtig. Dann hat das Kind eine Basis, einen Rückhalt, an dem es sich orientieren kann und Selbstbewusstsein aufbaut. „Da ist jemand für mich da.“ Viele Kinder brauchen das, um ihre Selbstständigkeit zu entwickeln.
    Wichtig ist nur, dass du unter all der Nähe nicht untergehst. Das Dir Raum zum Atmen und für dich als Frau (nicht bloß als Mutter) bleibt 😉

    Liebe Grüße

  11. Hallo liebe Wölfin,

    puuuuh, wer mischt sich denn da so blöd mit Kommentaren bei Dir ein…? Unglaublich…! Ich habe zum Glück bisher niemanden getroffen, der meine Art und Weise negativ kommentiert, bzw. kritisiert hat. Ich würd der Person auch schön was erzählen….! Wir gehen fein nach unserem Gefühl und besten Wissen und Gewissen, nicht wahr, liebe Wölfin…?! Ich bin mir sicher, ‚zu viel geben‘ kann man als Mutter gar nicht, wenn die Zwerge noch so klein und auf uns angewiesen sind….! Ich genieße diese Zeit wirklich…! Ist es nicht wundervoll, mit dem Winzling im Arm einzuschlafen….? 🙂

    Ich drück Dich,

    Deine Aine

  12. Hallo ihr lieben jungen Mamas,
    geniesst jeden Moment mit euren Babys und lasst euch nicht unterkriegen von blöden Ratschlägen. Man kann sein Baby nicht genug „verwöhnen“. Wenn es euch allen guttut, dann lasst es doch bei euch schlafen.
    Wisst ihr eigentlich, wie schnell diese schöne gemeinsame Kuschelzeit vorbeigeht? Sobald die Kinder in den Kindergarten gehen, ist es ganz schnell vorüber.
    Deswegen gebt ihnen am Anfang so viel Liebe, Geborgenheit und Sicherheit, damit sie sicher ihren Weg durch ihr Leben gehen können.

    Lg Uli

  13. Ich gehöre zwar nicht zu Deinen ständigen Leserinnen, aber ich bin selber Mama von zwei kleinen Mädels. Zu viel Nähe? Wenn Dein Kind Deine Nähe nicht mehr möchte, dann sagt oder zeigt es Dir das. Ein Baby bekommt nicht genug von seiner Mutter. Ein Kleinkind möchte etwas mehr Ruhe (lieber spielen als schmusen) und ein Grundschulkind nabelt sich noch weiter ab („Neee, Mama. Keine Zeit für Deine Knuddelei“). Dein Kind hat ein gesundes Verständnis von Nähe. Laß Dir nicht von anderen einreden, was zu viel und zu wenig ist. Gib Du Deinem Kind so viel Nähe, wie Du geben kannst ohne Dich selber aufzugeben. Wenn Du anfängst zu denken: „Jetzt ist mal genug! Ich brauche mal meine Ruhe! Keine Schmusezeit jetzt, etwas später vielleicht!“ dann ist genau der Zeitpunkt Deinem Gefühl zu folgen. Mit der Hilfe Deines Kindes bekommst Du das auch bestimmt gut hin ohne ein Schmusedefizit zu bekommen und ohne Gluckenterror zu betreiben.

    Sei lieb gegrüßt
    Juliane Fadenwirkerin

  14. Hallo liebe Wölfin, ich schließe mich Nina an. Jeder meint er könne Ratschläge und beste Tipps geben.
    Die Kleine ( 3,5) liegt immer noch in meinem Bett. Wir kuscheln abends, lesen und sie schläft ein. Je nach Bedarf, bleib ich einfach liegen und lese stundenlang ( das erspart mir das Lauschen ob sie wach wird ) oder ich stehe auf und verbringen meinen Abend wie ich möchte. Meine Großen ( 23,21,16) haben auch lange und gerne bei uns ( ihrem Vater und mir im großen Bett gelegen) und erst wenn es uns (den Eltern) oder auch den Kindern ( dem Ältesten wurde es mit dem Bruder zu eng) haben wir es geändert. Wir lebten damals auf dem Dorf und ich sag Dir, an Tipps hat es nicht gemangelt. Heute sind es ganz normale Menschen, meine Kinder.
    Anderes Beispiel: Die Kleine kann prima laufen, aber wenn ich länger zu Fuß bin, nehme ich gerne den Sportwagen ( nicht den Klappbuggy) mit. Was musste ich mir alles anhören, weil so ein großes Mädchen noch im Sportwagen sitzt. Ich find ihn praktisch. Wenn sie läuft kann ich Einkäufe darin schieben, wenn sie lieber sitzt, kann ich immer noch allerhand verstauen und wenn sie müde wird, bleibt mir die Möglichkeit für ein Schwätzchen, weil sie entspannt , schläft oder ihrer Puppe was erzählt.
    Wichtig ist : Dein Bauchgefühl, Deine Bedürfnisse und die Deines Kindes. Zuviel Liebe hat in dem Alter noch nie geschadet .
    Liebe Grüße
    die Sammlerin

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