Magischer Mittwoch

Kristallkugel

Heute ist Vollmond – also genau der richtige Tag, eine neue Serie für euch zu eröffnen – es ist der „Magische Mittwoch“ Da möchte ich mindestens einmal pro Monat euch eine Anleitung präsentieren und dann, wie heute gerne etwas „Alltagsmagie“.

Heile, heile Segen – drei Tage regen
drei Tage Sonnenschein – wird dann wieder besser sein

 

Dies ist ein Kinderreim, den man singt oder aufsagt, wenn das Kind sich leicht verletzt hat oder hingefallen ist. Ganz intuitiv habe auch ich irgendwann einmal damit begonnen und der Zwerg fordert dies nun ein, wenn er gefallen ist oder sich weh getan hat – dann muss Mama es „heile“ machen. (unter anderem muss ich auch Autos und anderes Spielzeug besingen, wenn etwas kaputt gegangen ist, und ich es repariere)

Es ist ein magischer Akt der hier genutzt wird – der „Heilungs-Segen“ ist ein Zauberspruch, den ich sanft mit einem Kuss auf ein schmerzendes Knie küsse und Hokus Pokus – ist der Schmerz verschwunden.
Man könnte es auch „Besprechen“ nennen – es ist eigentlich nichts anderes, außer dass es überliefert und unbewusst geschieht.

Ich finde diesen Aspekt wirklich sehr interessant, denn oft geht diese Alltagsmagie völlig in der Hektik der Welt unter – bzw. oft glauben wir ja, dass unser „altes Wissen“ nicht mehr existiert. Tut es aber doch – es ist nur ein wenig verschüttet und angestaubt. Schwingen wir also unseren Besen und machen rein.

Nutzt du auch solche Sprüche im Alltag?
Welche kennst du noch?

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6 Kommentare zu „Magischer Mittwoch

  1. Hallo!

    Ich kannte den Spruch etwas anders und habe mal nachgelesen:

    Es gibt scheinbar 2 Strophen dazu:

    1. Heile, heile Segen, morgen gibt es Regen, übermorgen Sonnenschein, dann wirds wieder besser sein.
    2. Heile, heile Segen, morgen gibt es Regen, übermorgen Schnee, dann tuts nicht mehr weh!

    Ich kannte nur die 2. Strophe.

    Bei meinen Kindern war es das magische Wegblasen des Schmerzes, das geholfen hat.

    Das half sogar aus der Ferne 😉

    lg
    Maria

  2. Ich mag diese magischen Heilungs- bzw. Beruhigungsworte. Je älter allerdings die Kinder werden, desto mehr geraten sie in den Hintergrund. Eigentlich sehr schade, da es einen ein Stück weit auch selbst beruhigt.
    Mir selber hilft Reiki … ich meine, ich glaube nicht wirklich daran, aber meine Mama brauche ich meist nur anrufen und sie um Fernreiki bitten, .. vielleicht reicht dieses „Beisammensein“ und allein die Entspannung meist schon aus, … ich weiß es nicht.
    Manchmal spiele ich bei den Kids auch einfach Bibi Blocksberg:
    „ENE MENE MECK,
    DIE SCHMERZEN SIND JETZT WEG!“

    ❤ Hab einen schönen Tag ❤

  3. Wie schön. Gerade sinniere ich vor mich hin, dass ich einen sehr ähnlichen Spruch von der Großmutter kenne und auch so inzwischen ‚weiterverwende.‘

    Heile, heile Segen,
    Drei Tage Regen,
    Drei Tage Schnee.
    Tut schon nicht mehr weh.

  4. Wenn uns etwas weh tut z.B das Knie angeschlagen ist legen wir intuitiev die Hand darauf… das dass eine heilende wirkung hatt ist den meisten dabei nicht bewusst!

  5. Nicht zum Heilen, sondern um verlorenes wiederzufinden. Dafür nutze ich einen ganz christlichen Spruch von meiner Oma, damit findet aber auch die Heidin wirklich alles wieder 🙂
    Heiliger Antonius, grundguter Mann,
    hilf mir, dass ich „verlorener Gegenstand“ wiederfinden kann.
    Es ist unglaublich, damit habe ich sogar schon einen Ring auf einer großen ungemähten Wiese wiedergefunden. Und ich habe es mit den Heiligen sonst so gar nicht.

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