Meditation in der stillen Zeit

Die stille Zeit hat begonnen, die Abende beginnen früh und ein großer Teil der Aktivitäten muss drinnen statt finden. Wenn man sich „drinnen“ beschäftigt, dann meine ich damit nicht nur Basteleien, Spielen und Toben in jedem Raum – auf und unter dem Bett (wurde hier als „Tunnel“ entdeckt), sondern auch in unserem Inneren – Introspektion.
Ich habe den Eindruck, das vieles in meinem leben von einem Umbruch befallen ist – und auch wenn ich glaube, das einige Stellen dieses Gebröckel echt nötig haben, so habe ich doch auch Angst davor. Was verbirgt sich dahinter? Mir fällt auf, dass wir Menschen viel mehr Angst davor haben, uns (zum Guten) zu verbessern, als vor unseren „dunklen“ Seiten. Schließlich sind uns diese Abgründe bekannt – vertraut – aber dort zu arbeiten, sie zu verändern, alte ausgetrampelte Pfade zu verlassen – das ist hart! (denken wir)
Deswegen war ich besonders angetan, als ich zum dritten Mal am gestrigen Tag (damit ich es auch ja kapiere, dass dies gerade wichtig ist) das folgende Sutra (aus den 5 Sutren für das Wassermannzeitalter) von Yogi Bhajan auf Jademond´s Blog las:

Es gibt einen Weg durch jede Blockade
Wenn es Zeit für dich ist, beginne, und der Druck wird weichen.

Ich finde besonders die erste Zeile so hilfreich – es gibt mir die Hoffnung, dass es einen Weg dadurch gibt! Egal, wie festgefahren sich die Situation anfühlt, und auch wenn ich gerade keinen Ausweg sehe – wenn ich mir diesen Satz sage, löst sich etwas verhärtetes in mir. Ich sehe danach vielleicht noch keinen Ausweg, aber ich habe Hoffnung, und ich kann sagen, dass ich bereit bin, für diesen (Aus-)Weg.
Und weil es mir hilft, möchte ich es mit dir teilen und dich motivieren, es auch einmal zu probieren. Ich stelle mir dann vor, dass etwas (nenne es Gott/göttliche macht, Göttin, Universum/ what ever) hinter mir steht, und mich hält – ein Teamplayer- der mich begleitet. Ich (und du auch) bin nicht alleine.

Und wenn dich das nun genau so bewegt, wie es mich bewegt, dann lade ich dich ein, mit Jademond und mir 40 Tage lang zu meditieren, zu einem von Yogi Bhajans Mantra.
Hier geht´s zu Jademond´s Einladung

Ich danke dir, dass du hier bist, und mich begleitest. Mögest du dich sicher in dir selber fühlen und mögest du im Atmen dir selber Raum schaffen.

Und wenn du Interesse hast, dann kann ich dir mehr erzählen – von Sutren und Hilfestellungen in schwierigen Zeiten. Wird meine Hilfe gebraucht?

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Ein Kommentar zu „Meditation in der stillen Zeit

  1. Wieder ein interessanter Beitrag. Zwei Fragen stelle ich mir: Gibt es etwas Greifbares, was deine Zeit so schwer macht? Oder ist es ein diffuses „Alles wird anders“?
    Die zweite Frage ist, wie genau das Sutra dir hilft? Durch die reine Wiederholung?
    Ich wäre dankbar für einen Folgeartikel. Und ich fände es auch spannend, wie du als spirituelle Mama eines nun nicht mehr ganz kleinen Fröschleins den Advent mit Leben füllst. Vielleicht lässt du mich (uns) ja mal hineinblicken in euren Advent ♥
    Ich wünsche dir einen wunderbaren Sonntag! Liebe Grüße, Carina

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