Offizieller Beginn des konsumfreien März

Heute startet mein konsumfreier Monat – in den vergangenen Wochen habe ich mich genau beobachtet, wo und wie ich konsumiere… dabei musste ich feststellen, dass es mir doch schwerer fiel als gedacht, auf Konsum zu verzichten. Das Stimmchen flüsterte mir zu, ich könnte ja jetzt nur noch zwei Wochen konsumieren, und müsste jetzt schnell noch eben x und y kaufen. Oder, dass es jetzt ok sei, etwas zu kaufen, denn es sind ja nur Testwochen – und dann könnte ich entspannt in den konsumfreien Monat starten.. ist das nicht irre??

Aber ich bin stolz auf mich – obgleich es mir schwer fiel, habe ich die Bücher meines Begehrens (und anderes) nicht gekauft!

Die Testwochen haben gezeigt, dass ich mein Geld hauptsächlich für Lebensmittel, Bücher und Selbstfindung/Kreativ und Bildung aus gebe. Leider auch für Zeitschriften und Dekokrams…

Wir wollen gemeinsam (der Mann und ich) in den nächsten 40 Tagen unsere Ernährung umstellen, und achtsamer mit Lebensmitteln umgehen – also auch da sparsamer/bewusster konsumieren… um weniger verkommen zu lassen!

Außerdem werde ich aufräumen und aussortieren, verschenken/weg geben und verkaufen – aufbrauchen und vor allem: nichts kaufen!

Du kannst spontan noch mit machen! Was hast du zu verlieren? Komm mit ins Abenteuer!

Und hier ist noch ein Video, was mich noch mal mehr motiviert und bestärkt hat, den konsumfreien März um zu setzen – gefunden wieder bei wiederstandistzweckmäßig:

 

 

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5 Kommentare zu „Offizieller Beginn des konsumfreien März

  1. Hallo Ana!

    Ich kenne diese Gedanken nur aus meiner Anfangszeit des reduzierten Konsums. In den letzten Monaten hat mich gar nichts mehr gereizt, im Gegenteil. Mein „Verlangen“ wurde immer weniger und ich kann viel besser spüren, was ich wirklich will.

    Viel Erfolg für den März, Du hast Dir viel vorgenommen. Ich bin auch gerade dabei meine Ernährung noch einmal zu verändern (vielleicht schreibe ich dazu auch einmal einen Beitrag)

    lg
    Maria

  2. Ganz spontan und ohne darüber nachzudenken – ich bin dabei!
    Das ist bitter notwendig, denn in den letzten beiden Monaten habe ich meine Konsumreduktion vollkommen außer acht gelassen und viel zu viel gekauft, das ich haben wollte und nicht brauchte, um mich besser zu fühlen. Mir fehlt das Gefühl der Konsumfreiheit und so steige ich nun einfach ein und bekämpfe die „Du brauchst das… dann fühlst Du Dich besser“-Stimme 🙂

    Danke für diesen Beitrag!

  3. Oh, das wird sicher eine spannende Zeit. Ich versuche ebenfalls meinen Konsum zu reduzieren und meistens gelingt mir das auch. Es gibt zwar ab und an Aussetzer – gerade bei Haarschmuck kann ich einfach nur schlecht widerstehen – doch im grossen und ganzen hat mein Konsum drastisch abgenommen.
    Anfänglich war es zwar eine richtige Umstellung, wenn wir auch am Wochenende kaum was eingekauft haben, weil wir ja noch so viel in den Schränken hatten, doch sehr schnell war es einfach ein total gutes und befreiendes Gefühl 🙂

  4. Ich versuche das auch schon ein bisschen. Klappt leider nicht so gut. Ich für mich kaufe fast nichts mehr – ich bin dabei alles an Kosmetik aufzubrauchen, was da ist. Wir sind vor einem Jahr umgezogen und da sind Kosmetika ans Licht gekommen, die ich schon längst vergessen hatte. Wenn alles aufgebraucht ist, weiß ich noch gar nicht, wie es weitergeht. Haarseife? Selbst anmischen? Naturkosmetik? Mal sehen. Noch ist genug Zeug für mind. ein halbes Jahr da 😀
    Kleidung, Schmuck und solche Sachen kaufe ich gar nicht mehr, war aber nie die Shopperin.

    Unser Problem ist das Haus. Wir kaufen kaufen kaufen kaufen für unser Haus ein. Ist ja neu. Man braucht ja noch soooo viel. Und ich habe manchmal das Gefühl, dass wir uns dabei verlieren.
    Hier haben wir einfach noch gar kein Maß, was nötig ist – ich finde das echt schwer.

    Fakt ist – unser Haus ist voll. Wenn ich mir die Nachbarhäuser anschaue, würde ich sogar sagen, 3x so voll. Die Leute hier leben den Minimalismus quasi notgedrungen.

    Ich war bei einer Freundin, wir wollten Plätzchen backen. Es gab nichts. Keine Waage (gibt Messbecher), kein Wasserkocher (Wasser einfach im Topf aufkochen), kein Nudelholz (es gibt andere runde Gegenstände), kein Mixer (eigene Kräfte sind angesagt); Zutaten mussten wir ALLE vorher (passgenau) kaufen, da nichts auf Vorrat vorhanden war (nicht mal ein Tässchen Milch – gekauft wird, wenn es benötigt wird), der Backofen war aus dem gefühlten letzten Jahrhundert.

    Fazit: Die Plätzchen haben genauso geschmeckt wie bei mir zu Hause. Wir mussten nur etwas kreativ sein! Man braucht also tatsächlich weniger, als man selbst glaubt.

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