Self-Care-Day: 10 einfache Wege sich selber gut zu tun

Ich finde, wir sind es wert, dass wir uns regelmäßig einen „Self-Care-Tag“ gönnen können – das hilft uns nicht nur, wieder Energie für den Alltag zu sammeln, sondern kann uns auch an Tagen, an denen es uns nicht so gut geht (wir zart besaitet sind), zu mehr Wohlbefinden verhelfen. Wohlbefinden ist dabei der Schlüssel, der unseren Geist mit unserem Körper wieder mehr und mehr in den Einklang bringt.

1.Reinigen

Gehe duschen, oder (was ich dann viel lieber tue, weil man anderes noch mit einbeziehen kann) gehe baden. Nimm dir Zeit für dich selber – gönne dir eine Gesichtsmaske, eine Haarkur, oder was du sonst normalerweise nicht so häufig im Alltag tust.

2. Berühren

Nach dem Reinigen massiere dich selber sanft, während du dich mit einem duftenden Öl, oder einem Pflegeprodukt ein cremst. Segne dabei deinen Körper, ehre die Arbeit, die er für dich leistet, die einzelne Körperteile täglich für dich tun. Streichel sie sanft oder lasse dich von deinem Partner massieren

3. Um-Hüllen

Kleide dich in bequeme und weiche Kleidung. Ziehe warme Strümpfe an, wenn du zu kalten Füßen neigst. Ziehe heute nur Dinge an, die du liebst, und in denen du dich gut fühlst.

4. Düfte

Zünde, wenn du magst, ein Räucherstäbchen an, eine Duftkerze oder eine Aromalampe. Genieße, wie sich der Duft langsam und sanft in deinem Zuhause ausbreitet

5. Natur

Die Seele erfreut sich, wenn sie in die Natur gehen kann, dort kann sie sich ausbreiten, erden und dich ausbalancieren. Du kannst alleine gehen, deine Kinder oder Partner mit nehmen… was sich für dich gut anfühlt. Fühl in dich hinein, brauchst du die Weite von Feldern (oder Meer), brauchst du Bäume und Wald oder lieber Wasser? Höre auf dein Gefühl

6. Bewegung

Spazieren in der Natur, tanzen zu guter Musik, oder auf dem Bett springen und Toben mit den Kindern. Sich bewegen macht Freude, auch wenn es zu Beginn etwas Überwindung kostet. Frage dich, wie du deinen Alltag bewegender gestalten kannst. Einen Abendspaziergang mit dem Partner oder dem/den Kind/ern? Vielleicht hast du schon lange vor, etwas aus zu probieren, oder hast es lange Zeit nicht mehr getan? Dann beginne neu. Jetzt ist immer der beste Zeitpunkt!

7. Handwerk

Alles Kreative, was du mit deinen Händen gerne tust: Malen, Zeichnen, Schreiben, Stricken, Filzen, Häkeln, Kneten, Modellieren… diesen Punkt kann man gut gemeinsam mit Kindern verbinden.. alle gemeinsam, oder jeder für sich. Welches Projekt wolltest du schon länger beenden? Oder weiter bearbeiten? Welche Idee will umgesetzt werden?

8. Füttern

Für mich geht Liebe definitiv durch den Magen.. auch Selbstliebe. Tu dir heute gut. Nimm dir Zeit, um heute für dich zu kochen, genug zu trinken und um dir Zeit zum Essen zu nehmen. Mit Kerzenschein und einem schönen, gedeckten Tisch.Oder du lässt dich bekochen?

9. Tee&Buch&Musik

Lege dich auf die Couch, oder in den Sessel – ziehe dich mit einem guten Buch und einem großen Pott Lieblingstee zurück. Du kannst auch nur Musik hören… wann hast du das zuletzt gemacht?? (Ich meine, ohne dabei etwas anderes zu tun)

10. Frische Federn

Beziehe dein Bett neu – es gibt doch nichts schöneres, als abends in ein frisch bezogenes Bett zu schlüpfen und sich in die frischen Laken zu kuscheln… oder?

Wenn du nicht die Möglichkeit hast, dir einen ganzen Tag für dich Zeit zu nehmen (weil du zum Beispiel Mutter bist, oder arbeiten musst), kannst du dir Stundenweise eine Auszeit gönnen, oder Kind und Kegel mit ein beziehen. Auch wenn es zu Beginn vielleicht etwas schwerer ist, sich den Raum zu nehmen (besonder, wenn man dies sonst nicht tut), es ist eine Wertschätzung, die du dir selber schenken kannst.

Ein bisschen „Me-Time“ – du bist es wert.

Denke immer daran, wenn du nicht gut für dich sorgst, kannst du auch nicht gut für die anderen sorgen.

Für wann hast du deinen nächsten Self-Care-Tag geplant? Wie wäre es, wenn du einen am Wochenende einlegst?

Geheimtipp: „Befreie dich durch Selbstliebe“

In den letzten Tagen musste ich leider feststellen, dass etwas gravierendes in meinem Leben fehlt – die Liebe zu mir selber. Und so bin ich immer wieder auf der Suche nach dieser Liebe im Außen, und musste immer wieder die Erfahrung machen, dass diese Liebe einfach nicht von außen kommen kann – dass ich sie mir selber geben muss… viel schmerzhafter aber war die Erkenntnis, dass ich mich selber kaum liebe. Dieser Mangel hat große Auswirkungen auf diverse Bereiche in meinem Leben, in denen ich nicht weiter kam – immer wieder musste ich gewisse Erfahrungen machen, bis ich es verstand, was mir wirklich helfen wird…. doch wo beginnt man? Wie macht man das? Wie beginnt man, sich selber zu lieben? Ich begann mit kleinen Dingen – zum Beispiel auf meinen Körper zu hören und seine Signale und Bedürfnisse zu erfüllen…

Und dann fand ich ganz ZUFÄLLIG dieses großartige Buch. Ich verfolge Teal´s Youtube Chanel schon eine ganze Weile und wusste, dass sie im Mai ein neues Buch heraus gebracht hatte – doch heute lag es vor mir, in deutsch! Eigentlich wollte ich nur einen Familienkalender kaufen – und das Universum hat mir die Hilfe geschickt, die ich gerade dringend brauche:

Eine Anleitung zur Selbstliebe

Im ersten Teil von Teal Swans Buch erzählt sie ihre Geschichte, ihre Traumata (13 Jahre physischer und psychischer Missbrauch), die sie erleben musste, von dem Wunsch, nicht mehr Leben zu wollen, Und natürlich über ihren Heilungsprozess und die Gewissheit, dass Selbstliebe der Weg zu inneren Ganzheit ist.

Der zweite Teil des Buches besteht aus insgesamt 29 Übungen, die alle einen Schritt näher zu uns selber führen sollen – zu unserer inneren Liebe. Es wird klar, dass es die Liebe ist, nach der wir so streben, und dass wir die einzigen Menschen sind, die es uns selber geben können. Ihre Übungen beinhalten u.a. die inneren Überzeugungen, arbeiten mit dem inneren Kind (aus der Traumatherapie), Opferrolle und eigene Grenzen. Affirmationen anwenden und Selbstwertgefühl entwickeln…

Außerdem macht sie darauf aufmerksam, dass es ganz wichtig ist, nicht alle Übungen auf einmal machen zu wollen, sondern immer nur 2 bis maximal 3. Man soll freundlich mit sich sein, und sich nicht direkt überfordern… denn man wird mal gute Tage haben, und mal weniger gute…

Die erste Übung hat es mir direkt angetan, und ich möchte dich gerne dazu motivieren, sie gemeinsam mit mir um zu setzten. sie selber hat ein Video dazu gepostet, was ich hier verlinke:

365 Tage „Ich liebe dich“

Es geht darum, sich für 365 Tage zu verpflichten, jeden Tag nach dem folgenden Mantra zu leben:

„Was würde jemand, der sich selbst liebt, tun?“

In jedem Moment, vor jeder Entscheidung (sei sie noch so klein), stellst du dir selber diese Frage und handelst dann danach. Es wird eine Antwort kommen – tief aus uns heraus… als Bauchgefühl, Einfall, als Bild, oder welchen Kanal deine Intuition auch nutzen mag.

Ich habe damit gestern schon einmal experimentiert… als ich den Drang hatte, etwas Süßes zu essen, habe ich mir diese Frage gestellt, und meine Intuition machte mich auf ein großes Glas Wasser aufmerksam, was ich nun lieber trinken sollte. Also habe ich darauf gehört – und siehe da: Kein Süßhunger mehr.

Ich möchte mich selber also verpflichten, ab heute, die kommenden 365 Tage mir jeden Tag diese Frage zu stellen. Und ich würde mich freuen, wenn du mit machst (gemeinsam macht es einfach viel mehr Spass)  – außerdem würde ich mich über Bilder freuen, die du dazu postest (ich auch) mit dem Hashtag: #365TageLiebe

Lass uns gemeinsam unser Leben verändern – wir haben es in der Hand. Und wir sind der einzige Mensch, mit dem wir unser ganzes Leben aus kommen müssen… lass uns diese Beziehung heilen.

Shakti Chionis hat dieses Experiment gewagt und darüber einen Blog geschrieben.

Kennst du Teal Swan und ihr Buch? Wie sehr liebst du dich selber? Und bist du bereit für dieses Abenteuer???

In Liebe

Ana

 

 

Warum es so wichtig ist, „Nein“ zu sagen

Eigentlich…

Mal eben noch x oder y erledigen bevor man sich die Pause gönnt, die man eigentlich so dringend bräuchte…

Eben der Freundin helfen, obwohl man eigentlich etwas anderes tun wollte…

sich etwas gefallen lassen, obwohl man es eigentlich gar nicht will

„Ja“ zu etwas sagen, obwohl eigentlich alles in einem „Nein“ schreit

Eigentlich will man „nur“ gefallen – und das ist auch der Grund, warum man anderen „einen gefallen tut“ – aus Angst vor Ablehnung und „nicht mehr gemocht werden“. Dir wurde vielleicht auch schon früh beigebracht, dass man sich selber hinten an stellen muss, damit man in der Gesellschaft als „guter Mensch“ angesehen wird. Leute, die für sich selber einstehen, und „Nein“ sagen sind nicht sozial – und sie verärgern die Menschen, die alles von sich geben…

Wichtig sein

Wenn ich alles mit mir machen lasse, dann zeige ich auch, dass ich mich selber als „nicht so wichtig“ erachte – das mir andere wichtiger sind, als ich selber. Und dann bin ich vielleicht auch noch enttäuscht, wenn sie mich selber nicht für so wichtig erachten – denn schließlich habe ich alles gegeben… (und mich dabei völlig vergessen)

Wenn ich wichtig für andere sein möchte, muss ich das aber erst einmal für mich selber sein – und dazu gehört auch, Nein zu sagen, wenn ich etwas „eigentlich“ nicht will – oder noch schwieriger: Zu sagen, was ich will…

Ja, ich will…

Ich will mir selber der nächste sein, mich selber für wichtig erachten – und deswegen erkenne ich meine inneren Grenzen und sage „Ja“ zu ihnen. Es ist in Ordnung sich selber diese Pause oder Ruhephase zu gönnen, denn wenn deine Batterie leer ist, dann kannst du wahrlich niemanden helfen.

Ich entscheide mich also dafür „wahrhaftig“ hilfreich zu sein – und das kann ich nur, in dem es mir gut geht! Es ist also meine Pflicht, dafür zu sorgen, dass es mir gut geht, damit ich andern gut tun kann.

Mein Kind profitiert am meisten von einer gut gelaunten und ausgeruhten Mutter, denn nur so bin ich in der Lage, in meiner Kraft zu bleiben, Ruhe zu bewahren und ihn durch Emotionen und durch sein Leben zu begleiten.

Ein „Nein“ aus Liebe, ist ein „Ja“ zu dir selber

Schau dir einmal an, wo du immer wieder neigst, „Ja“ zu sagen, obwohl du eigentlich lieber „Nein sagen möchtest – und überprüfe einmal deine Beweggründe – warum stellst du dich nicht an erste Stelle? (Angst vor negativen Konsequenzen, Angst davor egoistisch zu sein (das ist ein absolutes „No-Go“, oder??) Angst vor Ablehnung (wir wollen alle akzeptiert &geliebt werden) oder erhoffst du dir dadurch etwas?)

Erlaube dir ganz bewusst „Nein“ zu sagen – es ist ok, wenn du x nicht möchtest. Du könntest dir sagen:

„Obwohl ich Angst habe „x“ zu sein, gebe ich mir die Erlaubnis auf mein inneres zu hören, und „Nein“ zu der Situation/x zu sagen.“ (z.B. Überstunden machen)

oder

„Ich kann nur anderen helfen, wenn es mir gut geht, deswegen ist es in Ordnung, wenn ich jetzt x mache/sage/tue“ (z.b. ausruhen)

Überlege dir, was du brauchst, damit es dir gut geht. Schreibe auf, was du gerne magst. Und dann tue jeden Tag mindestens einen Punkt auf dieser Liste. Du bist es wert!

Die Angst vor dem „Warum“

Auch wenn wir den inneren Beschluss gefasst haben, zu einem Thema „Nein“ zu sagen, fällt es uns dann doch nicht so leicht, es dann auch wirklich zu tun. Was macht man, wenn der gegenüber erstaunt fragt, warum wir so handeln? Oder noch schlimmer – uns Schuldgefühle machen will?

Du kannst im Vorfeld schon einmal Argumente zurecht legen, warum du dich für dich selber entscheiden möchtest – zum Beispiel, weil du schon so viele Überstunden angehäuft hast, oder bereits etwas anderes unternehmen möchtest (Verabredung mit Freunden zum Kaffee)

Ja, es kann durchaus vorkommen, dass andere dann enttäuscht sind – deine Entscheidung nicht verstehen oder sogar wütend werden. Aber das ist nur verständlich – denn du stehst plötzlich nicht mehr zur Verfügung. Du hast jahrelang immer Ja und amen gesagt – und dann wird es Leute geben, die davon nicht begeistert sind, wenn du plötzlich für dich selber einstehst.

Aber mal ehrlich:

Eine Beziehung/Freundschaft kann ein „Nein“ tragen – weil du dem anderen wichtig bist, und du genau so ein „Nein“ von seiner Seite akzeptierst. Sollte es anders sein, kann man sich fragen, ob diese Art von Beziehung dir dienlich ist – ob sie dir gut tut, dich fördert und unterstützt. Und wenn nicht… warum bist du dann da?

(auch das ist ein Nein)

Gestehe dir ein, dass du deine Grenzen hast, dass deine Batterie sich irgendwann und irgendwo wieder aufladen musst und dass es sich verdammt gut anfühlt, wenn man sich für sich selber entscheidet. Du bist es wert!

Sabrina Fox hat da einen wunderbaren Satz zu gesagt: „Du schließt deine Wohnungstür ja schließlich auch, und lässt nicht zu, dass andere da einfach ein und aus gehen, wie es ihnen gefällt. Tue das auch mit deinem Leben – siehe dich selber als „Heiligen Raum“ an, den es zu schützen gilt.“

Kannst du gut deine Grenzen erkennen und für sie einstehen? Wie überwindest du Ängste und/oder Schuldgefühle?

 

 

 

Morgenroutine – ein Update

Eines meiner Ziele für dieses Jahr ist es, eine Morgenroutine zu finden. Einen konkreten Plan hatte ich nicht, und auch keine konkreten Ideen, was ich da machen könnte. Etwas in mir wusste nur, dass sich etwas ändern muss – dass eine andere Routine mir helfen würde, ein besseres Leben zu führen.

Zu dem Zeitpunkt sah meine Morgenroutine so aus:

Ich stand morgens auf, meist schaute ich als erstes auf mein Handy – dann habe ich mich schnell im Bad frisch gemacht (auch mit Handy) und danach das Kind. Kaffee wurde gekocht und für das Kind ein Frühstück zu bereitet. Ich aß meist nichts, trank nur meinen Kaffee – dann wurde alles gemeinsam konsumiert und das Kind zu Fuß zur KiTa gebracht. Zeit: 1 1/2 Stunden bis 2 (inklusive Wegstrecke)

Ergebnis – mehr im Außen, wenig im Jetzt, keine Zeit für die wirklich „wichtigen“ Dinge. Das wollte ich nach und nach ändern – ich hatte immer noch keinen Plan, bin aber einfach ein Stückchen schon gegangen…und oft kommen die Erkenntnisse ja auf dem Weg…

Wie es zur Zeit aussieht:

Nach dem Aufstehen und frisch machen, bei dem das Handy nicht angerührt wird, gehe ich zu meinem Altar, ziehe eine Karte aus meinem „Miracle-Now“- Kartendeck – die Affirmation ist meist genau passend für den Tag – manchmal lese ich dazu auch das Kapitel (3 Seiten) in dem passenden Buch dazu. Dann reibe ich mich mit meinem Aura Soma Öl ein. Dann richte ich das Kind für den Tag her und wir machen gemeinsam Frühstück für uns beide. Kaffee ist auch dabei, aber ich esse nun auch etwas – außerdem bemühe ich mich, nicht nur Brötchen oder Brot zu essen, sondern etwas „Obstiges/Gesundes“.  dann gehen wir erst los zur KITA – derzeit beginnen wir dann mit einem Spiel den Tag.

Fazit – finde ich schon einmal besser, es gibt mir mehr Energie, aber ich bin noch nicht fertig mit der Änderung. Ich würde morgens gerne noch Yoga einbauen, Trockenmassage und Öl ziehen – und aml sehen, wohin es sich verändert.

Was ich dir hiermit zeigen möchte ist, dass mein Leben ein Prozess ist – ich mache einen Schritt – dann den nächsten. Die Veränderungen brauchen nicht nur ein wenig Zeit um sich ein zu spielen, sondern auch die innere Bereitschaft. Und auch wenn ich gerne hochspirituell, ökologisch korrekt und meditierend leben will (ist ein wenig überspielt), so weiss ich doch, dass ich zZ nicht bereit bin, das ein oder andere auf zu geben… und ich akzeptiere es.

Du bist, da wo du gerade bist, genau richtig!

Hast du auch eine Morgenroutine? Bist du mit ihr zufrieden? Was möchtest du verändern?

Fehlschläge

An Arrow

Ist dir schon einmal aufgefallen, dass kaum jemand über seine eigenen Fehlschläge redet? Gerade als Mutter fällt mir das besonders auf – es gibt kaum eine Mutter, die zu geben will, dass sie in einer Situation nicht adäquat reagiert hat, oder schlimmer noch: die Nerven verloren hat.

Mich beschleicht das Gefühl, dass niemand zu diesem „geheimen Club“ dazu gehören will – wer will schon Niederlagen erleben? Und dann auch noch dazu stehen?

Aber wenn wir uns diese „Niederlagen“ mal genauer ansehen, so stellt sich schnell heraus, dass genau dies die Situationen sind, an denen wir wachsen – wir sind bereit etwas zu ändern, wenn wir bemerken, dass dies oder jenes nicht so funktioniert, wie wir uns das wünschen.

Und mal ehrlich, ist es nicht erleichternd zu sehen, dass es auch anderen Menschen so geht? Heraus zu finden, dass wir nicht alleine mit einer Situation sind?

Ich bin immer so dankbar, wenn ich andere Mütter fluchen höre, wenn ich höre, wie sie genervt sind, oder „unangemessen“ reagieren – weißt du wieso? Weil es mir auch so geht.

Und wenn ich mir meine Fehlschläge so ansehe, dann wird mir klar, dass ich dankbar für sie sein muss, denn diese Momente sind jene, an denen ich wachsen und lernen kann – die mich motivieren, mich zu verbessern oder etwas anderes aus zu probieren, die meine Kreativität herausfordern und mich zwingen, andere um Hilfe zu bitten.

Und wenn ich das tue, so muss ich mutig sein – ja, ich denke, wir wollen niemanden zeigen, dass auch wir Fehlschläge erleiden, oder Fehler machen, weil wir Angst haben, uns verletzlich zu machen und verurteilt werden. Wir müssen über unseren Schatten springen, und uns offenbaren – dann werden wir für andere den Weg ebnen, sich selber zu offenbaren.

Und aus der Angst, wird Verständnis, und aus dem Verständnis wird Vertrauen. Sei mutig, deine Fehlschläge sind nichts wofür du dich schämen musst, sondern sie sind die Abzeichen, die das Leben dir verleihen möchte – Aufgaben, an denen man wächst!

In Liebe

Ana

Self-Care-Cat-Wisdom

CatPower

Mein Kater ist ein absoluter Profi in Sachen „Self-Care“ – er weiß genau, was er will und wie er es bekommt – und zwar genau dann, wann er will. Er achtet auf sich, auf seine Bedürfnisse und pflegt sich. Ich habe ihn letztens, als er sich gemütlich auf dem Bett zusammen gerollt hatte, gefragt, wie man sich denn gut um sich kümmern kann – und er hat mit mir seine Geheimnisse verraten:

1. Schlafe mehr!

Um gut zu deinem Körper zu sein, ist Schlaf ganz besonders wichtig – du musst ja nicht 16 Stunden schlafen, so wie ich *gäähn* ab er deine 7-8 Stunden solltest du schon voll bekommen – gehe doch einfach mal früher ins Bett. Du kannst mich ja noch ein wenig streicheln und ich schnurre dich in den Schlaf.

2. Gutes Essen und Getränke!

Mit jedem x-beliebigen Futter kannst du mir nicht daher kommen, ich bestehe auf hochwertige Produkte. Fisch mag ich sehr… *schleck* Isst du vernünftig? Abwechslungsreich? Oder muss es mal wieder schnell schnell schnell gehen? Nimm dir Zeit! Bereite dir dein Essen zu – setzte dich hin und genieße es! Und trinke mehr… dazu muss ich mich auch immer wieder anhalten…

3. Chill mal!

Es gibt viele Tage, an denen du hektisch durch die Gegend läufst, unachtsam und völlig gestresst. Leg dich dann einfach neben mich auf den Boden – in die Sonne, mach ein Schläfchen. Die Arbeit läuft dir nicht weg, und schneller erledigt bekommst du sie eher, wenn du wieder mehr Energie hast. Verplempere mit mir Zeit… dabei kannst du mich noch ein wenig Kraulen…

4. Lass deine Muskeln spielen

Auch wenn ich gerne faul herum liege und schlafe, so gibt es doch wichtige Tageszeiten, an denen ich mich bewege – ich jage imaginäre Mäuse und wilde Spinnen, kämpfe gegen Federstäbe und fange Fäden… Bewegung hält fit und jung… solltest du auch probieren.

5. Körperpflege

Ja, ich liebe es, mich zu pflegen, nenn´ mich nicht eitel! (naja, vielleicht ein wenig) – Tu dir gut, nimm ein langes Bad, mache eine Haarkur, Pflegemaske, was auch immer du Gutes für dich tun kannst – tu es… häufiger!

 

 

Deine innere Weisheit

InnerWisdom

Leicht aus dem Gleichgewicht bin ich zu bringen, wenn viele Aufgaben und zwischenmenschliche Kontakte die Tage füllen, ohne etwas Zeit für mich. Diese Woche hat mir gezeigt, wie wichtig das für mich ist. Deswegen habe ich Hausarbeit und anderes ersteinmal bei Seite geschoben, und habe seit über einem Monat mal wieder den Pinsel geschwungen.

Bei diesem Bild ging es darum, das innere Auge zu malen, was dich selber mit viel Liebe und Freundlichkeit betrachtet. Unter dem Auge stehen diese Sätze, die deine innere Weisheit über dich denkt… bei mir steht z.B. „Ich bin in Sicherheit“

Dieser Satz erfüllt mich mit Erleichterung und hilft mir, wieder zurück zu mir selber zu kommen.

Ich möchte dich ermutigen, dir selber solche Sätze auf zu schreiben. Welche Sätze würdest du gerne hören? Was brauchst du? Was ist für dich hilfreich?

Du kannst dazu ein Bild malen, oder dir diese Sätze auf ein paar Karten schreiben, die du in deinem Zuhause auf hängst. Immer, wenn du sie siehst, sagst du dir selber diesen Satz.

„Ich bin liebenswert!“

Worauf wartest du? Es tut so gut, sich selber freundlich und liebevoll zu begegnen – und du bist es wert!

Die Meditation zum obigen Bild kannst du dir hier kostenlos anhören/ herunterladen.

Und hier gibt es den ganzen Kurs für obiges Bild, wenn du dir auch eins malen magst.

Diese Idee stammt von Tamara Laporte, bei der ich dieses Jahr das Lifebook erarbeite.