Dankbarkeit to go

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Kaffee to go, Salat to go, vegan to go und um den Trend fort zu setzten auch Dankbarkeit to go

Mit dieser kleinen Übung kannst du dir Dankbarkeit überall mit hin nehmen – das Einzige, was du dafür brauchst, ist ein wenig Achtsamkeit:

* Was tut mir gerade gut?

* Was gefällt mir?

* Wofür bin ich dankbar?

* Worauf bist du stolz?

Das können die großen, alten Bäume in der Innenstadt sein, der Brunnen, der bei Hitze ein wenig Abkühlung ermöglicht, das Eis am Nachmittag, der Waldgeruch, das Vogelgezwitscher, die Menschen an deiner Seite, Menschen, die dich inspirieren, Blogbeiträge, die dir gefallen, Zeit zu haben, ein schönes Bild sehen, Kindern beim Spielen zu sehen, und viel mehr.

Diese Übung kann die helfen, deine Gedanken über dein Leben nach und nach zu verändern. Du wirst feststellen, dass es dir nach und nach immer leichter fällt, positive Dinge zu sehen – und dich dementsprechend auch besser fühlen.

Bitte sei freundlich mit dir, und erlaube dir, zu wachsen. Es ist nicht immer einfach, etwas Neues in seinem leben zu verankern, und manchmal dauert es einige Zeit.

Zu Beginn kann es sein, dass du die Übung schlicht und einfach vergisst. Dann stellst du abends erschrocken feste, dass du den ganzen Tag noch nicht dankbar warst. Das ist toll, darüber kannst du dankbar sein, denn nun hast du die Gelegenheit dazu. JETZT ist immer der richtige Moment.

Ein „Erinner-mich“

Du kannst dir auch ein Armband basteln/kaufen/bestimmen, was ab jetzt dem Zweck dienst, dich zu erinnern, immer wenn du das Armband bemerkst, suche etwas, wofür du dankbar sein kannst.

Zu Beginn muss man vielleicht etwas suchen – es gibt Tage, an denen ich „nur“ meine „Dankbarkeits-Staubfänger“ finde – das sind die Dinge, für die ich allgemein dankbar bin: Meinen Mann, mein Kind, meine Freunde…

An manchen Tagen schaffe ich es nicht darüber hinaus, an anderen laufe ich über vor Dankbarkeit.

Wie ist es bei dir? Wie nimmst du dir die Dankbarkeit mit in den Alltag? Wie kannst du ich daran erinnern?

 

 

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4 Kommentare zu „Dankbarkeit to go

  1. Hallo Wölfin,
    bei mir funktioniert das inzwischen größtenteils von selbst 🙂 Auch die „Staubfänger“ find ich super wichtig – das sind doch letztlich sogar die Dinge, für die man am meisten dankbar ist, oder?

    Das Gute ist, dass wenn man eine Weile daran arbeitet, es dann wirklich keine Mühe oder stetige Erinnerung mehr braucht, sondern man tatsächlich eine dankbare und damit auch dauerhaft positive Einstellung bekommt. Allerdings gilt das leider auch für den umgekehrten Fall: meine Mutter ist der so ziemlich negativste Mensch, den ich kenne. Statt Dinge zu sehen, für die sie dankbar sein kann, sieht sie sich von morgens bis abends als Opfer, betont immer wieder dass ihr Leben ja sowieso von vorn bis hinten scheiße war und sie alles falsch gemacht hat usw. Sie kommt da nicht mehr raus, an jedem noch so eindeutig positiven Punkt wird immer mindestens ein negativer gesucht, der es insgesamt doch wieder schlecht werden lässt. Wenns den nicht gibt, dann wird befürchtet, dass dafür irgendwas anderes Schlechtes passiert oder sie den Haken nur noch nicht gefunden hat.

    Ich vermute genau das hat dazu beigetragen, dass ich mich selbst immer mehr auf positive Sachen konzentriert hab und eben auch kleine Dinge sehr wertschätze (d.h. ich merkwürdigerweise auch über ihr Verhalten wieder dankbar sein kann, denn von einem deutlich negativen Beispiel kann man viel lernen…). In der Vergangenheit musste ich mir von ihr oft anhören, dass meine Pläne schlecht sind, alles Mist wird, ich mir hinterher Vorwürfe machen werde. Einiges klappte auch nicht ganz so wie gedacht, aber ist doch ok – dafür hat sich irgendwas anderes schönes daraus entwickelt, das ich durch die Dankbarkeit erkennen kann. Heute beschwert sie sich, dass mein Leben so toll sei und ihrs nicht.

    1. Liebe Feri,
      danke, für deinen wunderschönen Kommentar. ich freue mich immer sehr, wenn auch andere berichten, dass es tatsächlich funktioniert! Das ermutigt auch andere.
      Zu deiner Mom:
      Du wirst sie nicht ändern können – du kannst nur als strahlendes beispiel voran gehen, und ihr zeigen, welche Möglichkeiten sie hat.
      Möglicherweise ist dies ihre Art, Aufmerksamkeit zu bekommen, oder Liebe… ergo wird es für sie mehr nutzen haben, diese Eisntellung bei zu behalten.
      Ich finde es ganz bewundernswert, dass du dich dadurch nicht erschüttern lässt, sogar noch dankbarkeit empfinden kannst!
      Mögest du diese gabe weiter ausbauen und auch andere lehren.
      Ich freue mich sehr *drück*

  2. Liebe Wölfin,
    vor etwa vier Jahren begegnete ich einer ganz wundervollen Frau,die mir gezeigt hat,was aufrichtige Dankbarkeit ist.Sie sprach mich in einem kleinen Laden an und sofort waren wir uns sympatiscn.
    Bei einer Tasse Tee plauderten und lachten wir Beide,als ob wir uns schon eine Ewigkeit kennen
    würden.Sie erzählte mir,dass sie unheilbar an Krebs erkrankt sei und gerade in Reha ist.Seit diesem Zeitpunkt entwickelte sich eine wunderbare tiefe Freundschaft.Ich habe noch nie so einen starken Menschen getroffen,so voller Dankbarkeit für jeden Moment des Lebens.Für die Guten aber auch
    schweren Zeiten.Wir nennen es immer ein Wunder,unsere Begegnung damals im kleinen Laden.
    Mein Leben ist dadurch sehr viel reicher geworden und empfinde tiefe Dankbarkeit .Wir haben uns seitdem nicht mehr gesehen jedoch schreiben wir uns regelmäßig lange Briefe oder plaudern oft stundenlang am Telefon miteinander.Sie zeigt mir,gib acht auf die vielen kleinen Dinge,die dein Leben so lebenswert machen.

    1. Liebe Heidi –
      ich danke dir sehr, für diese wunderbare Erfahrung, die du mit uns teilst – schicke deiner Freundin beim nächsten telefonat einen lieben Gruß, und lieben Dank an sie aus.
      Möge ihre Stärke sie tragen

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