Lass los!

Dadurch, dass ich mich jetzt nicht mehr nur um das Kind und um den Haushalt kümmern muss, sondern auch noch arbeiten gehe, fällt mir immer mehr auf, wie viel Kram hier immer wieder herum liegt, und dass ich viele Dinge (meistens immer die Gleichen) täglich von A nach B räume oder sie auch mal irritiert von Platz C hole. Kurz gesagt, mir fällt auf, wie viel Kram wir besitzen. Damit meine ich jetzt nicht nur Dinge, die man eigentlich gar nicht braucht, sondern auch die Dinge, die man braucht. Und dann fällt mir auf, dass ich nicht alleine da stehe – es geht auch anderen so
Wir gehen arbeiten, damit wir uns ernähren können, ein Dach über dem Kopf haben, und uns einkleiden können – natürlich auch, um unsere Freizeit so zu gestalten, wie wir sie gerne hätten… Aber wir haben stets das Gefühl, wir bräuchten mehr: Mehr Urlaub in fernen Ländern, einen größeren Wagen/größere Wohnung (weil wir so viel besitzen), mehr Bücher…
Ich für meinen Teil kann sagen (und dafür bin ich so überaus dankbar!!!) – ich habe genug! Ich denke sogar, ich habe zu viel – und dem möchte ich mich widmen. Da ich ja Zeit spare, in dem ich mich nicht dem Internet oder meinem Handy widme, kann ich diese nun nutzen, um in unserem Heim Platz zu schaffen. Als Vollzeitmutter und Teilzeit-Nachtwache, will das gut organisiert sein, und darf nicht all zu viel Raum im täglichen leben ein nehmen. So habe ich mir überlegt, Mir täglich/wöchentlich einer Sache zu widmen, die machbar ist. Damit wird das Projekt natürlich länger dauern, aber ich habe eine größere Chance, diese „Challenge“ auch durch zu halten, weil ich Erfolgserlebnisse haben werde.
Ich widme mich immer nach und nach einem Raum – und werde täglich nicht mehr als eine Stunde damit verbringen – eher weniger (Ziel sind 30 Minuten – die ich wirklich aufbringen kann und will) In dieser Woche ist die Küche dran:

Tag 1 – Küchenutensilien (Plastik gegen Holz austauschen)
Tag 2 – Küchenschränke (ohne Lebensmittel)
Tag 3 – Schubladen
Tag 4+5 – Vorratsschränke
Tag 6 – Kochbücher
Tag 7 – frei

Am Ende der Woche möchte ich euch dann ein Bild zeigen, von all den Dingen, die ich aus gemistet habe. (ich weiß, ich hatte so eine Aktion schon einmal begonnen, aber es ist immer noch zu viel! Außerdem sind diese Portionen kleiner, und fühlen sich machbarer an)
Vielleicht möchtest du mit machen, vielleicht findest du es aber auch übertrieben, weil man nie genug haben kann, oder aber du bist schon Profi im aussortieren – ich freue mich über deinen Kommentar!

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8 Kommentare zu „Lass los!

  1. Ich sortiere ja schon länger aus. Im letzten Jahr bedingt durch meinen Umzug. Nun bin ich endlich angekommen, in einer kleinen Wohnung. Und als ich die letzten Kisten aus dem Lager geholt habe, ist mir aufgefallen daß ich immer noch zu viel besitze. Wie man ans Aussortieren geht kann ich trotz Erfahrung nicht sagen, ich habe da keinen Plan. Momentan stehen ja noch einige Umzugskisten herum, da nehme ich mir ab und zu eine vor und da wird sortiert.
    Meine Problemzone ist die Küche. Da weiß ich mir gar keinen Rat. Es gibt so viele Dinge, die ich nur ganz selten brauche. Aber es fehlt halt, da ich es ja schon ab und zu benutze. Eine Kastenform zum Beispiel. Nutze ich zwei mal im Jahr oder so. Und den Rest des Jahres nimmt sie Platz weg… Und noch mehr solcher Dinge. Da weiß ich mir noch keine Lösung. Aber mir fällt schon was ein 🙂

    Beste Grüße,
    Kivi
    http://kivi.dreamwidth.org/

  2. Hier wird einiges ein neues Zuhause finden im Zuge unseres Umzugs Ende des Monats. Deshalb gehe ich da jetzt gar nicht weiter strukturiert vor, sonder schaue einfach, was ich ausmisten kann. Ich hätte hier gern eine Sammelstelle, wo ich die Sachen abgeben kann, die ich noch gut finde, aber nicht mehr brauche. in der Stadt kann man gut Kisten auf die Strasse stellen.

    1. …bei uns (Hamm/ Westfalen) gibt es einen verschenke-laden, wo man kleidung, haushaltstextilien (handtücher, Bettwäsche), Schuhe, Kinderspielzeug, geschirr, Bücher usw. abgeben kann. ich bin über die jahre beim ausmisten sehr rigoros geworden, und inspiriere mich immer wieder durch das Buch „Feng shui gegen des gerümpel des Alltags“.

    2. Wir haben hier zum Glück so eine Sammelstelle. Sie wird von der Lebenshilfe Braunschweig geführt und die Sachen kommen dann in ein „Fairkauf“ Laden. Ich finde die Idee dahinter sehr schön und wir haben bei unserer Aufräum- Aktion im letzten Jahr auch einiges dort hin bringen können. Vielleicht gibt es so etwas ja auch bei Euch in der Nähe.
      Liebe Grüße
      Vivien

  3. 😄 Ich find diesen Beitrag klasse! Das ist ein eindeutiges Indiz dafür, dass dich der Entrümpelwahn gepackt hat… Ich hab seit der Spaceclearingchallenge übrigens auch schon wieder ein zweites mal die Küche entrümpelt *hust*

  4. Wie schön 🙂 Ich habe dieses „zuviel-Gefühl“ auch ganz arg momentan und möchte mich/uns auch ein wenig befreien.
    Ich werde versuchen dazu ebenso einen Post zu verfassen, eine gute Idee.
    Erst gestern hab eich drei Dinge auf willhaben eingestellt und seit gefühlten Ewigkeiten stehen bereits 3 gepackte Schachteln im Zimmer, zwei zum Verkaufen, eine zum Verschenken und die vielen vielen Bücher möchten auch neue Besitzer, die öfter als einmal im Jahr drin blättern… So Vieles, so vieles um das ich freier werden möchte.
    Danke für en neuerlichen Ansporn! ^^
    GLG, MamaMia

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