Konsum-Alternativen

Beim Schreiben von „Haben und Sein“ habe ich einige neue Blogs gefunden und ganz viele tolle Ideen und Vorschläge, für Alternativen-Konsum, die mir auch bei meinem „konsumfreien Monat“ helfen werden.

Wiederstandistzweckmäßig hat nicht nur eine gute Doku zu dem Thema „Konsum“ verlinkt, sondern auch eine Liste mit Alternativen aufgezeigt, die ich sehr hilfreich und nützlich finde!

Wer meine 100 Dinge Liste gelesen hat, hat vielleicht auch folgende Punkte gelesen: „Konsumfreier Monat“ und „100 Dinge aussortieren“. (vielleicht werde ich da ja noch ne null dranhängen können?!) – ich wollte wissen, was ich mit dem 100 Dingen tue, wenn ich sie aussortiert habe – wo ich meine geliebten Bücher hingeben könnte… und wo ich Alternativen zum Tauschen finde.

Dabei habe ich so viele tolle Dinge gefunden, hier in der Region, dass ich sie mit euch teilen mag.

Werkhof in Hagen

Dies ist eine Organisation, die Langzeitarbeitslose und Sozialhilfe-Empfänger unterstützt. Dort gibt es die Möglichkeit, Möbel, Kleidung und Haushaltswaren (auch Bücher) ab zu geben – oder auch zu kaufen.

Umsonst-Läden

Dort kann man Gegenstände hin geben, und auch kostenlos mit nehmen. Ich möchte aber darauf hin weisen, dass diese Läden auch Geld benötigen, um ihre Ladenmiete zu bezahlen. Da kann eine Spende helfen. Fragt mal in dem laden in eurer Umgebung. Hier sind ein paar Pott-Läden

Umsonstladen in Bochum

Umsonstladen in Dortmund

Tauschring

Ich war ganz begeistert, als ich gesehen habe, dass unsere Nachbarstadt, einen Tauschring hat – yeay! Dort kann man nicht nur Gegenstände, sondern auch Leistungen anbieten und „kaufen“ – und wer braucht keine Hilfe beim nächsten Umzug?

Tauschring Witten

Tauschring Hattingen

Und eine Übersicht von Tauschringen in deiner Umgebung

Bücherschrank

An einem öffentlichen Bücherschrank findest du Schätze und kannst auch deine Bücher abgeben (natürlich gibt es auch noch Bookcrossing und Co) – in Ruhe stöbern, oder ein paar abgeben kann man auch in Witten (was mich sehr freut) oder auch in Bochum und Dortmund…

Aber hier ist ist die ganze Liste – findest du deinen?

Foodsharing

Du hast zu viel gekauft/gekocht oder eingemacht? Dann kannst du es mit anderen Teilen. Außerdem „rettet“ die Organisation Lebensmittel vor dem Mülleimer und fairteilt sie (ich finde dese Wortschöpfung genial) in dafür aufgestellten Fairteiler.

Weitere Ideen, die mir gefallen, und ide ich dieses Jahr gerne umsetzten möchte:

„Give-Boxen“

In der Kita möchte ich gerne eine „Give-Box“ initiieren – wo man Kleidung, Bücher oder ähnliches hinein legen, und auch selber heraus nehmen kann. Speziell für Kinder

Und bei uns im Haus würde ich das auch gerne machen – für Bücher, Magazine (die man so liest) oder anderes.

Aber es gibt auch diese Give-Box im größeren Stil in diversen Städten (eine Übersicht) – unter anderem in Dortmund.

Ferner gibt es in Dortmund auch eine „Kleider-Box

 

Gibt es etwas, was du schon ausprobiert hast? Oder ist etwas dabei, wo du dich gegen sträubst? Was würdest du unterstützen, oder was nutzt du schon? Hast du noch Ideen und Anregungen? (für eine weitere Liste?)

 

 

 

 

 

 

Advertisements

7 Kommentare zu „Konsum-Alternativen

  1. Hallo Ana!

    Danke fürs Verlinken und freut mich sehr, dass Du viele Anregungen gefunden hast!

    Mein Favorit ist natürlich der Kostnixladen (Umsonstladen), den es seit 4 Monaten in unserem Ort gibt. Da kann ich alles hinbringen, was ich nicht mehr brauche und finde viele Sachen, die meine alten Plastikkram gut ersetzen.

    Bevor es den Laden gab habe ich alles über eine Internetplattform verschenkt.

    lg
    Maria

  2. Hallo Ana !
    Danke fürs Teilen. Ich kann mir nicht vorstellen mich von meinen Büchern zu trennen, aber ich weiß, dass ich, wenn die Großen in den nächsten fünf Jahren ausziehen, ich mit der Jüngsten in eine kleinere Wohnung ziehen möchte. 3 Schlafzimmer und 2 Badezimmer sind ideal für 5-6 Personen, die wir jetzt manchmal sind, aber nicht für 2. Darum habe ich mir vorgenommen, sie zu reduzieren. Bookcrossing gibt es nicht in der Nähe, aber Dank Dir habe ich jetzt in der nächsten Stadt einen Bücherschrank gesehen. Da komme ich gut mit meiner Fahrkarte hin, darum werde ich da in den nächsten zwei Wochen mal vorbeischauen. Und wenn es mir gefällt, die Bücher dorthin bringen. Unsere ortsansässige Bücherei möchte sie nämlich nicht haben. Anfangs habe ich Bücher bei Tauschticket getauscht, aber meine wurden nie angefordert und dann ist das alles sehr einseitig.

    Liebe Grüße
    die Sammlerin

  3. Liebe Ana,

    vielen Dank für die vielen tollen Links! Mit dem Büchertauschregal bei uns in der Mensa habe ich schon sehr gute Erfahrungen gemacht. Da fällt es mir inzwischen auch nicht mehr so schwer, mich von alten Büchern zu trennen. Vielleicht freut sich ja jemand anderes drüber. Hin und wieder ist auch echt etwas Interessantes zum Mitnehmen dabei. Und das Prinzip scheint zu funktionieren. jedes Mal, wenn ich hinschaue, sind andere Bücher da. Mit den aussortierten Kleidern ist das eine andere Sache. da habe ich bisher noch keine richtige Lösung gefunden.

    Liebe Grüße,
    Miri

  4. Ich verkaufe oder vertausche alte Kleidung und Kosmetikfehlkäufe bei Kleiderkreisel bzw. Kleiderkorb. Was ich nicht los bekomme und Gut genug ist geht dann an die Tafel. Alles was keiner mehr anziehen will oder kann wird zu Putzlappen. 🙂 ich würde ja so gerne mal Foodsharing und einen Bücherschrank ausprobieren, leider ist in meiner Gegend niemand wirklich aktiv bzw habe ich bisher noch keinen Schrank gefunden 😦 ich finde aber die Ideen von dir super und natürlich auch, dass man ungeliebte Dinge nicht einfach wegwirft sondern eintauscht 🙂
    Liebe Grüße,
    Zombie

  5. Hallo liebe Wölfin,
    ich bin auch gerade wieder am aussotieren.Ich mache das nicht an einer Zahl fest,sondern was ich nicht mehr brauche und um mehr Platz zu haben.
    Zum Glück gibt es dank meiner Freundin einen Bücherschrank in unserem Ort.Da habe ich einiges hingebracht und das ein oder andere Schätzchen gefunden.Brauche ich es nicht mehr,geht es zurück.Eingach genial.
    Vieles habe zum Sozialkaufhaus gebracht.Ansonsten wäre da noch das Verschenken.Und zwar an Freunde,Bekannte und Arbeitskollegen.Die Kollegen bringen etwas mit oder fragen,wer etwas möchte.Da haben wir unseren Minitauschkreis.
    Liebe Grüße und noch viel Spaß beim entrümpeln.

  6. Hallo hallo!

    Vielen Dank für die Liste! Ich wohne ja auch in dieser Region, und da ich seit meiner Rückkehr aus Amerika meinen halben Kleiderschrank ausgemistet habe und das Ganze natürlich nicht wegschmeißen will, kommen mir deine Tipps gerade recht.
    Noch eine kleine Idee von mir: Hier in Essen gibt es diverse Diakonieläden, unter anderem einen großen, der neben Klamotten und Haushaltswaren auch Möbel und Bücher annimmt. Ich denke, da werde ich meine Bücher (wenn ich sie mal endlich alle aussortiert habe) lassen, genauso wie meine aussortierte Kleidung.
    Eine Freundin hat letztens auch eine Fuhre Klamotten zu einer Station gebracht, die Flüchtlinge aufnimmt. Die können immer Kleidung gebrauchen. Das finde ich auch eine gute Idee 🙂

    Liebste Grüße
    Sarita

  7. Ich bin ja ein großer Fan von der Freegan-Bewegung.Eigentlich gubt es von allem Krempel genug,man muss sich nur mal aufraffen,alternative Wege zur Beschaffung zu betreten.Bei mir ist es mittlerweile so,dass wenn ich was neues brauche,ich mir erst diese Fragen stelle: „Brauche ich das wirklich?Kann ich das nicht selber machen?Kann ich das nicht irgendwo gebraucht,kostenlos oder als Tausch bekommen?“
    Übrigens gibt es bei Facebook schon für viele Städte Verschenk-Gruppen.
    Kennst du diese Seite eigentlich schon: http://alles-und-umsonst.de/

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s