Sieben Wochen gesparte Zeit

Vor sieben Wochen habe ich mich beschlossen, meine eigene Fastenzeit zu beginnen, und „Zeit zu sparen“ und wunderbarer Weise haben einige von euch auch mit gemacht, was mich echt motiviert hat, immer weiter zu machen. Außerdem habe ich ja schon im meinem Zwischenbericht erwähnt, dass ich mich recht wohl fühle, mit meiner gesparten Zeit ^^

Was habe ich verändert?

Normalerweise habe ich mich abends, nachdem der Zwerg eingeschlafen ist, an den Rechner gesetzt und gesurft, gelesen und Videos angesehen – dabei verflog die Zeit wie im Fluge, doch gab sie mir nie das Gefühl, dass ich mich erholt habe, geschweige denn etwas produktives getan zu haben. Also habe ich meine Surfzeit reduziert… auf eine halbe Stunde täglich.

Es gab Tage, da habe ich den rechner nicht einmal angeschaltet, weil ich befad, dass es sich für eine halbe Stunde gar nicht lohnen würde, und dafür Tage, an denen ich länger als eine halbe Stunde durchs Netz schlich. Dabei wurde ich sehr aufmerksam, wann ich wie durchs Netzt surfe… es gibt für mich zwei Varianten:

1. Gezieltes Surfen

Dabei habe ich einen konkreten Plan, was ich online erledigen will – z.B. Bloggen, etwas nachlesen, oder etwas recherchieren. Ich fühle mich dabei wohl, die Zeit vergeht bewusster und ich habe nachher ein Gefühl der „Produktivität“

2. Plätschern

Plätschern möchte ich das „dahinsurfen im Netzt“ benennen, bei dem man mal hier schaut, mal da – aber nicht bewusst etwas sucht/tut. Ich mache dies meistens, um mich zu regulieren, wenn der Tag anstrengend war – ähnlich wie andere abends fernsehen…

Fazit:

In diesen sieben Wochen habe ich abends sehr viele Bücher aus meinem „Bestand“ (aus den Regalen) gelesen, habe wieder gefilzt, gebastelt und für mich gesorgt. Außerdem bin ich mir über meine beiden „Surf-Stile“ bewusst geworden und meinen Altar in einen anderen Raum gestellt, um mir einen „Meditationsraum“ geschaffen, um mich abends dieser Praxis widmen zu können. Ich möchte auch weiterhin „Zeit sparen“ und abends nicht jeden Tag online sein, sondern lieber nur an wenigeren Tagen. Von meinem „Meditations-Raum“ werde ich in den kommenden Tagen berichten.

Wie war es bei euch? Was habt ihr mit der gesparten Zeit angefangen?

Karmi hatte ja zu einer „Positiven-Zeit“ aufgerufen (der Link führt dich zu ihrem Resüme), in der sie beschreibt, wie ihr aufgefallen sei, dass wir in einer „Meckermentalität“ leben. Und ich denke, ich kann mich da absolut nicht frei sprechen, un möchte in den kommenden Wochen (bis Mittsommer) sensibeler werden, für meine eigene Meckermentalität, und zu versuchen, „positiver“ zu werden ^^ Habt ihr Lust mit zu machen??

 

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2 Kommentare zu „Sieben Wochen gesparte Zeit

  1. Ich habe zwar nicht mitgemacht, habe aber früher ähnliche Erfahrungen gemacht. 🙂

    Inzwischen bin ich nicht mehr so „regide“, da ich beim „sinnlosen“ Surfen auch entspannen udn abschalten kann, wenn ich einen wirklich stressigen Tag hatte – womit das Surfen dann sogar wieder einen Sinn hat. Aber auch den hat es nur, wenn ich nur in Maßen surfe. (Arbeiten und gezielte Online-Aktivitäten zähle ich nicht zum Surfen.)

    Surfen ist wie Zappen beim Fernsehen – anstrengend und meist eine Folge davon, wenn man nichts mit sich anzufangen weiß oder einfach nur lustlos ist.

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