Wie man loslässt und vertraut

Kennst du die locker formulierte Aussage:

„Lass los und vertraue?“

Ich selber habe sie vor kurzen auf facebook verwendet und habe dann überlegt, dass es doch gar nicht so leicht ist. Dabei ist es so erleichternd und erhebend, wenn man seine Sorgen und Wünsche einfach in die Hände des Göttlichen legen kann, ganz im Vertrauen, dass man bekommt, was man sich wünscht.

Solange man aber nicht losgelassen hat, ist man noch nicht bereit dafür, es auch wirklich zu erhalten. (nicht nur Wünsche, sondern auch Sorgen- oder Angstfreiheit) Der Schlüssel dazu liegt im innere Abgeben – denn wenn ich darauf vertraue, dass das Göttliche sich darum kümmert, ändere ich damit auch meine Gedanken. Ich gehe nämlich dann einfach davon aus, dass es passiert. Wenn ich meine Freundin um Hilfe bitte, und sie mir diese Hilfe zusagt, dann vertraue ich ihr, dass sie es auch tut. Und genau so, sollten wir mit dem Göttlichen verfahren.

Und weil es so wichtig ist, gibt es hier meine Top 3

1. Beten

„Ich merke, dass ich x loslassen möchte, weil es mir nicht mehr gut tut – ich schaff das nicht alleine, und bitte dich (füge hier deinen göttlichen Bezug ein) um Hilfe. Ich gebe x in deine Hände und bitte dich, darum zu kümmern. Ich lasse jetzt los. Danke/Amen/was auch immer“

2. Verbrennen

Ich schreibe es auf ein Blatt Papier, dass ich anschließend verbrenne oder vergrabe (meistens verbrenne ich es aber) – um es so, symbolisch dem Göttlichen zu übergeben und los zu lassen (es ist dann ja nicht mehr in meinen Händen).

3. Wunschbox

Ich habe eine kleine Box, ähnlich einer großen Streichholzschachtel, hübsch dekoriert, und in sie fülle ich meine Wünsche. Das ist die „Götter-Box“. Das Göttliche bekommt sie da geschickt und ich lasse das Blättchen so lange darin, bis es sich manifestiert hat. (ist nur für meinen Verstand)

Meistens bete ich, wenn ich akut Hilfe brauche, weil ich gerade etwas nicht mehr alleine schaffe und ich z.B. eine Situation anders bewerten will, oder Sorgen, die ich gerade nicht bearbeiten kann, weil ich zur Zeit keine Lösung dafür finde, los zu lassen. Das Verbrennen ist für mich ein größerer Akt und binde es meist in ein Ritual mit ein – und die Wunschbox gefällt besonders meinem inneren Kind. Es hat etwas spielerisches.

Und denke daran:

Alles was du rufst, kommt zu dir!

Hast du Schwierigkeiten, los zu lassen? Welche Techniken benutzt du? Welche Erfahrungen hast du gemacht?

Dream Big

Dream on

Jedes Jahr liebe ich es, mich hin zu setzten, und mir 100 Dinge zu überlegen, die ich im kommenden Jahr um setzten will – und jedes Jahr, liebe ich es, diese Dinge zu tun.

Die meisten Ziele sind klein – sie sind erreichbar und umsetztbar – und sie motivieren mich, auch meine größeren Wünsche und Träume in Angriff zu nehmen.

Und dann gibt es da noch diesen großen riesigen Traum, den ich mich fast gar nicht traue zu träumen, so groß ist er… und da sind wir auch schon an dem Punkt, den ich ansprechen will..

Große Träume und logisches Denken

Warum sollte es einen Traum geben, der „zu groß“ ist? Wenn ich mit Menschen über ihre Träume spreche, sind es meistens „realistische“ Träume und Ziele – also Ziele, die man gelernt hat, sich zu stecken, die logisch aufeinander aufbauen: Wie z.B. noch dieses oder jenes Studium auf die Ausbildung bauen, oder diese oder jene Weiterbildung zu dem Beruf.

Wenn dein Beruf dich voll erfüllt und dich glücklich macht: Gratulation!

Sei mutig und erlaube dir, zu träumen

Wenn nicht, dann möchte ich dir heute die Erlaubnis geben, „groß“ zu träumen. Wenn du alles tun könntest, was du willst – was wäre es? (schreibe 5 Dinge mindestens auf) und wovon träumst du schon seit langem (deiner Jugend/Kindheit)? Welchen Traum konntest du (göttin sei dank) noch nicht aufgeben?

Ich glaube, wir gestatten uns selber nicht, diese Dinge um zu setzten, weil wir glauben, dass wir das nicht können. Uns wurde gesagt, dass wir nicht gut genug sind, nicht intelligent genug, nicht kreativ genug… (usw.)

Und wir glauben das! Und dann schrenken wir uns selber ein – in unserem Denken und unserem Handeln.

Tu es jetzt!

Ich möchte dich bitten mutig zu sein! Dies ist ein sicherer Raum, in dem man träumen darf. Setzte dich hin, und schreibe deinen Traum in die Kommentare unten. Es kann dir nichts passieren – abver du hast ihn zum ersten Mal geteilt. Du hast ihn zum ersten Mal der Welt gezeigt.

Und er wird ein Stück echter/wahrer/realer…

Und jetzt, an die Tasten, fertig, los! Dream Big!

Tu dir gut

Ship of Light

Das ist manchmal einfacher gesagt, als getan, denn manchmal dienen uns bestimmte Sachen nicht wirklich. ich weiß z.B. ganz genau, dass mir zu viel Internet überhaupt nicht gut tut, und auch nicht, wenn ich den ganzen Tag nur „rum sitze“.

Aber gerade dann, wenn ich mich müde und ausgelaugt fühle, fällt es mir besonders schwer, mich daran zu erinnern, dass ein Waldspaziergang in dem Moment genau das Richtige wäre.

Oft habe ich das Gefühl, dass ich mich in den ein oder anderen Dingen selber manipulieren, bzw. mir selber im Wege stehe. Geht es dir auch so?

Ich habe mir deswegen eine „Yes“ – und „No“ Liste verfasst. Darauf habe ich festgehalten, was mir wirklich gut tut – wonach ich mich voller Energie fühle. Wie z.B. eine dusche nehmen, in der Natur spazieren, singen, usw.

Auf der „No-Liste“ stehen alle die dinge, die mir Energie rauben, wonach ich mich müde und erschöpft fühle, und die mich von den Dingen ablenken, die ich wirklich umsetzten will… z.B. das Internet, zu wenig Bewegung, zu viele Süßigkeiten usw.

Diese kleine Liste mag im ersten Moment vielleicht albern klingen, aber sie hilft mir, mich selber besser ein zu schätzen, mehr in mich hinein zu fühlen, und mich selber zu checken: Dient mir das jetzt? Ist das hilfreich?

Und die Dinge nach und nach zu verändern. das geht im übrigen auch bei Menschen. Nach welchen Kontakten fühle ich mich müde und ausgelaugt? Wer unterstützt mich? Bei wem fühle ich mich wohl?

Diese Liste kannst du in deinen Notfallkoffer packen, mit dir herum tragen oder gut sichtbar auf hängen. VIelleicht findest du, so wie ich, für jede Seite 10 Punkte?

Learn to know yourself better

Anleitung zum Glücklichsein Teil II

Glückstagebuch schreiben will nicht klappen, und generell ist alles Mist? Dann nimm deine Notfallbox aus dem Regal und hülle dich ein in positive Momente:

Notfall Box

Gestalte deine eigene Notfallbox

Nimm eine Holz- oder Pappschachtel und gestalte ihr Äußeres nach deinem Geschmack. Du kannst sie bemalen, bekleben, oder mehrere Techniken mischen. Wichtig ist, dass sie dir gefällt, und sie dir ein gutes Gefühl vermittelt.

Sie wird dann, wenn sie fertig ist, mit Dingen gefüllt, die dir gut tun… z.B.:

* Bilder deiner Freunde (damit du dich daran erinnerst, dass du nicht alleine bist)
* ein Heftchen, in dem deine Freunde etwas für dich geschrieben haben
* kleine Geschenke, die du von lieben Menschen bekommen hast
* Erinnerungen und Souvenirs an Urlaube und Ausflüge
* Seifenblasen für das Inneres Kind
* Gefundene Schätze: Muscheln, Steine, Federn
* ein paar Beutel Lieblingstee (den man sich dann bitte auch macht, wenn man die Box öffnet, weil alles sch*** ist)
* eine Duftkerze mit Feuerzeug
* Lieblingsduft: Parfum, Öl, Räucherstäbchen
* evtl. auch ein Kuscheltier, was „angeliebt“ werden kann
* eine To-Do-Liste mit Aktivitäten, die einem gut tun (Bauchtanz, Fotografieren… usw)
* MP3-Player mit Lieblingsmusik
* Lieblings-DVD zum ansehen (z.B. die fabelhafte Welt der Amelie)
* Taschentücher (du darfst weinen – das ist ok)
* ein Sudoku-Heft, um dich auf andere Gedanken zu bringen
* Badezusatz (z.b. eine Badekugel oder ein Päckchen)
* Lieblingsedelstein (z.B. ein kleiner Kristall)

Inhalt Notfallkoffer
Stelle deine Notfallbox an einen festen Ort – damit du immer weißt, wo du sie findest! Das Ziel dieser Notfallbox ist es, dich auf andere (positivere) Gedanken zu bringen. Die obige Liste, ist nur ein Beispiel, was du hinein packen kannst – vielleicht sieht sie bei dir ganz anders aus? Was würdest du in deine Box packen?

Ana

 

Die 8 Weisheiten der Mutterschaft

Krone

Zwei Jahre lehrt mich mein Sohn nun schon, was es heißt Mutter zu sein – und obgleich ich große Fortschritte mache, muss er doch viel Geduld mit mir haben. Ich teile nun die Weisheiten, die er mich in diesen zwei Jahren gelehrt hat…. (in den Worten meines Kindes)

1. Sei du selber

Es ist in Ordnung, wenn du müde, schlecht gelaunt oder gereizt bist. Du darfst dich aufregen und wütend sein. Sei echt, lass´ deine Gefühle zu – aber liebe mich immer.

2. Höre auf dein Herz

Du weißt ganz genau, was richtig für uns beide ist – lass dich nicht von den Meinungen anderer beirren – denn es geht um uns, und nicht um sie. Vertraue deinem Herzen – es weiß, was zu tun ist. Ich glaube an dich

3. Verzeihe dir selber

Es wird Tage geben, an denen nichts so funktioniert, wie du es dir vorstellst, es wird Zeiten geben, in denen du verzweifelst, und vielleicht anders handelst, als du eigentlich willst. Verzeihe dir das! Du brauchst nicht perfekt sein – du bist richtig, so wie du bist.

4. Lass es sein

Obwohl wir einmal eins waren, bin ich doch jemand anderes – wir haben viele Dinge gemeinsam, und doch unterscheiden wir uns.  Verändere mich nicht, denn genau wie ich glaube, dass du richtig bist, wünsche ich mir, dass du glaubst, ich sei richtig!

5. Sei jetzt hier

Ich brauche keine Spielsachen oder Anregungen, mein Leben selber ist das Abenteuer. Ich möchte, dass du dich zu mir setzt und einfach da bist. Schenke mir deine Aufmerksamkeit und dein Lächeln. Es gibt nichts Schöneres für mich.

6. Tu dir gut!

Wenn es dir gut geht, geht es mir gut. Also, nimm dir Zeit für dich – lass mich bei dir sein – ich mag es dich dabei zu beobachten.

7. Lass mich dir helfen

Alles ist einfacher, wenn ich dir helfen darf. Dann können wir gemeinsam kochen und backen, einkaufen und lesen, oder putzen und saugen. Was für ein aufregender Tag doch der Alltag ist!

8. Entscheide dich für die Liebe

Häufig sind die meisten Kämpfe, die du ausführen musst, in deinem Kopf. Wiederstand erzeugt nur noch mehr Wiederstand. Entscheide dich „stattdessen Liebe“ zu sehen und du wirst weicher… Es ist eine bewusste Entscheidung!

 

 

 

Alle Jahre wieder…

… mache ich mir Gedanken und Pläne für das kommende Jahr. Für mich ist dies aber nicht nur ein „in die Zukunft schauen“, sondern besonders „ein Reflektieren“. Wie war dieses Jahr? Habe ich erreicht, was ich mir vorgenommen habe? Welche Ziele, fühlten sich im laufe des Jahres nicht mehr richtig an, und warum? In wie weit habe ich mich verändert?

Besonders die letzten beiden Fragen finde ich immer wieder besonders spannend, denn je mehr man sich verändert, desto weniger passen einige Ziele mit dem „neuen Ich“ überein. Und ich finde es völlig in Ordnung, diese Ziele dann auch los zu lassen, ohne sich dafür zu grämen.

Wenn ich mir also meine 100 Things to do Liste ansehe, so kann ich doch mit gutem Gewissen sagen, dass ich ca 65-70% davon um gesetzt habe. Mir ist im übrigen aufgefallen, wenn ich meine Liste mit mir herum schleppe (in meinem RotenFaden), schaue ich sie mir häufiger an, und habe meine Ziele besser vor Augen – so kann ich sie viel besser umsetzen.

Für das kommende Jahr habe ich deswegen entscheiden, mir kein „GoddessGuidbook“ von Leonie Dawson zu kaufen, sondern mir ein eigenes zu entwerfen – nach meinen Vorstellungen… das ist ein kleines Heftchen, was ich dann auch praktisch mit mir herum schleppen kann – ich finde das viel praktischer.

Und hier einmal einen Blick auf meine Top-Themen für das kommende Jahr:

* Minimalismus (weniger Konsumpf – was ist wichtig?)

* Öko-logisch (Müll reduzieren)

* Körpergefühl (und Ernährung)

* Spiritualität als alltägliche Praxis (Meditation, Achtsamkeit und Jahreskreis)

Diese vier Themen ploppten in diesem Jahr immer wieder auf, aber ich habe ihnen nicht die Aufmerksamkeit schenken können, wie ich es gewollt hätte, was ganz einfach daran lag, dass ich genug mit mir und meinem Leben beschäftigt war.

Ich möchte mehr selber machen – meinen ökologischen Fußabdruck reduzieren – schauen was möglich ist… das Gute daran ist, ich muss nicht alles sofort perfekt machen, ich erlaube mir, einfach erstmal den nächsten Schritt zu tun, um zu sehen, wohin er mich führt, und was dann der nächste sein wird.

Habt ihr auch solche Themen, die unbedingt bearbeitet werden wollen?

In den kommenden Wochen gehe ich da noch genauer drauf ein und zeige euch mein Heftchen. Außerdem werde ich dann auch meine 100Things -Liste für 2015 bearbeiten… hast du dir für das kommende Jahr auch eine angelegt? Welche Ziele hast du?

Snake woman shedding her skin

Bei der letzten Pilzjagd hat der Mann für mich eine Schlangenhaut gefunden – sie war noch recht frisch und schlängelt sich nun um meine Altarfigur… ich dachte zu dem Zeitpunkt: „Oh ja – es täte gut seine alte Haut ab zu legen, und dann neu zu starten.“ Aber wie viele ja sicher wissen, kommt es häufig anders… mich befiel ein paar Wochen später eine Melancholie, die mich nachdenken ließ – über mein Leben und die Dinge, die in ihm sind. Es gibt einen Punkt, von dem ich dachte, ich hätte ihm vergeben, der plötzlich wieder hoch kommt, präsent ist, und mich fordert. Und dann kam mein Kleiderschrank

Meine Schlangenhaut reißt auf

Kleider machen Leute – Kleider erzählen Geschichten – Kleider verraten uns, wie es uns geht. Wie einige von euch wissen, habe ich nach der Schwangerschaft zugenommen, und so kam es, dass diverse Teilchen im Schrank, einfach nicht mehr passen. Dann aber begann mir zu dämmern, dass es nicht nur mehr ein physisches „nicht mehr passen“ war, sonder auch ein seelisches. Diese Kleidung passt plötzlich nicht mehr zu mir.
Das war für mich ein recht großer Schock, denn ich wollte unbedingt abnehmen, damit ich diese schönen Teile wieder tragen konnte – aber in dem ganzen Jahr, habe ich es einfach nicht gemacht, obgleich ich gekonnt hätte. Und mal ehrlich – wir wissen alle, was wir ändern müssten. Ich tat es nicht (warum erfahrt ihr in meinem nächsten Blogpost).
Ich stopfte also vieles in Tüten, von denen ich mich Trennen wollte. Kleidungsstücke voller Erinnerungen, an alte Wohnungen, alte Beziehungen, Freundschaften, Gefühlen. Es gibt einige, an denen ich noch hänge, aber innerlich weiß, dass auch sie gehen müssen – die kamen in eine Schublade, die ich dann im Frühling durchforsten werde – um auch sie zu reduzieren.

Abgelegte Haut – neuer Körper

Alle Kleidungsstücke wurden weggegeben. Als in mich hinein horchte, merkte ich, dass ich nicht nur die Kleidungsstücke weggegeben hatte, sondern auch die ganzen Erinnerungen und Gefühle… und mir wurde leicht ums Herz.
Mit einem solchen Gefühl, kaufte ich mir seit über zwei Jahren, wieder etwas Kleidung – in meiner Größe und fühle mich großartig. Aber auch älter, reifer – erwachsener? Vielleicht wird man das doch, mit dem Alter? Aber ich finde es ganz wunderbar.

Welche Dinge kannst du hinter dir lassen? Was ist dir „zu klein“ geworden?
Lege deine alte Hautschicht ab, und fühle dich frei.

10 Wege dir ein schönes Wochenende zu machen

Es ist so typisch – die ganze Woche war schönes Wetter, doch nun, wo es Wochenende ist, regnet es? Oder musst du am Wochenende sogar arbeiten? Vielleicht sogar im Schichtdienst (ich fühle mit dir). Oder du bist eine Mutter, die den ganzen Tag im Einsatz ist mit deinen eins, zwei, drei, vier Kindern? Oder du weißt, grad nicht so, was du am Wochenende machen sollst, weil alle keine zeit haben? Dann habe ich ein paar Tipps für dich!

1. Work it out!

Als bekennender Sportmuffel fällt es mir sehr schwer, mich zu motivieren… aber ich weiß, wie gut ich mich fühlen werde, wenn ich es getan habe – und ich gestehe: Das Schwierige an der Sache ist nur das Beginnen – also fang locker an: Tanz zu einem lied – beweg dich ein wenig und dann mach ein paar Übungen – es muss kein Stundenworkout werden (was natürlich nicht schlimm wäre)

2. Gehe spazieren und mach Fotos

Aber es regnet… ja, ich weiß! Nimm deinen Schirm mit 🙂 Niemand wird draußen sein, und du kannst in Ruhe eine pfütze fotografieren, oder die schönen nassen Steine, die so schön schimmern. Bei schönem Wetter gibt es natürlich genau so viel zu fotografieren, wie bei Regen..

3. Geh duschen (oder baden)

Wenn du eine dusche hast, nimm jetzt eine, wenn du nur eine Badewanne hast, und oder Zeit hast, nutze sie. Während du unter dem heißen Wasserstrahl stehst, atme tief ein und stell dir vor, wie das Wasser alle unangenehmen Gedanken und Gefühle mit sich nimmt.

4. Mache dir einen Tee

Mit Gedanken an die Tee-Zeremonie der Japaner, kannst du es auch einmal versuchen. versuche ganz achtsam deine Tee auf zu gießen und atme das frische Aroma ein. Immer wenn du einen Schluck deines Tee nimmst, versuche dich auf den Geschmack und die temperatur zu konzentrieren und alles in dich auf zu nehmen. Wie fühlt es sich an, wenn der warme Tee in deinem Magen ankommt? Welches gefühl breitet sich in deinem Körper aus?

5. Ruf jemanden an

Wenn niemand Zeit für ein Treffen hat, kann man schnell einmal anrufen, und sich auf einen kurzen Plausch einlassen. Wann hast du deinen freunden gesagt, wie wichtig sie dir sind? So lange her? Dann wird es aber Zeit 🙂

6. Schaue dir etwas an, was dich zum lachen bringt

Das können Fotos sein, ein Film oder eine Serie – egal, was dir da Spass bringt, und dich zum lächeln animiert. Und dann heißt es nur noch: Beine hoch und drauf einlassen

7. Zünde dir Kerzen an

Kerzenlicht ist gemütlich, spendet wärme und macht ein behagliches gefühl – man kann sich dabei entspannen, etwas lesen, oder auch einfach nur ein wenig in die Flammen schauen. Mach ruhig das Licht aus, und genieße die Stimmung

8. Höre einen guten Song und

tanze dazu, singe, bewege dich. Wenn du Kinder hast, machen die sicherlich gerne mit, und ihr werdet Spass haben!

9. Koche dir etwas leckeres!

Sich selber etwas zu kochen, sich selber zu nähren hat für mich als Stier mit ganz viel Liebe zu tun. Selbst-Liebe in diesem Fall. Also ran an den Kochtopf! besonders schön kannst du es dir machen, wenn du (auch nur für dich alleine), den Tisch deckst und dein Essen in Ruhe zelebrierst.

10. Meditiere

Es ist abend, die Kinder sind schon im Bett, man selber ist schon müde… setze dich an einem Ort, an dem du dich wohl fühlst und reflektiere den Tag – du musst jetzt nicht still sitzen – aber du kannst. Vielleicht magst du dir auch ein paar Notizen zum Tag machen, bevor du früh ins Bett gehst?

Ein schönes Wochenende wünscht dir

deine Wölfin

(Kinderwelt) – Meinen Brei esse ich nicht…

Wer kennt nicht den Suppenkasper, der seine Suppe nicht essen wollte? Ich habe hier einen Breikasper leben.

Zu Beginn der Beikost, hat er völlig unkompliziert wirklich jeden Brei gegessen, den er bekommen hatte, egal ob Pastinake, Karotte oder Kürbis – alles war ganz toll (mal abgesehen von einem Brokkoli-Experiment). Ich habe begonnen, für ihn zu kochen, und er aß ganz begeistert meinen Süßkartoffel-Möhren-Brei, oder Kürbis-Karotte-Kartoffel und so weiter. Alles kein Problem… Dann kam die zweite Mahlzeit dazu – Getreidebrei mit Obst zum Frühstück… alles meistens selber und frisch zu bereitet (mit Ausnahmen). Und er wurde im mer wählerischer… selbstzubereitete Brei wurden nur noch frisch verspeist, aufgetaut und aufgewärmt ging gar nicht…. Früchte auch am liebsten frisch und roh.

Letzte Woche dann, wollte er tagsüber keine Flasche mehr, und auch alle, extra für ihn zubereitete Mahlzeiten wurden abgelehnt und verschmäht. Der tägliche Kampf brachte nur wenige Löffelchen Erfolg, und eine sorgenvolle Mutter… warum isst mein Kind nicht? Warum mag er die Mahlzeiten plötzlich nicht mehr? Warum will er keine Milch?

Bei der U5 wurde uns geraten, damit er besser schlafen würde (jaja, es ist immer noch schwierig, aber darüber demnächst mehr), anstatt morgens und nachmittags eine Mahlzeit zu geben, lieber eine Breikost am Abend, damit diese länger vorhält… Meine Mutter riet, dass ich mehr Abstand zwischen den Mahlzeiten lassen sollte, so dass er dann richtig Hunger habe, und dann seinen Brei schon essen würde… (klingt logisch)

Wie es wirklich ist:

Seinen Tagesrhythmus habe ich dann aufgegeben, und ihm versucht, morgens Gemüsebrei zu reichen, und abends Getreidebrei mit Banane… Der Gemüsebrei fand keinen Anklang und auch der Getreidebrei am Abend wurde nur spärlich angerührt (ergo auch kein Vorhalten für die Nacht). Das Wolfskind mutierte zum hungerkünstler… hatte er sonst gegen halb zehn sein Frühstück (nach einer Flasche gegen Morgen), so hielt er nun über sechs Stunden locker aus, ohne aucg nur etwas essen zu wollen, oder nur ein paar Happen (gegen zehn halb elf, weil ich Sorge hatte) und auch zum Mittag wollte er weder Milch noch Brei… es war zum Mäusemelken…

Am kommenden Tag hatte ich mittags großen Hunger, und nachdem er mal wieder nichts essen wollte (mittlerweile der dritte oder vierte Tag wo er mit dem Essen so komisch „rumhantierte“), setzte ich mich hin und wollte dann wenigstens mir etwas gutes tun – frische Misosuppe mit Gemüse und Buchweizennudeln… *nom*

Da tätschelte etwas am Bein herum… wollte unbedingt auf den Arm… Gut, dachte ich, dann leiste mir Gesellschaft… Aber er wollte mir nicht nur Gesellschaft leisetn, sondern meine Suppe essen… oO
Ja, und wie er sie aß – ich musste achtgeben, dass auch ich noch etwas ab bekam.

Seit dem koche ich nicht mehr für ihn – er isst es eh nicht – er mag lieber das essen, was ich auch esse… und das am liebsten vorgekaut oder selbstgelutscht. Ich muss mir nun mehr Gedanken machen, was ich esse (das kommt mir natürlich sehr zu Gute), und er isst alles halt mit – und so gibt es morgens wieder Getreidebrei, mittags Gemüse, nachmittags Obst (oder Gemüse) und abends einen versuchten Brei… Milch will er nur noch nachts…

Vielleicht ist das „anders“, als man kennt, vielleicht ist es „seltsam und komisch“ sein Kind so zu ernähren – aber es funktioniert – das Kind ist glücklich, und so bin ich es… was will man mehr?

(Health) – I just give it another try

Seit Montag läuft nicht nur die Yoga-Challenge, die die Wurzelschneiderin ins Leben gerufen hat, sondern auch Miri´s Green-Smoothie- Challenge.

Mittlerweile sind nun knapp zwei Jahre vergangen, dass ich, gemeinsam mit vielen anderen Bloggerinnen, 21 Tage versucht habe nach Kris Carr´s Crazy Sexy Detox zu leben. Leider ist mir es misslungen – allerdings habe ich mich auch fast nur noch rohköstlich ernährt, und das von null auf hundert kam einfach nicht so gut. Diesmal möchte ich es anders machen. Nachdem ich vergangene Woche den Film „Hungry for a change“ gesehen habe, fühlte ich mich wieder mal hoch motiviert, mein Leben und meine Ernährung zu verändern/verbessern. Allerdings habe ich aus den Versuchen gelernt, und so beschlossen, etwas langsamer vor zu gehen:

– 21 Tage morgens einen grünen Smoothie trinken (egal ob als Frühstück, oder zusätzlich) – zu jeder Mahlzeit etwas Rohkost dazu essen (z.B. morgens Obst, tagsüber Salat)
– 40 Tage lang tgl. Yoga machen (egal ob „nur“ den Sonnengruß, oder ein ganzes „Workout“)
– Affirmationen anwenden
– tgl. spazieren gehen

Wenn ich dann merke, dass ich das alles unter einen Hut bekomme, werde ich den Rohkostanteil langsam anziehen, außerdem auch ein paar mehr Tagesroutinen einbauen – mein Ziel sieht dann wie folgt aus:

– jeden Tag einen grünen Smoothie trinken – tgl zu jeder Mahlzeit Obst/Gemüse essen und eine komplett rohe Mahlzeit essen
– Meditieren und Bürstenmassagen
– ein Wochenende Detoxen (grün!)

Mal sehen, wie das so läuft – ich werde euch mit Fotos der verschiedenen Smoothies und Co´s versorgen…