Kinder im Wochenrhytmus

Wir leben in einer Welt von sich wiederholenden Rhythmen. Wir erleben ihn in dem Wechsel der Jahreszeiten, Sonnenauf- und Untergang und dem Werden und Vergehen des Lebens.

Als Frau ist man noch stärker dem Lebensrhythmus unterworfen, aber darüber habe ich schon hier geschrieben. Heute geht es um eine Möglichkeit, dem Kleinkind einen Ankerpunkt zu schenken, anhand dessen, man einen Rhythmus erkennen kann – und so Sicherheit vermittelt.

Wochenkalender

Es geht um einen kleinen „Wochenkalender“ in dem Termine eingetragen werde, damit auch schon die Kleinsten sich an die Hektik des Alltags gewöhnen können ^^ – Quaaatsch!

Nein, dieser Kalender zeigt nur bunte Zwerge an – jeder Tag hat eine andere Farbe, und an jedem Tag, darf ein anderer Zwerg nach vorne. So nimmt eine Woche plötzlich Gestalt an. Das Kind kann erfahren, dass eine Woche an der einen Seite beginnt, an der anderen endet, und alles wieder von vorne beginnt.

Bei uns beginnt übrigens die Woche am Sonntag – da da wird der Wochenplan geschrieben: Essensplan und Termine koordiniert und es gibt meist nur intrafamiliäre Aktivitäten.

Wochenzwerge

Es ist viel einfacher Fragen zu beantworten: „Wann Oma?“ darauf lässt sich nun antworten: „Wenn der X-farbige Zwerg vorne steht.

Dazu lässt sich nun auch noch ein Tageskalender gestalten, an dem „Aktivitäten“ aufgemalt sind, die man an diesen tagen mit den Kindern durch führen kann. Der ist hier noch in Planung.

Wozu das Ganze?

Rhythmen schaffen Sicherheit und Wohlbefinden in einer sehr schnellen und chaotischen Welt – und das nicht nur für die Kinder. So bietet sich auch uns die Möglichkeit, Rhythmen in unser Leben einfließen zu lassen, um wieder mehr Ankerpunkte für uns zu schaffen, Stützen, auf denen wir aufbauen können (unsere innere Kraft)

Hast du einen Wochen- oder Tagesrhythmus? Welche Dinge kommen bei dir immer wieder? Und wie hast du es als Kind erlebt?

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5 Kommentare zu „Kinder im Wochenrhytmus

  1. Mittlerweile haben wir einen Kalender im Kinderzimmer hängen. Meine Kleine ist ja schon 5 und hat diesen im Dezember geschenkt bekommen. Jeden Tag streicht sie einen Tag ab. Sonntags steht 1,00 Euro im Kalender. Da gibt es Taschengeld.
    Was ich auch mit ihr gemacht habe, als es auf ihren Geburtstag zu ging, eine rückwärts zählende Liste, die sie abstreichen konnte. So nahm das Warten Gestalt an.
    Auf ihrem neuen Kalender haben wir auch die Geburtstage der Familie eingetragen. Seit einem halben Jahr fragt sie nicht mehr beim Aufwachen, welcher Tag ist heute sondern weiß heute ist… da ist im Kindergarten dieses oder jenes.bzw. da hat Mama Chorprobe und ist abends nicht zu Hause.

    Die Zwerge sehen übrigens sehr schön aus.

    Grüße
    die Sammlerin

    1. Wow, was für eine superschöne Idee!
      Danke fürs Inspirieren, das müssen wir auch unbedingt machen. 🙂
      Hast du die Zwergerl selber gebastelt?
      Süß, ich guck mal ob die im Bastelladen diese Holzförmchen für die Zwegenkörper haben.
      Toll, Danek danke danke 🙂
      GLG, MamaMia

  2. Supter Idee!

    Als die Tochter kleiner war, hatten wir einen Wochenkalender, wo die wiederkehrenden Ereignisse als Bilder eingetragen waren. Samstags badetag, Mittwochs Ausflugstag im Kindergarten usw. Jetzt haben wir nichts dergleichen mehr. Im Kindrgarten hängt eine großes Jahreskreisuhr aus Holz. Die finde ich ziemlich toll.

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