Magischer Mittwoch: Schamanische Lichtarbeit

be the light

Was Lichtarbeit ist (und was nicht)

Geht man davon aus, dass alles mit einander verbunden ist, so muss ich davon ausgehen, dass all meine Handlungen auch Konsequenzen für meine Umwelt haben. Das „Licht“ in dem Wort „Lichtarbeit“ beschreibt den göttlichen Funken – der in Allem ist – und auch in dir. Es ist dein inneres Licht, deine Kreativität, dein innerer Schöpfer – das innere Göttliche (andere nennen es „ing“ – wie Gabrielle Bernstein, oder innere Führung/Weisheit)

Und da auch im Schamanismus der Grundsatz „Wie im Kleinen – so im Großen“ besteht, so sind meine Handlungen von Bedeutung. Das ist sowohl gut, als auch weniger gut, denn jeder einzelne ist für die Welt, wie wir sie kennen verantwortlich.

Möchtest du also die Welt (zum „Guten“) verändern – und genau das ist Lichtarbeit (man möchte, dass Mutter Erde heilt) – so musst du bei dir selber beginnen.

Mit schamanischer Lichtarbeit ist gemeint, dass man als einzelner die Verantwortung für sich selber übernimmt und sich klar wird, was man nach außen sendet – und dass dies die Welt erschafft. Und Schamanische Lichtarbeit zielt vermehrt darauf ab, die Welt zu heilen – zu einer „Ganz-Werdung“ bei zu tragen.

Eine große Pioniierin auf diesem Gebiet ist Sandra Ingerman, die seit 2010 sich diesem prozess aktiv widmet. Ähnlich wie Gabrielle Bernstein und andere „Lichtarbeiter“ unserer Zeit, möchte sie, dass wir unser inneres Licht hell strahlen lassen, andere motivieren, es uns gleich zu tun, um somit ein anderes („erwachtes“) Bewusstsein zu erlangen – was eigentlich nur ein bewusst-sein ist. Man ist sich bewusst über die Dinge, die man aussendet – und so von der Außenwelt zurückgespiegelt wird („Alles, was du aussendest, kommt zu dir zurück“)

Alles ist eins

Ich möchte, dass wir begreifen, welchen Einfluss wir haben – wir können die Welt verändern! Und ich möchte in einer friedvollen Welt leben, wo man die Schönheit unserer Erde schätzt und schützt – wo man sich gegenseitig unterstützt und gemeinsam wächst. Doch dafür muss ich zu allererst bei mir selber beginnen.

Was denke ich? Was verurteile ich? Wie handel ich?

Das Erkennen dieser Grundsätze und meiner Verantwortung, die ich trage, drängt dazu, auch Konsequenzen zu zeiehn – ich kann nicht im Frieden leben, wenn ich nicht zuerst Frieden mit mir selber und meinen Mitmenschen schließe.

Ich kann nicht erwarten, dass sich das Außen ändert, ohne mich selbst im Inneren zu verändern – „Wie im Innen, so im Außen!“ Und da beginnt es dann schwierig zu werden – denn man erkennt, was alles verändert werden muss. Und weil man merkt, dass man das alles nicht (auf einmal) schafft, gibt man auf.

Dabei brauchen wir stets nur kleine Dinge zu verändern – schritt für schritt. Frage dich, was du zur Zeit bereit bist, zu verändern. Und erlaube dir, dass dies für den Moment reicht – dies ist der nächste Schritt… danach kann etwas anderes kommen, aber darüber brauchst du dir jetzt keine Gedanken machen. Was du tun kannst, ohne großen Aufwand, ist folgendes:

Vollmond-Meditation nach Sandra Ingerman

Ich möchte ihre Idee teilen, denn ich liebe die Vorstellung, dass zu Vollmond sich tausend (vielleicht Millionen) Menschen an ihre Altäre oder Meditations-Orte setzten, mit der Absicht, ein Lichter-Netz zu weben – zur Heilung von Mutter Erde.

Setzte oder lege dich hin, so dass du dich entspannen kannst. Nutze dazu jene Hilfsmittel, die dir gut tun – Musik/Klangschalen/Räucherwerk/Trommel/Rassel/Stille und atme tief ein und aus.

Merke, wie sich die Entspannung und Ruhe in deinem Körper mit jedem tiefen Atemzug ausbreitet. Mache dir die Absicht dieser Meditation bewusst (dein inneres Licht erstrahlen zu lassen/ es erfahren) – dies verbindet dich mit der Schöpfung/dem göttlichen in dir (du bist die Schöpfung – du bist DAS LICHT)

Erlaube dir dein inneres Licht zu fühlen und zu sehen – und gehe in dieses Gefühl hinein, lass es stärker werden und fühle, wie es beginnt, dich zu durchfluten, wie du ganz Licht wirst und dann lass es strahlen (es wird nicht weniger wenn du es voll erleuchten lässt, es wird mehr) – fühle wie du von der Liebe zu Allem durchflutet wirst und erlaube in diesem Licht zu sein. Du brauicsht nichts zu sagen/nichts zu beten, sei einfach nur.

Stelle dir nun vor, wie sich dein Licht mit all den anderen Lichtern der anderen Menschen, die diese Meditation ausführen (zum Beispiel mit mir) verbindet, wie überall auf dem Planeten Lichter aufleuchten. Sehe ein Netz aus all den Lichtern um unseren Planeten, wie er selber zu Licht wird.

Dann komme langsam wieder zu dir zurück, atme entspannt ein und aus und bewege dann ganz vorsichtig deinen Körper – spüre deine zehen, wie sie wacklen, deine Hände, deinen Körper – und, wenn du soweit bist, öffne die Augen.

Du kannst diese Übung an jedem Vollmond machen, aber auch an anderen Tagen – alleine oder mit Freunden. Das Lichternetz existiert außerhalb von Zeit und Raum und du kannst dich jederzeit damit verbinden/daran arbeiten.

Im Übrigen ist morgen wieder Vollmond – also genau der richtige Zeitpunkt, diese Meditation einmal aus zu probieren. Hier kannst du die Original-Anleitung von Sandra Ingerman nachlesen (deutsch!)

Wenn du mehr zu Sandra Ingerman und dem Lichtnetzwerk erfahren möchtest, klicke hier!

Außerdem kann ich ihre Bücher: „Heilung für Mutter Erde“ und „Gut leben in schwierigen Zeiten“ sehr empfehlen.

Wie siehst du „Lichtarbeit“? Hast du dein inneres Licht schon mal erspürt? Welche Erfahrungen hast du mit Lichtarbeit gemacht? Was sind deine Gedanken zum Licht-Netzwerk?

 

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7 Kommentare zu „Magischer Mittwoch: Schamanische Lichtarbeit

  1. Hallo liebe Wölfin,

    Ein spannendes Thema, dass ich aber mittlerweile zugegeben mit Vorsicht geniesse. So, wie du die Lichtarbeit hier beschreibst, kann ich das voll und ganz unterschreiben.
    Aber das gibt es eben auch diese andere Seite, welche die Lichtarbeit manchmal mit sich bringt, die verurteilt, wenn wir mal nicht so gut drauf sind, die verurteilt, wenn wir auch unserer Schattenseite einen Platz in unserem Leben widmen, dabei – so sehe ich das zumindest – ist auch dieser Teil von uns enorm wichtig. Es bringt nicht nur den Ausgleich in der Welt, sondern auch die Balance in uns selbst.

    Lange Zeit habe genau das nicht verstanden und das ist mir überhaupt nicht gut bekommen. Heute leih ich auch meinen Schattenseiten ein Ohr, denn sie lehren mich wichtige Dinge über mich und den Lauf der Dinge. Aber natürlich könnte man nun auch das zur Lichtarbeit zählen, sozusagen Licht ins Dunkle zu bringen… 😉

    Herzliche Grüsse
    Nicky

  2. Danke für Deine Worte! Sie vermögen auszudrücken, was ich fühle und unbewusst schon lange praktiziere. Ich hatte lediglich keine Worte dafür. Ich bin gerade zu beeindruckt, um wirklich was Sinnvolles schreiben zu können. Es ist ein ganz spezielles Lesegefühl gewesen.

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