Wie man loslässt und vertraut

Kennst du die locker formulierte Aussage:

„Lass los und vertraue?“

Ich selber habe sie vor kurzen auf facebook verwendet und habe dann überlegt, dass es doch gar nicht so leicht ist. Dabei ist es so erleichternd und erhebend, wenn man seine Sorgen und Wünsche einfach in die Hände des Göttlichen legen kann, ganz im Vertrauen, dass man bekommt, was man sich wünscht.

Solange man aber nicht losgelassen hat, ist man noch nicht bereit dafür, es auch wirklich zu erhalten. (nicht nur Wünsche, sondern auch Sorgen- oder Angstfreiheit) Der Schlüssel dazu liegt im innere Abgeben – denn wenn ich darauf vertraue, dass das Göttliche sich darum kümmert, ändere ich damit auch meine Gedanken. Ich gehe nämlich dann einfach davon aus, dass es passiert. Wenn ich meine Freundin um Hilfe bitte, und sie mir diese Hilfe zusagt, dann vertraue ich ihr, dass sie es auch tut. Und genau so, sollten wir mit dem Göttlichen verfahren.

Und weil es so wichtig ist, gibt es hier meine Top 3

1. Beten

„Ich merke, dass ich x loslassen möchte, weil es mir nicht mehr gut tut – ich schaff das nicht alleine, und bitte dich (füge hier deinen göttlichen Bezug ein) um Hilfe. Ich gebe x in deine Hände und bitte dich, darum zu kümmern. Ich lasse jetzt los. Danke/Amen/was auch immer“

2. Verbrennen

Ich schreibe es auf ein Blatt Papier, dass ich anschließend verbrenne oder vergrabe (meistens verbrenne ich es aber) – um es so, symbolisch dem Göttlichen zu übergeben und los zu lassen (es ist dann ja nicht mehr in meinen Händen).

3. Wunschbox

Ich habe eine kleine Box, ähnlich einer großen Streichholzschachtel, hübsch dekoriert, und in sie fülle ich meine Wünsche. Das ist die „Götter-Box“. Das Göttliche bekommt sie da geschickt und ich lasse das Blättchen so lange darin, bis es sich manifestiert hat. (ist nur für meinen Verstand)

Meistens bete ich, wenn ich akut Hilfe brauche, weil ich gerade etwas nicht mehr alleine schaffe und ich z.B. eine Situation anders bewerten will, oder Sorgen, die ich gerade nicht bearbeiten kann, weil ich zur Zeit keine Lösung dafür finde, los zu lassen. Das Verbrennen ist für mich ein größerer Akt und binde es meist in ein Ritual mit ein – und die Wunschbox gefällt besonders meinem inneren Kind. Es hat etwas spielerisches.

Und denke daran:

Alles was du rufst, kommt zu dir!

Hast du Schwierigkeiten, los zu lassen? Welche Techniken benutzt du? Welche Erfahrungen hast du gemacht?

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14 Kommentare zu „Wie man loslässt und vertraut

  1. Ich weiß zwar, dass es einige Menschen und Dinge gibt, von denen ich loslassen sollte, aber ich bin mir nicht sicher welche. Ich denke mir immer, vielleicht ist es ja eine Art Prüfung und ich muss mich nur mehr anstrengen damit es wieder funktioniert / so ist wie vorher.
    Also denk‘ ich mal, ich bin noch nicht so weit. haha

    1. Ja, möglicherweise – allerdings bedeutet für mich loslassen, dass ich aufhöre, die Kontrolle übernehmen zu wollen, und die Situation zu manipulieren. In diesem Fall löse ich mich von der Vortsellung, dass ich die jenige bin, die das Leben steuert, sondern vertraue darauf, dass alles so kommt, wie es kommen soll – und das dies dann richtig ist.
      Wenn du dich von diesen Menschen/Dingen nicht lösen kannst, dann vertraue darauf, dass es so richtig für dich ist – das ist auch loslassen ^^

  2. Verbrennen oder Wunschbox halte ich für eine Top Idee. Beten hat irgendwie immer noch ein G’schmäckle für mich. Die Wortwahl. Da würde ich wohl eher trommeln oder meditieren versuchen. Was ich die Tage auch mal wieder tun werde. Danke für die Erinnerung. 🙂

    1. Ja, ich weiß! Es fühlt sich auch noch komisch an, das zu sagen, weil es meist christlich interpretiert ist – ich rede mit meiner inenren Welt (schamanische Reise) oder mit meiner inneren Weisheit… ich wüsste da kein besseres Wort für ^^

      1. Was mir so spontan einfällt, wäre Zwiegespräch/Unterhaltung. In meiner Übergangsphase hatte ich auch ziemliche Schwierigkeiten, die Gedanken können da recht hartnäckig sein. Mir geht dazu gerade einiges durch den Kopf, evtl. bringe ich mal meine Gedanken zu ‚Papier‘. 😉

        LG und dir ein schönes Wochenende,

        Rabin ^^

  3. Etwas Belastendes oder Gewünschtes aufzuschreiben hat sich für mich schon oft als sehr hilfreich erwiesen. Zum Einen bekommt man die Gedanken aus dem Kopf, vor allem dann, wenn sie kreisen und man nicht zur Ruhe kommt. Man kann später feststellen, wie die Wünsche sich tatsächlich realisiert haben.
    Jedoch ist die Sache mit dem Loslassen trotzdem nicht so einfach, denn wie in Deinem Beispiel, wenn Du eine Freundin bittest, stellen sich weitere Fragen. Wann wird sie mir helfen und wie? Sollte ich noch weitere Unterstützung dazu holen?
    Das Loslassen wird durch den Verstand verhindert, der immer die Kontrolle behalten will. Jedoch hat er keine neuen Ideen, sondern ordnet nur ein, vergleicht Bisheriges mit Jetzigem. Er ist also keine große Hilfe.
    Loslassen passiert einfach, es ist kein bewusster Vorgang. Es ist ein Gefühl wie beispielsweise Resignation. Man weiß, man selbst hat es nicht in der Hand, man hat sein Möglichstes gegeben – jetzt liegt es außerhalb von einem selbst, was weiter geschieht. Genau in diesem Moment passiert das Loslassen.
    Wenn man sich ein gesundes Vertrauen in das Leben bewahrt oder wieder angeeignet hat, weiß man, dass sich alles zum richtigen Zeitpunkt mit den richtigen Menschen zum genau Richtigen wenden wird.
    Liebe Grüsse
    Ashanar

  4. Die Themen auf einen Zettel schreiben, verbrennen und dann unter dem Wunschbaum, der zu den Themen geschmückt ist , die Asche vergraben, ist auch mein Favorit. Danke für deine Infos! Liebe Grüsse

      1. Gerne! Das Thema Wunschbaum hatte mal vergangenen Herbst die liebe Minetva so toll beschrieben. Da hab ich mir sofort ein Bäumchen ausgesucht , mit Glücksbringern wie ein Kleeblatt aus Filz, bunte Bänder, Muscheln , einem alten Schlüssel usw. geschmückt , je nach Thema. Um meine Dankbarkeit zu zeigen, zünde ich unter dem Baum öfter mal ein Räucherstäbchen an oder er bekommt eine Gabe in Form von Obst oder Süßigkeiten. Wenn du mehr über den Wunschbaum bei Minerva nachliest, wirst du begeistert sein!

  5. Loslassen gestaltet sich bieweilen sehr schwierig. Wenn der Moment aber reif ist, dann geht es wie von selbst. Bis es jedoch so weit ist, frage ich mich stets: welche Lektion habe ich hier noch nicht gelernt?

  6. Hihi! Nein, dabei handelt es sich um eine Blutpflaume, die wächst in unserem Garten, das andere ist ein Zitronenbaum, ca. 30 Jahre alt und aus einen Kern selbst gezogen. Der wächst natürlich im Topf. Die Sachen lasse ich darin hängen. Man könnte die Sachen auch mal austauschen, ganz wie man möchte, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.

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