Familie und Arbeit – wie wir „es“ tun

Bei Wurzelkraft&Flügelschlag las ich über eine Blogparade, die leider schon abgelaufen ist, deren Inhalt ich aber so spannend finde, das ich trotzdem darüber schreiben will. Schließlich sind es diese Geschichten, die im Alltag inspirieren und helfen, weil sie zeigen, wie es gehen kann…. dieses Mal geht es um den Balanceakt zwischen Familie und Arbeit.

Wer geht arbeiten?

Bei uns gehen beide Elternteile arbeiten – der Mann hat einen ganz „normalen“ Acht-Stunden-Job und ist an den Wochenenden zu Hause. Ich selber bin direkt nach einem Jahr Elternzeit wieder in meinen alten Beruf zurück gekehrt und arbeite dort ausschließlich in der Nacht – und meistens um und am Wochenende. Allerdings nur in Teilzeit – da ich während der Nachtschicht viele Stunden sammle, brauche ich nicht so häufig arbeiten gehen und bin somit überwiegend in der Lage, das Kind zu betreuen (siehe unten)

Wer macht den Haushalt?

Den Hauptteil erledige ich, aber der Mann hilft, wann immer er kann. Da der Mann meistens das Auto nutzt, ist Einkaufen mit einem großen Zeitaufwand verbunden und einen Wocheneinkauf erledigen wir meist am Wochenende.

Und was macht das Kind?

Das Kind wird, seit dem es 1 1/2 Jahre alt ist, im Kindergarten vormittags betreut. Während des ersten halben Jahres meiner Erwerbstätigkeit hat sich seine Oma sehr aktiv um ihn gekümmert, und ihn an den Vormittagen, an denen ich geschlafen habe, betreut.

Arbeit und Kind

An meinen freien Tagen erledige ich vormittags die Hausarbeit, kümmere mich um Einkauf und Co und habe dann den restlichen Tag Zeit für ihn. Ich kann mich an sein Tempo anpassen und die Zeit genießen.

Wenn ich arbeiten gehen, ist es sehr anstrengend, denn der Tag-Schlaf ist nicht ganz so erholsam, wie ein normaler Nacht-Schlaf. Außerdem muss ich nach 6 Stunden wieder aufstehen, um ihn dann pünktlich von der Kita zu holen – da bin ich dann ziemlich platt und es fällt mir dann recht schwer in meinem Zentrum zu bleiben.

Fazit:

Es fühlt sich alles sehr stimmig an, so wie es zur Zeit läuft. ich genieße die viele freie Zeit, die ich mit dem Kind verbringen kann, auch wenn die Nachtschichten-Woche immer sehr anstrengend sind, einfach weil der Körper immer etwas mehr Zeit braucht, um wieder in den Rhythmus zu kommen. Umso schöner sind die anderen Wochen, die dann frei sind, und in der ich dann Mutter sein kann.

Wie läuft es bei euch? Wie macht ihr das?

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3 Kommentare zu „Familie und Arbeit – wie wir „es“ tun

  1. Ich gehe Vollzeit im Hotel arbeiten, der GöGa bleibt mit der Kleinsten und miit dem Haushalt allein. Wenn abends noch eine Maschine gewaschen wurde oder das Chaos vom Abend noch steht, dann bin ich es, die morgens extra eine halbe Stunde eher aufsteht um alles zu bereinigen … ansonsten bleibt alles am Mann hängen – wir haben sozusagen die klassischen Rollen getauscht. Auch wenn sich das ganz toll anhört, so ist es doch eine stete emotionale Herausforderung.

      1. :-/ viel blieb mir da nicht übrig. Mal davon abgesehen, dass ich wohl nicht so die klassische Mutti bin. Ich verdiene für 5 Leute den Lebensunterhalt und das setzt mich ganz schön unter Druck – aber eigentlich gehe ich ganz gerne arbeiten. Mein GöGa hat leider mit seinen beiden Ausbildungen ein wenig daneben gegriffen, …

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