Hairlich – Die Magie der Haare Teil 2

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Vergangene Woche habe ich schon einiges über Haare geschrieben – nun möchte ich auf den eher „magischen Aspekt“ der Haare eingehen…

Alle folgenden Ideen sind lediglich Vorschläge und Inspirationen für dein eigenes Werken, und beziehen sich auf den Inhalt eines Rituals. Bedenke bitte, dass du für dein Handeln selber die Verantwortung trägst.

Die ersten Vorschläge befassen sich vorwiegend mit Energiearbeit, und der Veränderung deiner Ausstrahlung. Sie sind sozusagen „Glamour“ die man benutzt (wenn du „The Craft“ gesehen hast, dann wirst du dich sicherlich daran erinnern, wie die Protagonistin ihre Augen- und Haarfarbe verändert hat).

Es ist im Prinzip nur eine Veränderung in deinem Energiesystem, was die Ausstrahlung auf andere ändert – ganz genau so, wie sie anders auf dich reagieren, wenn du glücklich/traurig bist. Nur ist diese Veränderung halt willentlich und beabsichtigt. (und du musst sie „sein“ – es nützt nichts, wenn du attraktiver sein willst, du musst dich auch so fühlen.

Praxis-Teil

Entfesselung der eigenen Macht

Wer lange Haare hat, der trägt sie meistens zusammen, um die Längen zu schonen. Mit dem Öffnen der Haare zieht man dann gerne die Blicke auf sich – und kann die innere weibliche Kraft entfesseln. Rituale oder andere spirituellen Arbeiten beginne ich sehr gerne, in dem ich meine eigenen Haare löse, um so in meine eigene Macht zu treten.

Schutzmantel

Du kannst die offenen Haare aber auch als eine Art Schutzmantel tragen, lass deine langen Haare offen über Rücken und Schultern fließen und stelle dir vor, wie sie dich wie eine Art Mantel umgeben. Du kannst dir vorstellen, in dieser Form unsichtbar zu sein, und sie dich abschirmen.

Die Kraft der Haare bestimmst du selber, durch deine Absicht und durch die Energie, die du ihnen gibst. Ich denke, du hast sicherlich schon die Erfahrung gemacht, dich energetisch klein machen zu können, um übersehen zu werden (oder auch an Tagen, an denen es uns nicht gut geht) und umgekehrt kann man sie aus dehnen und größer werden lassen. (wenn wir vor Freude strahlen)

Lösen

Du kannst deine langen Haare dazu nutzen, etwas zu lösen , in dem du einen Zopf flechtest, während du an die Situation/Gegebenheiten denkst, die es zu lösen gilt. Auf dem Höhepunkt deiner/s Bitte/Rituals/Werken öffnest du nun deinen Zopf und löst ihn. Visualisiere, wie sich die Angelegenheit genau so leicht löst, wie dein Zopf. Kämme deine Haare noch einmal durch, und fühle die Erleichterung, die das Lösen mit sich bringt.

Opferungen

Haare sind etwas sehr persönliches und können dadurch auch gut als Opfergabe dienen. Als ich vor meiner Schwangerschaft in Irland war, besuchten Aine und ich eine Sheila Na Gigg Figur – sie war rot und stellte sie in ihrem weiblich, gebenden Aspekt dar. Ich gab ihr ein paar meiner Haare, für den Wunsch, den ich an sie richtete.

In Glastonbury gab ich Bridget einen besonders geliebten Haarschmuck, den ich Tagelang zuvor trug (natürlich mit Haaren)

Haare bedeutet mir sehr viel, sie sind Ausdruck und Teil meiner Persönlichkeit. Ich gebe mich, wenn ich sie an die Gottheiten opfere.

Lebensabschnitt beenden

Oft sieht man es, der ein oder andere hat es vielleicht auch schon einmal getan… wenn ein Lebensabschnitt zu Ende geht, schneiden sich viele Frauen ihre Haare ab, oder machen sich neue Frisuren. Ich selber habe das intuitiv getan, als ich in die Pubertät kam – da habe ich mir meine ganz langen Haare bis zum Kinn ab schneiden lassen und fühlte mich befreit – ich hatte meine Kindheit hinter mir gelassen.

Hast du das auch schon einmal getan?

Wenn man sich einer Gottheit weiht (oder ein Gelübde ablegt), dann kommen auch ganz oft die Haare mit ins Spiel. Sie werden verschleiert (Christliche Kloster) oder zum Beispiel nicht mehr geschnitten und wachsen dann, wie und so lange sie wollen.

(geht bei Männern auch mit dem Bart)

Ich meine gelesen zu haben, das Wolf-Dieter Storl nach einer Reise dieses Gelöbnis an Shiva gegeben hat, und sich seitdem weder Bart noch Haupthaar schneidet… aber leider finde ich gerade im Netz keine Bestätigungsquelle… (hast du eine?)

Haare pflegen nach dem Mond

Im Mondkalender sollen bestimmte Konstellationen und Mondphasen auch bestimmten Einfluss auf uns und unser Leben haben. Die Haare sollen in bestimmten Phasen dann besser und voller nachwachsen oder nicht so schnell nach fetten.

Ich habe mich selber nur wenig mit diesem Thema befasst, und kann da (noch) nicht viel zu sagen. Aber wenn du es mal probieren willst, gibt es hier einen Kalender, den du dir mal ansehen kannst, oder auch den hier.

Vielleicht berichtest du von deinen Haar-Erfahrungen?

Und wie lässt du deine Haare in deine spirituelle Praxis mit ein  fließen? Was würdest du gerne mal aus probieren?

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3 Kommentare zu „Hairlich – Die Magie der Haare Teil 2

  1. Als etwas spirituelles habe ich Haare noch nie empfunden, … ich lasse sie in regelmäßigen Abständen abschneiden, … nicht zu kurz … manchmal würde ich gern mehr experimentieren, aber dann fehlt mir der Mut.

  2. Ich überlege seit ein paar Wochen (oder schon Monaten? ), ob ich meine Haare komplett abschneide und sie dann komplett natürlich wachsen lasse. Jetzt sind sie voll mit Silikonen oder Erdölprodukten (obwohl ich schon seit längerem auf Naturkosmetik umgestiegen bin. Das Zeug bleibt ja ewig in den Haaren =/ ) und kaputt vom Färben und Blondieren.
    Durch deinen Beitrag hast du mich auf die Idee gebracht, dass das vielleicht nötig wäre, um einen neuen Abschnitt zu beginnen.
    Mir ist auch schon aufgefallen, dass meine Haarfarbe oft zu meinen Abschnitten passen. 😉

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