Der schwerste Schritt

Der schwerste Schritt ist immer der erste – oder?

So geht es mir jedenfalls. Besonders bei (m)einer Ernährungsumstellung geht mir das so – ich möchte es, aber es fällt mir so schwer, mich selber zu überwinden. Ich habe begonnen, es mir bewusst jeden neuen tag „vor zu nehmen“ – also mache ich es immer heute! So komme ich nicht in die Schiene „ach, mache ich morgen“

Und doch, klappt es nicht! Dabei weiß ich, dass der erste Schritt – das Beginnen – das Schwerste ist, und alles danach läuft dann fast von alleine…

Habt ihr da Ideen, wie ich den ersten Schritt überwinden könnte?
Oder wollt auch ihr eure Ernährung umstellen und habt Lust dies mit mir gemeinsam zu tun?

Ich bin für jede Hilfe dankbar ❤

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10 Kommentare zu „Der schwerste Schritt

  1. Tja, ich nehme es mir auch immer vor und mache es immer nur morgen und fühle mich immer schlecher dabei weil ich es sooo gerne einfach TUN würde.
    Ich bin absolut Zuckersüchtig, ganz schlimm, egal wie, hauptsache etwas industrieller Zucke rist drin. Fürchterlich.
    Ich möchte mich so gerne einfach vollwertig und natürlich ernähren (auch möglichst pflanzlich) , grade jetzt wo wieder diese motivierende Aufbruchstimmung in der Natur herrscht und überall sicht- und spübar wird! Ich wüsnche mirso sehr ein bisschen von dieser Kraft für meine alten Gewohnheiten, um sie zu ändern und mich zu befreien.
    Deswegen wünscht ich ich könnte dir hier einen konkreten Tipp geben, aber deine Frage nach Gemeinsamkeit hat mich vol angesprochen. Vielleicht würde das motivieren?
    Ich würde das gerne versuchen, ich beginne ja wieder mal heute mit dem Versuchen – ich bin so ein typischer an bestimmten Wochentagen beginnen-Wollender. hihi Also lieber am nächsten MO starten als am irgendwie DO. Oder lieber am Monatsersten als am zwölfundzwanzigsten. LOL
    Ach Mist, ich krieg Hunger…
    GLG, MamaMia

  2. Mir hilft es alles nicht so eng zu nehmen. Ernährungsumstellung klingt nach einer „Umstellung“, „Schwer“, „Überwinden“. Ich sage immer (zu mir) „Heute esse ich was anderes“, dabei denke ich immer in Etappen – ein Tag nach dem anderen. Dabei suche ich mir schöne, passende Rezepte, gehe einkaufen – es macht dann Spass.

    Klar es kommt dann darauf, was für eine Umstellung. Richtig schwer finde ich Rohkost. Wäre derzeit noch kein Model für meine Familie. In die vegane Ernährung habe ich mich auch schon eingearbeitet, wobei ich momentan noch auf Jogurt und Fisch nicht verzichten möchte.

    LG Julia

  3. „Heut ess ich mal was anderes“ klingt gut! 🙂 @Julia.

    Wichtig beim Umstellen ist vielleicht auch, dass es nicht von jetzt auf gleich sein muss, sondern langsam voran gehen darf. Und vielleicht helfen ja auch Kleinigkeiten wie z.B. „Heut ess ich mal kein Naschzeug“ Sowas ist schaffbar aber du hast nicht gleich diese Riesenlast nieeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeeee mehr Schoggi essen zu dürfen. Mach dir einfach keinen Stress, setz dir kleine Etappenziele und freu dich, wenn du sie erreicht hast. Und wenn du unters Gulasch die Hälfte Tofu mischt, zählt das auch 🙂

  4. Hallo 🙂
    Ich hab auf komplett vegan umgestellt, ohne dass ich das gross vorher beschlossen hatte ;-). Bestimmt ist es mir auch deshalb so einfach dabei ergangen. Zu allererst hab ich ne ayurvedische Entschlackungskur von 7 Tagen mit ner Freundin gemacht. Und danach hab ich einfach gleich alles tierische weggelassen. Erfreuliche Nebeneffekte: Gewichtsverlust, ich fühl mich viiiiel besser, hab mehr Energie, bin voller Tatendran und führe aber trotzdem meine „alltäglichen Sachen“ viel bewusster aus ->das hat natürlich auch noch mit der spirituellen Arbeit zu tun. Ich glaube, sich selbst unter Druck setzen ist nicht förderlich, wart, dass Du es aus Freude einfach so machst und dann erst mal Klein anfangen mit dem umstellen. Wir haben übrigens gleich einen Ladyveggiedinnersclub gegründet und machen jeweils 1x pro Monat einen Abend wo eine für die anderen Mädels kocht und wir Rezepte austauschen und s Zusammensein & lecker Essen geniessen.
    glg
    Raquel

  5. Hmmm, also ich weiß jetzt nicht genau, auf welche Ernährung genau du umsteigen möchtest, vielleicht habe ich da was übersehen zu lesen.
    Aber ich finde eine Ernährungsumstellung ziemlich einfach. Zumindest (im Gegensatz zu deiner Ansicht) finde ich den Anfang, den ersten Schritt unglaublich leicht, das dabei bleiben ist eher das Problem.

    Was musst du tun um deine Ernährung umzustellen? Ich gehe jetzt mal von der veganen Ernährung aus.
    1. Alles, was nicht vegan ist muss raus aus der Wohnung (möglichst sollte dein Mann zumindest für den Anfang mitziehen, ich weiß ja nicht, wie das bei euch ist).
    2. Einkaufen. Nur veganes Zeug. Dann hast du doch gar nichts anderes mehr im Haus und bist gezwungen, vegan zu essen. am besten kaufst du Freitags ein und startest über das Wochenende, da haben dann auch nicht mehr so viele Läden zum „nachkaufen“ offen 😉 . Willst du zudem keinen Zucker essen (unendlich weiterführbar mit Gluten…), kaufst du eben auch diese Sachen nicht.

    Ich selbst finde das absolut nicht schwer, man muss natürlich für die „alten“ Lebensmittel einen Abnehmer finden, aber ansonsten?
    Mach es dir nicht schwer, denk nicht zu viel nach, MACH einfach 😉
    Ich hoffe, dass hört sich jetzt nicht in irgendeiner Form böse an, beim Durchlesen klang alles so „hart“.

    Ich selbst würde gerne auf Zucker und Salz und auch auf Gluten verzichten, aber da ich noch zu Hause wohne und wir für alle kochen und ich meiner Mama nicht noch mehr „Arbeit“ machen möchte, werde ich das nicht thematisieren.
    Wo es geht, verzichte ich auf diese Sachen (Brot z.B. größtenteils), aber da mache ich mir und meiner Familie keinen Stress.
    Sobald ich ausgezogen bin, werde ich das aber sofort umsetzen und für meine Wohnung gar keinen Zucker mehr kaufen.

    Herzliche Grüße,
    Atessa

    PS.: Fang doch nächste Woche Aschermittwoch an, deine Ernährung umzustellen. Auch wenn dann die christliche Fastenzeit beginnt und dich das ja nicht betrifft (vom Glauben her) finde ich es sehr schön, einen festen Termin zu haben 😉
    Irgendwo hatte ich mal von „7 Wochen ohne…“ oder so gehört. Ich habe mir dieses Jahr aber vorgenommen, mein Essen stärker und bewusster zu kauen.
    Das wird meine „Ernährungsumstellung“, auch wenn ich das das ganze Jahr über versuche.

    1. Das klingt so einfach!!!! Ist es aber oft… nicht. *zwinker*
      Ich möchte vegan leben, mein Lebensgefährte aber absolut nicht, er möchte nicht mal auf Fleisch und Fisch verzichten, und unsere kleine Tochter, gut 3Jahre, darf selbst entscheiden und isst eigentlich im Moment überall mit. Es wäre viel leichter fü rmich gäbe es NUR pflanzliches im Haus und würde NUR pflanzlich eingekauft, aber es lässt sich eben leidee im Alltag oft nicht so umsetzen.
      *seufz*
      GLG, MamaMia

  6. Das kommt mir doch irgendwie bekannt vor. Ich habe mir vorgenommen fitter zu werden und das bedeutet auch meine Ernährung ein wenig anzupassen. Doch es fällt mir unheimlich schwer, die Ernährung aber fast weniger als das fitter werden an sich…Ich denke bei mir auf dem Blog werde ich mal einen Plan aufstellen, vielleicht hilft das sich eher daran zu halten? Ich weiss es nicht, aber einen Versuch ist es wert. =)

    Wünsche dir auf jeden Fall viel Erfolg!

    Liebe Grüsse
    Nicky

  7. Hallo Wölfin, ich habe letztes Jahr den Aschermittwoch genommen. Und zwar hatte ich mir vorgenommen es für die „Fastenzeit“ , ca . 6 Wochen, zu tun. Ich habe in dieser Zeit auf Fleisch und zuckerhaltige Getränke, Süssigkeiten verzichten wollen . Nur am Sonntag gestattete ich mir z.B. Fleisch, Süsses oder Getränke. Da ich immer einen Tag im Blick hatte an dem ich „durfte“ ( ich esse gerne Fleisch) ging es ganz einfach. In der ersten Zeit habe ich auf den Sonntag gewartet, aber am Ende der 6 Wochen hatte ich gar keinen Bedürfnis mehr nach regelmäßigem Konsum der o.g. Lebensmittel. Ich habe das über einen sehr langen Zeiraum geschafft und erst nach meiner Zahngeschichte bin ich wieder ins alte Essmuster gefallen. Ich habe mir dieses Jahr schon öfter solche „freien“ Tage gegönnt. Und am Aschermittwoch starte ich einfach wieder durch 🙂
    Wichtig ist mir, das ich mir nichts versage. Denn das führt bei mir zu „Heißhunger“ .
    Warum beginnst du nicht mit einem oder zwei Tagen in der Woche, wo das Neue bei Dir einziehen kann und du weitest es aus.
    Grüße
    die Sammlerin

  8. Liebe Wölfin,

    mir geht es ähnlich, zum Jahreswechsel wollte ich glutenfrei (wegen meiner Glutenunverträglichkeit) und vegan essen. Aber irgendwie hatte es immer nur 1-2 Tage geklappt und dann kamen Heißhunger und wenn ich heim kam hatte ich als sooooo einen Hunger, das es was schnelles sein sollte und dann hab ich irgendwas gegessen.Grad auch weil mein Freund auch andere Sachen in den Einkaufswagen legt und die Verführung so immer vor Augen.
    Seit Sonntag klappt es nun doch. Allerdings gibt es oft schon Momente wo ich denke, oh ich hätte so gerne dies oder jenes oder habe auf was bestimmtes so einen Heißhunger, in diesen Momenten denke ich einfach daran, dass ich das nicht mehr essen wollte! Aber ich merke, dass es mir durch den Klausurenstress enorm Kraft kostet, jeden Tag aufs neue!
    Falls ich mich euch anschließen dürfte? Sich gegenseitig motivieren und Tipps geben, ist bestimmt eine gute Idee 🙂

    Liebe Grüße

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