Warum wir so schnell aufgeben

There is light

Du bist hoch motiviert, hast dir ein Ziel gesteckt und willst beginnen, doch nach nur ein bis zwei Wochen lässt plötzlich die Motivation nach, der Antrieb ist weg und man schleppt sich erst noch eine Weile dahin, bis man ganz aufgibt – frustriert und im schlimmsten Falle auch noch ärgerlich auf sich selber!

Aber warum hört man mit etwas auf, obwohl man doch im Inneren weiß, dass es genau das Richtige ist – dass dies der Weg zu einem besseren Leben ist/einem gut tut? Damit meine ich nicht nur Sport, eine Ernährungsumstellung, sondern ganz besonders die spirituelle Arbeit.

Wir haben gelernt, dass Ergebnisse schnell sichtbar werden in Zeiten von Wirtschaftswachstum und Konsum. Es gibt Fast Food – wo wir sofort das fertige Essen bekommen (ohne am Herd zu warten) – wir schmeißen mal eben ein Medikament ein, und erwarten Heilung (oder zu mindestens Linderung der Symptomatik) und natürlich erwarten wir das auch von der spirituellen Arbeit – mal eben das Krafttier finden auf dem Wochenendseminar, in 40 Tagen zur Erleuchtung.

Wenn es dann nicht direkt das Ergebnis bringt, was wir uns wünschen/erhoffen, wenn es schwieriger wird, dann geben wir leicht auf.

Es sind also die Enttäuschungen, die uns von den Dingen ab halten, die uns gut tun.

Was kann ich tun, um mich wieder auf Kurs zu bringen?

1. Fokus auf das Positive legen

Werde dir bewusst, dass du schon ein Stück weiter gekommen bist, dass du schon etwas geschafft hast! Schau dir deinen Fortschritt genau an und lobe dich dafür – auch wenn du etwas bisher nur einmal gemacht hast… du HAST es gemacht!

2. Show up!

Manchmal ist der schwierigste Schritt das Beginnen – wenn es bei dir auch so ist, dann sage dir: „Ok, ich habe absolut keine Motivation zu meditieren, aber ich setze mich einfach auf mein Kissen!“ Das ist das Einzige, was du tun musst – der Rest geht dann meist von alleine… oder du sitzt dieses Mal einfach nur da… oder du isst heute einfach nur ein Brötchen weniger. Das reicht manchmal aus – man hört nicht auf

3. Erinnern

Warum möchtest du das machen? Was war deine Grundmotivation? Du kannst es dir aufschreiben, oder eine Collage basteln (ein Visionboard) – oder einfach nur ein Bild als Symbol für deinen Traum auf hängen. Am besten an einen Ort, wo du es häufig siehst – dann schwelge in dem Gefühl, wie sich dein Leben/du dich anfühlst, wenn du dein Ziel erreicht hast.

4. Vergeben

Sei nett zu dir selber, vergebe dir, wenn es nicht sofort funktioniert. Es ist ein Prozess, der Zeit in Anspruch nimmt. Veränderungen beginnen langsam. Ehre deine Schritte und vergebe dir deine Fehler – wie du hier lesen kannst, können sie sehr hilfreich sein.

Wie gehst du mit Motivationslöchern um? Gibst du schnell auf? Welche Taktik hast du, um weiter zu machen?

Teile deine Erfahrungen, damit wir von dir lernen können.

 

 

 

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5 Kommentare zu „Warum wir so schnell aufgeben

  1. Wieder einmal ein wundervoller Post von dir – und wieder einmal mehr so passend!
    Du hast vollkommen den Nagel auf den Kopf getroffen … schnelle Erfolge – ja, um stets weiter zu machen und am Ball zu bleiben, dafür würde ich auch lieber schnell ein Resultat sehen … Ein Visiobard … das will ich mir schon lange mal machen, denn im Alltag gehen die eigenen Ziele vor dem geistigen Auge ganz schnell unter. Mich selber loben – oh das kann ich nicht, stets finde ich Fehler und zweifle an mir selber.
    Ich muss umdenken, …
    Ich WERDE umdenken!

  2. Ich kenne nur zu gut, was du beschreibst….obwohl ich ein Ziele-Buch habe, das ich liebe….obwohl ich pinterest-boards habe, die stellvertretend visualisieren, wo ich einmal hin will.
    Neulich habe ich mir meinen Schrank mit dem Backzubehör ausgeräumt, um meiner Tochter einen Geburtstagskuchen zu backen. Da fand ich 9 verschiedene Sorten Mehl….ach ja!…da war ja mal was. „Selbst Brot backen“….das habe ich im Januar eine weile gemacht….dann kam der Alltag wieder dazwischen.
    Oft bin ich sehr unglücklich über michselbst….denke an die Frau, die sein möchte, sein könnte und nicht bin.

    Danke für deine Tipps. Ich drucke sie aus. Für mein Zielebuch 😉

  3. Danke für diesen motivierenden Post. ❤ Das hilft mir gerade wirklich sehr, nicht den Fokus zu verlieren und dran zu bleiben.

    Danke dafür!

  4. Ja, das DRANBLEIBEN ist das schwierige. Seit Jahren will ich weitermachen, italienisch zu lernen. Motivation ? Nullo! Jetzt schreibe ich mir wöchentlich ein paar Vokabeln auf ein Zettelchen, ab in die Handtasche damit, immer wenn ich Zeit habe, kommen ein oder zwei Vokabeln dazu. Egal ob in der Arbeit, beim Friseur oder so. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen ! Aber es wirkt….

  5. Manchmal schaffe ich es, gar nicht erst so weit zu denken ob ich Lust habe oder nicht. Es fällt mir gerade ein, dass ich Yoga, Meditieren, etc könnte und dann geh ich einfach und tu es. Aber da fehlt mir dann eben die Regelmäßigkeit. 😉

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