Magischer Mittwoch – die Macht des Wortes

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Worte haben Macht! Das wissen die meisten, die sich mit Magie befassen natürlich – denn jeder „Zauberspruch“ setzt eine bestimmte Energie frei – die, die ich rufen möchte.

Abra Kadabra – vom aramäischen Avrah Kadabra – „Ich werde erschaffen, während ich spreche“ (Quelle: Gut leben in schwierigen Zeiten – Sandra Ingerman)

Jedes Wort, das wir sprechen, transportiert eine bestimmte Energie aus dem Inneren (Ich) ins Außen – und man will damit etwas erschaffen – zumindestens in einer magischen Handlung.

Diese „Macht“ bezieht sich aber nicht nur auf die magische Handlung, sondern besteht in jedem Augenblick unseres Lebens. So wird unser Alltag spirituell, denn wenn all unsere Worte etwas „rufen“, dann müssen wir völlig gewahr sein, über das, was wir da aus senden.

Ich gehe da sogar noch ein Stückchen weiter, und würde sagen, dass auch Gedanken diese Energie schon ins sich tragen – denn Gedanken erschaffen Worte, und diese schaffen Taten. Wie wir über die Welt denken/reden, hat also auch Einfluss auf sie – denn ich erschaffe damit das, was ich (nicht) will.

Was für eine Welt erschaffst du (uns)?

Frage dich:

* Wie siehst du die Welt?

* Wie denkst du über dein Leben?

* Was erzählst du anderen über dich/dein Leben/die Welt?

Versuche ein wenig achtsamer mit deiner Sprache um zu gehen – willst du das, was du gerade sagen wolltest, wirklich in die Welt rufen? Willst du das wirklich erschaffen?

Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass wir auch unter der Macht des Wortes (anderer) leiden können – denn wir sind sehr vom Außen bestimmt – wie nimmt mich die Welt wahr?

Wenn jemand etwas positives zu uns/über uns sagt, erfüllt uns das mit Energie und Freude, gibt Mut und motiviert uns – aber genau so kann es sein, dass uns negative Aussagen jeglicher Kraft berauben – im schlimmsten Fall glauben wir das auch noch, und werden somit von dieser Aussage erschaffen.

Wie gehst du mit anderen um?

Frage dich:

Wie denke ich über andere? Welche Menschen verurteile ich? Über was rege ich mich auf?

Welche Gedanken schicke ich meinem Gegenüber?

Und muss ich mich dann wundern, wenn er sich dann in einer bestimmten Art verhält? Reagiert er nicht nur auf das, was ich aussende?

Ich finde diese Gedanken sehr wertvoll, denn wie schnell regt man sich im Alltag auf? Beim Autofahren meckern wir über den, der da vorne so langsam/(hier Schimpfwort einfügen) fährt – beim Einkaufen über die Oma, die ewig lange nach Geld sucht…und diese Liste kann gerne weiter geführt werden.

Etwas, was mir hilft, ist folgender Gedanke:

„Ich vergebe dir, dass du dich nicht so verhälst, wie ich es von dir erwarte!“

Da entspannt sich direkt mein Inneres – ausßerdem habe ich dann mein Senf dazu gegeben, aber nun mal süßen Senf ^^ Oder, wenn ich bemerke, wie meine Stimmung kippt, ich „runter“ gezogen werde, dann sage ich mir:

„Ich halte an der positiven/lichtvollen Vision meines Lebens/ der Welt fest.“

Zum Beispiel, wenn ich negative Gedanken nach dem Hören von nachrichten bilde.

Wie ist es bei dir?

Gehst du achtsam mit deinen Worten/Gedanken um?

Ist dir das zu viel? Oder bist du schon gut geübt?

 

 

 

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4 Kommentare zu „Magischer Mittwoch – die Macht des Wortes

  1. Hallo Wölfin, ich rede viel und gerne. Fühle mich von anderen die mich „volltexten“ manchmal unangenehm geplättet. Dein Thema ist sehr interessant. Ich achte mal in den nächsten Tagen
    auf meine Worte.
    Liebe Grüße
    die Sammlerin

  2. Hallo liebe Wölfin,

    Sehr schönes Thema! Eines, mit dem ich mich immer mal wieder beschäfige. Ich mache zum Beispiel gerade bei der Arbeit die Erfahrung, dass viele Leute nicht verstehen können, weshalb ich mir die Zeit nehme um auch zu manch einem freundlich zu sein, der sich mir gegenüber total blöde verhält. Selbst wenn ich bestimmt werden muss, versuche ich es klar, aber respektovoll zu sagen. Was viele jedoch nicht sehen ist dann unser nächstes Gespräch. Da wurde mir gegenüber schon manch einer von der „schwierigen Sorte“ zahm wie ein Lämmchen. 😉

    Es klappt nicht ausnahmslos immer, und ich denke in manchen Situationen muss es das auch nicht. Doch ich gebe mir grosse Mühe abzuwägen, wann welche Reaktion und welche Worte angebracht sind. Vielen magisch arbeitenden mag die Macht der Worte bewusst sein, doch mir fällt auf wie vielen nicht magischen es wiederum gar nicht bewusst ist. Spannend!

    Liebe Grüsse
    Nicky

  3. Oh, ich gestehe, im Zorn und ärger kommen Wörter aus meinem Mund, die ich ganz schnell danach bereue. Hat man erstmal die Grenze überschritten, den anderen zu beschimpfen, dann wird es zur Gewohnheit und aus Gewohnheiten wieder raus zu kommen, … ein sehr schweres Stück arbeit, da das Vertrauen auch gleich im Eimer ist.

  4. Ich hatte irgendwann einmal die Nase voll, mich über jeden und alles aufzuregen. Außerdem mochte ich meine Stimmung nicht. Mich zog das selber runter, wenn ich mich aufregte.
    Da fing ich an, aufzupassen was ich sagte. Das ging mit der Zeit so gut, dass ich auch drauf achtete, was ich dachte.
    Jetzt ist es bei mir so, dass mich viel weniger stört. Und wenn ich mal wirklich genervt bin, schaue ich zuerst einmal, wie stark die Emotionen sind. Bei schwacher Genervtheit, sag ich mir einfach „ist halt so, kann ich eh nicht ändern“ und denke an was anderes. Wenn’s mal wirklich brodelt, lass ichs kurz raus (wenn ich alleine bin), damit es sich nicht aufstaut und dann gehts mir auch wieder besser.
    Ich gebe trotzdem darauf acht, dass ich mich erstens nicht reinsteigere, zweitens nichts schlechtes über andere sage und drittens überlege ich mir auch, warum mich das aufregt (shadow work).

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