Weniger ist mehr

Winteraustreibung ist vorbei – nun beginnt die christliche Fastenzeit. Diese Chance nutze ich, und beginne ab heute zu fasten… aber nicht in meiner Ernährung (da hilft nur ne Ernährungsumstellung), sondern in meinem Konsumverhalten. In meinen Zielen für das Jahr habe ich einen „Konsumfreien Monat“ angegeben – und den wird es nun auch geben. Die letzten beiden Februar Wochen werde ich nutzen, um genau hin zu sehen, was ich wirklich brauche (Kinderkleidung werde ich kaufen müssen, da der Zwerg im Januar einen „Schuss“ gemacht hat – sowas kaufe ich aber seit seiner Geburt nur gebraucht). Und auch da will ich schauen, ob ich diese Dinge nicht reduzieren/effizienter nutzen kann.

Der März wird dann „konsumfrei“ – Frischwaren werden gekauft, aber sonst werde ich versuchen, Altes auf zu brauchen (Duschgel und Co).

Zu diesem Vorhaben passt die „Klamottenkur“ ganz wunderbar, die wiederstandistzweckmäßig vor kurzem teilte. Dabei geht es darum, während der Fastenzeit, nur 50 Kleidungsstücke zu nutzen. Da werde ich mit machen. Schließlich möchte ich gerne (mindestens) 100 Dinge aussortieren – und der Kleiderschrank hat sicherlich einiges übrig, was ich nicht mehr brauche. Allerdings werde ich die vorgeschlagene Liste an mich an passen, denn ich trage überwiegend Kleider.

Ich stelle mir vor, dass es mir wahrscheinlich leicht fallen wird – da ich generell nicht „shoppen“ gehe, und mir nicht so häufig Kleidung kaufe. Aber man weiß ja nie – deswegen bin ich sehr gespannt, wie sich diese 40 Tage gestalten werden. Was wird mir besonders fehlen? Was wird mir schwer fallen?

Lust auf mehr?

Karmindra hat in den letzten Jahren immer zu einem „Negativitätsfasten“ aufgerufen – in diesem Jahr möchte sie diese sieben Wochen mit Spontanität und Abenteuer füllen.

Raus aus der Komfortzone – rein ins neue Leben. Verzichte doch mal auf alt bekanntes und entdecke dich neu.

Kannst du dir vorstellen mit zu machen? Oder zu mindestens dein Konsum zu reduzieren? Nutzt du die Fastenzeit?

 

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14 Kommentare zu „Weniger ist mehr

  1. Hihi, da ich keine 50 Kleidungsstücke besitze, wäre das jetzt nicht wirklich schwer für mich. Gestern habe ich Akte … auf Sat1 geguckt, so beim Zappen und da war ein Bericht über eine Schulklasse, die für drei Tage auf ihr Handy verzichtete. Spontan habe ich beschlossen, Handy zu fasten , was dann heute morgen dazu führte, dass ich im Kindergarten stand und die Termine der Kleinen nicht abfotografieren konnte, sondern mir einen Zettel und einen Stift suchen musste. Und meiner Großen heute morgen nicht schreiben konnte, dass es mir leid tut, was ich heute morgen zu ihr gesagt haben ( dass muss jetzt bis heute Abend warten). Zuerst wollte ich ja online-fasten, aber ich gehe es langsam an , ich blogge doch so gerne. Nun denn, dir eine gute Woche.
    Liebe Grüße
    die Sammlerin

  2. Ein schöner Impuls – passt gut zu meinem Vorsatz dieses Jahr 120 Gegenstände loszulassen und wegzugeben (und am besten nicht ersetzen)…..
    Es macht wirklich Freude Deinen Blog zu lesen, vielen Dank – Line

  3. Hallo Ana!

    Da hast Du Dir ja eine ganze Menge vorgenommen für die nächste Zeit. Bin schon auf Deine weiteren Berichte gespannt.

    Ich habe bereits am Montag mit dem Aufräumen wie im Beitrag angekündigt begonnen. Das Depot wurde komplett ausgeräumt und 2 volle Kisten für den Kostnixladen vorbereitet.

    Danke fürs Verlinken!

    lg
    Maria

  4. Liebe Ana,
    fasten hatte ich bislang wirklich nur mit Essen verbunden, … -was bei mir auch nicht schlimm wäre-, aber du bringst mich da auf eine gute Idee – ausmisten ist hier eh längst überfällig und mal sehen, ob ich hier noch eine Fastenkur der besonderen Art machen werde, … Es gibt ja so viele Möglichkeiten des Verzichtes, …

  5. Ich mache sowas nicht nur in der Fastenzeit, sondern eigentlich immer 🙂 Meine Kleidung reduziert sich stetig, und das tut gut. Bald möchte ich nur noch Kleidung haben, die ich gerne trage.

  6. Das mit der Kinderkleidung kommt mir bekannt vor. 😀
    Ich habe hier gerade einen Umzugskarton stehen, der voll ist mit Sachen und etwas Spielzeug, was ich einer Freundin für ihren Zwerg schicke.
    Mein Kleiderschrank ist verhältnismäßig groß. Dachte ich. Bis ich mir mal genauer durchgelesen habe, was an Kleidung vorgeschlagen wird, was man weglassen sollte. Anscheinend faste ich schon die ganze Zeit. 🙂
    Ich nehme mir dieses Jahr keinen Verzicht vor, sondern möchte viele liegengebliebene Dinge und Aufträge erledigen. Für ein bisschen Seelenfrieden.

    Ganz liebe Grüße! ♥

  7. Hmm, beim Entrümpeln von Kleiderschränken habe ich inzwischen das Gefühl, dass das nicht unbedingt nachhaltig ist. Letztlich verursacht das Nachkaufen von neuen Gegenständen Ursache für Umweltbelastung, nicht das Vorhandensein (oder das Kaufen von gebrauchten Dingen). Je mehr ich aus meinem Schrank entrümpel, desto weniger habe ich Reserve, und desto eher muss ich wieder Dinge nachkaufen, wenn etwas kaputt geht. das was man entrümpelt kann man zwar als Second Hand weitergeben, aber dieser Markt (gerade was Altkleidersammlung etc. angeht) ist auch oft schon überfüllt bzw. die Textilien werden oft nicht wiederverwendet sondern weiterverwertet (d.h. Pulli wird nicht nochmal von jemand anderem angezogen, sondern kleingehächselt und zu Füllmaterial verarbeitet – womit der ganze Ressorucenaufwand & Emissionsbeitrag der Pulliherstellung keinen weiteren Nutzen mehr hat).

    Kommt natürlich drauf an was man mit dem Reduzieren bezwecken will (vielleicht hat man ja auch einfach zu wenig Platz), aber das umweltschonendste Verhalten ist nicht, wenig zu besitzen, sondern wenig zu kaufen und lange zu nutzen – und wenn man es wirklich nicht mehr anziehen kann dann noch Putzlappen, Flicken, Häkelgarn usw. draus zu machen.

  8. Die Fastenzeit für irgendeine Art von bewusstem Verzicht zu nutzen, finde ich toll. Meist führt das ja zu einer Erleichterung oder Bereicherung des Lebens und zu neuen Erkenntnisen. Diese Idee verbreitet sich immer weiter, wie ich auch bei Umweltorganisation der Bund Jugend fand: http://blog.bundjugend.de/
    Ich habe in diesem Jahr begonnen, Zucker zu fasten, also bis Ostern Schokolade und Co. wegzulassen.
    Insgesamt ernähre ich mich sehr bewusst, Süßigkeiten machen mir da jedoch oft einen Strich durch die Rechnung. Ich konsumiere das zwar nicht massenweise, aber doch recht häufig und bin bereits dabei die Suche in dieser Sucht zu erkennen, ihre Mechanismen: Welchen Dingen und Gefühlen weiche ich aus, wenn ich zur süßen Droge greife ? Was sind die wahren Bedürfnisse dahinter ?
    Auch bei mir folgt ein Blogeintrag, wenn das Fasten weiter fortgeschritten ist.
    Die nächsten Jahre möchte ich dann weitere Dinge ausprobieren, die hier auch schon genannt wurden, wie dein konsumfreier Monat oder DVDs und Radio, Koffein und andere Anhaftungen einfach mal wegzulassen.
    Mein Kleiderschrank ist ziemlich groß, weil ich Abwechslung liebe. Aber ich trage so gut wie alles, was darin ist gern – und das auch sehr sehr lange.

    Danke für all deine Blog-Inspirationen !
    und Liebe Grüße von Vilwarin

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