Wochenweise Glück

Es ist herbstlich gewesen bei uns – und ich gestehe, dass ich das sehr genossen habe. Bei mir steht innerlich alles auf Loslassen, passend zu dem vergangenen Lammas-Fest – ich trenne mich von Gegenständen, Büchern, alten Mustern und Dingen, die mir nicht mehr dienen. Einiges fällt mir leicht – einiges dagegen schwer. Ich sehe in die Schatten – und das ist ja nicht immer leicht.

* darauf acht gegeben, mich gut zu versorgen (was mir in dieser Woche schwerer viel als in der Woche zuvor)
* Spielplatz-Spiel-Stunden mit dem Zwerg
* dabei den Wind gelauscht und mich gedanklich treiben lassen
* Wohnungsputz – Platz schaffen
* Karmi zum Kuchen essen da gehabt
* Schöne Gespräche
* noch mehr Klärung eigener Muster
* Mutig sein, mich selber öffnen
* Yoga und Tribal Bellydance getanzt
* kleine Plätze im Heim um dekoriert
* Lavendel gesammelt
* den Altar neu dekoriert
* Vollmondritual auf dem Balkon abgehalten
* Brot gebacken
* ein Gewinnspiel bei geborgen wachsen gewonnen und den Preis erhalten
* Sommer-Kunsthandwerker-Markt mit einer guten Freundin besucht
* das Kind hat einen Weidenkorb bekommen, und trägt und sammelt eifrig
* Grillen im Garten beim Sonnenschein
* 400g neue Wolle, die zu einem Dreieckstuch verstrickt werden will <3 in der Farbe “Rosengarten” – so schöne Farben
* der Mann hat wieder Essen gekocht (das macht er am Wochenende) und ich liiiieeeebe es

Und ich möchte dir mein Lieblingslied vorstellen, dass mich durch die Woche begleitet hat… vielleicht gefällt es dir auch so, wie mir.

 

Wie war deine Woche? Wofür bist du dankbar? Was hat dir gefallen? Was war schön?

Hairlich – Die Magie der Haare Teil 2

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Vergangene Woche habe ich schon einiges über Haare geschrieben – nun möchte ich auf den eher “magischen Aspekt” der Haare eingehen…

Alle folgenden Ideen sind lediglich Vorschläge und Inspirationen für dein eigenes Werken, und beziehen sich auf den Inhalt eines Rituals. Bedenke bitte, dass du für dein Handeln selber die Verantwortung trägst.

Die ersten Vorschläge befassen sich vorwiegend mit Energiearbeit, und der Veränderung deiner Ausstrahlung. Sie sind sozusagen “Glamour” die man benutzt (wenn du “The Craft” gesehen hast, dann wirst du dich sicherlich daran erinnern, wie die Protagonistin ihre Augen- und Haarfarbe verändert hat).

Es ist im Prinzip nur eine Veränderung in deinem Energiesystem, was die Ausstrahlung auf andere ändert – ganz genau so, wie sie anders auf dich reagieren, wenn du glücklich/traurig bist. Nur ist diese Veränderung halt willentlich und beabsichtigt. (und du musst sie “sein” – es nützt nichts, wenn du attraktiver sein willst, du musst dich auch so fühlen.

Praxis-Teil

Entfesselung der eigenen Macht

Wer lange Haare hat, der trägt sie meistens zusammen, um die Längen zu schonen. Mit dem Öffnen der Haare zieht man dann gerne die Blicke auf sich – und kann die innere weibliche Kraft entfesseln. Rituale oder andere spirituellen Arbeiten beginne ich sehr gerne, in dem ich meine eigenen Haare löse, um so in meine eigene Macht zu treten.

Schutzmantel

Du kannst die offenen Haare aber auch als eine Art Schutzmantel tragen, lass deine langen Haare offen über Rücken und Schultern fließen und stelle dir vor, wie sie dich wie eine Art Mantel umgeben. Du kannst dir vorstellen, in dieser Form unsichtbar zu sein, und sie dich abschirmen.

Die Kraft der Haare bestimmst du selber, durch deine Absicht und durch die Energie, die du ihnen gibst. Ich denke, du hast sicherlich schon die Erfahrung gemacht, dich energetisch klein machen zu können, um übersehen zu werden (oder auch an Tagen, an denen es uns nicht gut geht) und umgekehrt kann man sie aus dehnen und größer werden lassen. (wenn wir vor Freude strahlen)

Lösen

Du kannst deine langen Haare dazu nutzen, etwas zu lösen , in dem du einen Zopf flechtest, während du an die Situation/Gegebenheiten denkst, die es zu lösen gilt. Auf dem Höhepunkt deiner/s Bitte/Rituals/Werken öffnest du nun deinen Zopf und löst ihn. Visualisiere, wie sich die Angelegenheit genau so leicht löst, wie dein Zopf. Kämme deine Haare noch einmal durch, und fühle die Erleichterung, die das Lösen mit sich bringt.

Opferungen

Haare sind etwas sehr persönliches und können dadurch auch gut als Opfergabe dienen. Als ich vor meiner Schwangerschaft in Irland war, besuchten Aine und ich eine Sheila Na Gigg Figur – sie war rot und stellte sie in ihrem weiblich, gebenden Aspekt dar. Ich gab ihr ein paar meiner Haare, für den Wunsch, den ich an sie richtete.

In Glastonbury gab ich Bridget einen besonders geliebten Haarschmuck, den ich Tagelang zuvor trug (natürlich mit Haaren)

Haare bedeutet mir sehr viel, sie sind Ausdruck und Teil meiner Persönlichkeit. Ich gebe mich, wenn ich sie an die Gottheiten opfere.

Lebensabschnitt beenden

Oft sieht man es, der ein oder andere hat es vielleicht auch schon einmal getan… wenn ein Lebensabschnitt zu Ende geht, schneiden sich viele Frauen ihre Haare ab, oder machen sich neue Frisuren. Ich selber habe das intuitiv getan, als ich in die Pubertät kam – da habe ich mir meine ganz langen Haare bis zum Kinn ab schneiden lassen und fühlte mich befreit – ich hatte meine Kindheit hinter mir gelassen.

Hast du das auch schon einmal getan?

Wenn man sich einer Gottheit weiht (oder ein Gelübde ablegt), dann kommen auch ganz oft die Haare mit ins Spiel. Sie werden verschleiert (Christliche Kloster) oder zum Beispiel nicht mehr geschnitten und wachsen dann, wie und so lange sie wollen.

(geht bei Männern auch mit dem Bart)

Ich meine gelesen zu haben, das Wolf-Dieter Storl nach einer Reise dieses Gelöbnis an Shiva gegeben hat, und sich seitdem weder Bart noch Haupthaar schneidet… aber leider finde ich gerade im Netz keine Bestätigungsquelle… (hast du eine?)

Haare pflegen nach dem Mond

Im Mondkalender sollen bestimmte Konstellationen und Mondphasen auch bestimmten Einfluss auf uns und unser Leben haben. Die Haare sollen in bestimmten Phasen dann besser und voller nachwachsen oder nicht so schnell nach fetten.

Ich habe mich selber nur wenig mit diesem Thema befasst, und kann da (noch) nicht viel zu sagen. Aber wenn du es mal probieren willst, gibt es hier einen Kalender, den du dir mal ansehen kannst, oder auch den hier.

Vielleicht berichtest du von deinen Haar-Erfahrungen?

Und wie lässt du deine Haare in deine spirituelle Praxis mit ein  fließen? Was würdest du gerne mal aus probieren?

Lammas – Kornernte

Kornfeld

Anfang August beginnt die Erntezeit – die Getreidefelder werden jetzt überall nach und nach abgeerntet – je nach Wetter früher oder später. Und meistens wird es im August nochmal so richtig warm – die Sonne spendet ihre Kraft, bis sie dann im September zunehmend an Kraft verliert.

Es ist eine Zeit, in der wir uns bewusst machen können, dass sich das Jahr nun der dunklen Jahreszeit entgegen neigt, und der Sommer bald enden wird. Machen wir uns bewusst, wie wichtig die Kornernte für uns ist – wie häufig wir Getreide essen – als Brot, Plätzchen, Pfannkuchen und so weiter. Es ist eines unser Hauptnahrungsmittel.

Wir können uns nun ganz bewusst werden, wie sehr wir von unserer Mutter Erde abhängig sind, wie dankbar wir sein können, für die Dinge, die wir haben – für das Mehl in unserem Schrank, was uns nährt. Aber auch die Arbeit wertschätzen, die in jedem einzelnen Korn steckt.

Achtsamkeitsübung: Das Universum im Getreidekorn

Wenn du das nächste Mal mit Getreide arbeitest (zum Beispiel das Haferflockenmüsli am Morgen), dann setze dich einen Moment zu deiner Mahlzeit, werde dir bewusst, wieviel Arbeit in diesem Mahl steckt – wieviel Menschen daran gearbeitet haben, damit du es nun essen kannst. (auch wenn viele Aufgaben heute maschinell erfolgen) – wieviel Sorgfalt vor dir liegt. Der Regen hat die Pflanze gegossen, die Erde hat die Wurzeln gehalten und genährt. Wenn du nun etwas isst, nimmst du diese Energie, dieses “versorgt-werden” in dich auf – und du versorgst deinen Körper damit, um diesen Prozess zu ehren und zu feiern.

Dein eigener Nährboden

Außerdem ist es ein guter Zeitpunkt um sich an zu sehen, wie gut man sich selber nährt. Wirst du wirklich satt? Gibst du dir, was du wirklich brauchst? Die Ballaststoffe, Nährstoffe aber auch Lebensstoffe, die die Seele nähren.

Du kannst jetzt in dich hinein hören und dich fragen: Was fehlt mir eigentlich? (und warum?) Und wie kann ich mir selber das geben? Denn wir vergessen häufig, dass die Erde die Pflanze nur nähren kann, weil diese ihre Wurzeln vertrauensvoll in sie streckt, sich ausbreitet und ihren Raum ein nimmt. Erst dann kann sie versorgt werden. Wie ist deine Erde beschaffen? Brauchst du mehr Wasser? Mehr Dünger?

Getreide-Ernte-Fest

Lammas ist ein wunderbarer Zeitpunkt, um Brot zu backen. Wir backen ein Familienbrot – und wir backen dort unsere Wünsche für die Familie ein – werden uns bewusst, was wir als Familie brauchen und visualisieren, wie uns dieses Brot auf allen Ebenen nährt. Dann wird es gemeinsam am Abend gegessen, gemeinsam mit vielen Blaubeeren, die zu dieser Jahreszeit meistens reif sind.

Teilen

Ernte bedeutet für mich auch immer Überfluss – und ein solcher Reichtum darf gerne mit anderen geteilt werden. Damit meine ich keine Geldspenden (was natürlich prima ist, wenn es sich für dich stimmig anfühlt) – sondern kleine Gesten. Ich backe Brot für den Kindergarten – und stelle mir vor, wie das Brot, was ich für die Kinder backe, auch alle anderen Kinder auf der Welt nähren wird. (Achtung – schamanische Lichtarbeit – Freitag ist im übrigen wieder Vollmond)

Oder ich koche für Freunde und stelle mir vor, wie dieses Essen nicht nur sie nähren wird, sondern auch die Menschen in Nepal, die an Hunger leiden… (oder andere Bereiche auf der Welt)

Ich schicke also meine guten Gedanken dort hin – ein stilles Gebet für eine bessere Welt. (Denk daran, dass unsere Gedanken die Welt erschaffen)…

Du kannst auch ein paar Getreideähren zusammen binden und an jemanden verschenken – mit der Absicht, dass diese Person mit dem genährt wird, was sie braucht.

Was brauchst du? Ehrst du dein Essen? Was kannst du tun, damit du gut versorgt bist (auf allen Ebenen?)

Wochenweise Glück

WG
* Für eine Freundin Mittagessen gekocht und dann verquatscht bis abends
* das Kind ist auf meinem Arme einfach so eingeschlafen – das war ein schöner Anblick
* morgens um halb sechs war es so ruhig, dass man den Hahn vom Nachbarhof hören konnte
* seit langem wieder mit Tribal Bellydance begonnen – da müssen noch einige Muskeln aufgebaut werden *ächz* ^^
* mit einer Freundin ausgiebig gefrühstückt
* einen riesigen Käfer auf einem unserer Spaziergänge gesehen
* Baustellennachmittag bei einer befreundeten Mutter
* dem Mann und dem Kind beim Kuscheln und “Kerle-sein” zu gesehen und mich daran erfreut
* mit meinen Pflanzen gesprochen und alle hier ein wenig gepflegt (also nicht nur gießen)
* schöne tiefrote Kirschen gegessen
* mich sehr über die aktuelle Ausgabe der “Happinez” gefreut
* nach den Nächten lange geschlafen und mich verhältnismäßig ausgeschlafen gefühlt
* der Mann hat am Wochenende für alle gekocht – ich konnte es dann in den Nächten genießen… Familie to go
* spontane Wasserpistolenschlacht in der Wohnung und Balkon
* alle gemeinsam gemalt… jeder seins – aber alle zusammen
* Bücher mit dem Zwerg angesehen und dabei gekuschelt
* Familienkuscheln und Kissenschlacht
* morgens nach dem Dienst viele schöne Fotos gemacht.. u.a. das Bild oben
Diese Woche war sehr angenehm – viel Zeit draußen verbracht mit kleinen Dingen – die meistens hier die größten Dankbarkeiten sind. Generell bin ich so dankbar, dass mich diese alltäglichen Sachen so mit Freude erfüllen und ich sie hier ein Platz habe, wo ich sie würdigen kann.

Da wird mir jedesmal bewusst, wie gut es mir geht.

Wie ist es bei dir? Wo liegt dein Fokus? Teile deine Dankbarkeitsliste mit der Welt und schicke mir den Link als Kommentar, um ihn hier zu veröffentlichen. Lass uns Dankbarkeit verbreiten.

In tiefer Freude

Ana

Tinas Glücksliste

Hairlich – die Macht der Haare Teil 1

Hair

Lange Haare waren schon in der Geschichte unserer Zeit ein Zeichen der Erotik, Verführung uns Sinnlichkeit. Frauen trugen deswegen ihre Haare meist zusammen – und in Hochsteckfrisuren – wer geheiratet hatte, verbarg sie unter einer Haube (“unter der Haube sein”). Auch heute noch, verbergen Frauen ihre Haare (z.b. im Islam), um ihre Reize zu verbergen. Man kann auch hier die besondere “magische” Anziehung von Haaren deutlich erkennen. Frauen mit offenen, langen Haare hatten in Märchen und Sagen oft Zauberkraft:

Die Lorelei

Es ist nicht ganz klar, ob sie nun eine Sirene/Nixe, eine Zauberin oder eine Feengestalt war, die wundervolle lange goldene Haare hatte – wenn sie diese kämmte und dazu sang, waren Männer so von ihr verzaubert, dass sie ihre Blicke nicht von ihr wenden konnten und so diverse Schiffer mit ihren Boten an den Felsen des Rheins zerschellten. Heinrich Heines Gedicht zur Lorelei findest du hier – den Wiki-Artikel hier

Die Gänsemagd

Eins meiner liebsten Märchen ist “Die Gänsemagd” – nicht nur, dass sie mit ihrem toten Pferd Fallada reden kann (“Fallada, da du hangest”), sondern sie kann auch mit dem Kämmen ihrer Haare den Wind beschwören:

„Weh, weh, Windchen,
nimm Kürdchen sein Hütchen,
und laß’n sich mit jagen,
bis ich mich geflochten und geschnatzt, (=Haare flechten und zu einem Dutt stecken)
und wieder aufgesatzt.“

Auch sie hat goldene, lange Haare – wie auch andere Märchengestalten. Unter anderem Rapunzel, aber auch viele Feenwesen und Nixen. Etwas haben sie besonders gemeinsam – mit ihren langen Haaren und ihrem Aussehen, verzaubern sie die männlichen Protagonisten in den Geschichten, die häufig mit in die Anderswelt genommen werden.

Haare und Göttinnen

Aber auch diverse Göttinnen haben “magische Haare” – so die nordische Göttin Sifja – oder Siff, deren goldgelbes Haare die Getreideähren darstellt, und ganz besonders Kamrusepas – eine hethitische Göttin. Diese schüttelt ihre Magie aus den Haare, und kann Dinge lösen, in dem sie ihre geflochtenen Zöpfe öffnet. Und wer kennt nicht die wundervolle Gestalt der Venus?

Haare und Kundalini-Yoga

Aber nicht nur in Märchen und Sagen wird den Haaren besondere Kräfte zu gesprochen, sondern auch im Kundalini-Yoga. Dort stehen die Haare für Vitalität, Intuition und Stille. Haare sind die Antennen, die das Prana in uns leiten und der Körper würde viel Energie aufbringen, um geschnittenes Haar wieder nachwachsen zu lassen. Etwas ganz besonderes ist es, die Haare nie im Leben zu schneiden – und sie von Geburt an wachsen zu lassen. Ich habe hier zu mal ein paar Artikel verlinkt (alle auf englisch)die auch gleichzeitig meine Quellen darstellen:

Kesh: Uncut Hair

All about Hair

Yogic Hair Care

In diesen Quellen wird aufgezeigt, dass es eine Bestrafung gewesen sei, die Haare zu schneiden – und auch in der westlichen Geschichte wurden lange Haare zur Strafe abgeschnitten oder sogar geschoren. Für viele Frauen war es eine Schande, kurz geschorene Haare zu tragen… und wer schon mal seine langen Haare kurz geschnitten hat, weiß mit Sicherheit um die Tränen, die dann einfach fließen.

Haare als Ausdruck des Inneren

Ich weiß nicht, ob das nicht auch so ein typisches Frauending ist: oft ist es so, dass nach einer Scheidung/Trennung oder nach Abschluss eines Lebensabschnitts, die Frau sich entscheidet ihre Haare zu verändern… Dem Abschluss des Lebensabschnitts, macht der Haarschnitt es für die äußere Welt sichtbar.

Auch persönliche Einstellungen werden gerne über die Haare nach Außen gezeigt: Auffällige Irokesenschnitte in leuchtenden Farben bei den Punks (in den 90er), Dreads und Glatzen.

Und dann gibt es noch zahlreiche Redewendung, die deutlich machen, wie stark wir mit den Haaren verbunden sind:

* sich in den Haaren liegen oder in die Haare geraten

* kein gutes Haar an dem andern lassen

* Haarspalterei

* sich keine grauen Haare wachsen lassen

* wenn die Haare zu Berge stehen

* die Haare vom Kopf fressen (Lebensenergie der Mütter)

Der nächste Beitrag (nächsten Freitag) zu dem Thema wird konkret auf den magischen Aspekt eingehen, und wie du deine Haare nutzen kannst. (das hätte den Rahmen dieses Beitrages gesprengt)

Welche Verbindung hast du zu deinen Haaren? Was bedeuten sie dir? Hast du ähnliche Erfahrungen gemacht?

Familie und Arbeit – wie wir “es” tun

Bei Wurzelkraft&Flügelschlag las ich über eine Blogparade, die leider schon abgelaufen ist, deren Inhalt ich aber so spannend finde, das ich trotzdem darüber schreiben will. Schließlich sind es diese Geschichten, die im Alltag inspirieren und helfen, weil sie zeigen, wie es gehen kann…. dieses Mal geht es um den Balanceakt zwischen Familie und Arbeit.

Wer geht arbeiten?

Bei uns gehen beide Elternteile arbeiten – der Mann hat einen ganz “normalen” Acht-Stunden-Job und ist an den Wochenenden zu Hause. Ich selber bin direkt nach einem Jahr Elternzeit wieder in meinen alten Beruf zurück gekehrt und arbeite dort ausschließlich in der Nacht – und meistens um und am Wochenende. Allerdings nur in Teilzeit – da ich während der Nachtschicht viele Stunden sammle, brauche ich nicht so häufig arbeiten gehen und bin somit überwiegend in der Lage, das Kind zu betreuen (siehe unten)

Wer macht den Haushalt?

Den Hauptteil erledige ich, aber der Mann hilft, wann immer er kann. Da der Mann meistens das Auto nutzt, ist Einkaufen mit einem großen Zeitaufwand verbunden und einen Wocheneinkauf erledigen wir meist am Wochenende.

Und was macht das Kind?

Das Kind wird, seit dem es 1 1/2 Jahre alt ist, im Kindergarten vormittags betreut. Während des ersten halben Jahres meiner Erwerbstätigkeit hat sich seine Oma sehr aktiv um ihn gekümmert, und ihn an den Vormittagen, an denen ich geschlafen habe, betreut.

Arbeit und Kind

An meinen freien Tagen erledige ich vormittags die Hausarbeit, kümmere mich um Einkauf und Co und habe dann den restlichen Tag Zeit für ihn. Ich kann mich an sein Tempo anpassen und die Zeit genießen.

Wenn ich arbeiten gehen, ist es sehr anstrengend, denn der Tag-Schlaf ist nicht ganz so erholsam, wie ein normaler Nacht-Schlaf. Außerdem muss ich nach 6 Stunden wieder aufstehen, um ihn dann pünktlich von der Kita zu holen – da bin ich dann ziemlich platt und es fällt mir dann recht schwer in meinem Zentrum zu bleiben.

Fazit:

Es fühlt sich alles sehr stimmig an, so wie es zur Zeit läuft. ich genieße die viele freie Zeit, die ich mit dem Kind verbringen kann, auch wenn die Nachtschichten-Woche immer sehr anstrengend sind, einfach weil der Körper immer etwas mehr Zeit braucht, um wieder in den Rhythmus zu kommen. Umso schöner sind die anderen Wochen, die dann frei sind, und in der ich dann Mutter sein kann.

Wie läuft es bei euch? Wie macht ihr das?

Wochenweise Glück

Burg Vondern

Die letzte Woche “Ferien” plätscherte dahin, wie ein Flüsschen… leicht und angenehm. Diese Woche hatte der Zwerg zum ersten Mal diverse Wutanfälle mit Schreiattacken, das war neu, aber:
* ich habe diese gut gemeistert – bin ruhig geblieben, freundlich und liebevoll. Darauf bin ich sehr stolz!
* wir sind durch den Regen spaziert und es uns schön gemacht
* ich habe ein neues, wundervolles Buch von Louise L. Hay was mir gerade sehr gut tut
* habe eine liebe Freundin besucht und mit ihr gefrühstückt
* schmagisch mit einer weiteren Freundin gearbeitet und
* wir haben uns gegenseitig Reiki gegeben
* Mit der lieben Karmi gefrühstückt
* Drei Kinder haben unsere Fenster verschönert
* und ich wurde mir bewusst, was ich in meinem Leben ändern will
* bzw. was ich brauche/loslassen will
* dazu ein Neumondritual abgehalten, und neue Ziele gesetzt
* eine Entscheidung getroffen, was meine Haare angeht (ich wollte mir gerne Dreads machen, habe mich aber dagegen entschlossen)
* einen wunderbaren Mittelaltermarkt mit meinen Männern besucht (das Kind hat nun ein Holzschwert und ist ganz stolz)
* leckeres Abendbrot vom Mann gezaubert (veganes Curry)
* Zeit zum Malen und Bloggen gefunden, da der Zwerg bei den Großeltern Zeit verbringen konnte
* Zeit zu zweit verbracht mit dem Mann
* Getreide für Lammas gepflückt (das trocknet jetzt noch)
Um ehrlich zu sein, hätte ich nichts dagegen, den Zwerg noch mal drei Wochen hier zu halten.

Wie war deine Woche? Wofür bist du dankbar? Was war schön? Was tat dir gut?

Winnies Welt