Mutter-Seelen-Alleine…

JanneDarc

Es liegt da in meinen Armen und schreit – und ich ertrage es einfach nicht mehr. Meine Gedanken kreisen – ich will nur noch, dass es auf hört. Das alles aufhört – dieser Alptraum.

Heultagen, sagten sie… geht wieder vorbei… doch es ging nicht vorbei… die Diagnose kam mir vor, wie ein Urteil, das über mich gefällt wurde: postpartale Depression, wie ein Drama in mehreren Akten.

Schatten

Heute, 2 1/2 Jahre später, kann ich endlich darüber sprechen… diese Wunden sind immer noch so tief, die diese Erkrankung in meine Seele riss, dass es mich immer noch schmerzt – und es so vieles gibt, was ich mir selber nicht verzeihen kann.

Erst Samstag Abend gab es hier wiedermal ein großes Einschlaf-Drama… und es ist immer noch ein sehr sensibles Thema, bei mir, dass immer mal wieder gerne alte Gedanken und Gefühle hoch bringt, über die ich schreiben will.

Viele Mütter zweifeln an sich, haben Sorge keine guten Mütter zu sein. Für mich sind diese Zweifel viel realer – näher. Ich mache mir häufig Sorgen darüber, inwieweit sich meine Erkrankung auf ihn und sein Leben auswirken wird. Wie war unsere Mutter-Kind-bezieheung? Sie war nie so innig – es war etwas, um das ich kämpfen musste – was ich hart erarbeitet habe – und sie fühlt sich an manchen Tagen immer noch so verdammt zart an.

Ich kann es nur schwer ertragen, Mütter mit ihren Babys zu beobachten, die glücklich miteinander interagieren. Das bricht mir einfach das Herz, weil ich es mir auch so sehr für uns gewünscht hätte, und weil es nicht so war.

Ich ertrage es kaum, ein Baby auf dem Arm zu halten, weil all der Schmerz wieder hoch kommt. Die Trauer über das, was wir nicht hatten… und die Sorge darüber, dass es ihm geschadet hat, oder ihn für sein Leben negativ geprägt hat.

Es ist schwierig, mir selber und dem Universum zu vergeben, ich hadere immer wieder damit. Ich habe immer wieder Schuldgefühle, Ängste und Sorgen.

Licht

Ich bin durch die Hölle gegangen – nur für die Liebe! Und ich bin stolz darauf! Denn ich habe gekämpft – wie eine Löwin, um jeden einzelnen Tag, für mein Kind und für mich!

Ich habe mir all die Dinge hart erkämpft und für mich sind sie nicht selbstverständlich – ich bin dankbar, für diese vielen Kleinigkeiten. Für eine Berührung, Nähe, harmonische Momente, Zweisamkeit. Das alles sind kleine Wunder, die mein Leben wunderbar machen. Glück ist plötzlich an vielen Tagen viel einfacher.

Ich habe gelernt, dass es wichtig ist, auch mir selber eine gute Mutter zu sein, und dass ich mich häufig vergessen habe. Ich habe gelernt, meine eigenen grenzen zu akzeptieren und um Hilfe zu bitten, und ich habe gelernt, auf mich und meinen Körper zu hören.

Neben echtem LEID habe ich aber auch wahre und echte LIEBE kennen gelernt… und diese Liebe „erträgt alles, glaubt alles, hofft alles und hält allem stand. Die Liebe hört niemals auf.“ (1 Korinther 13)

Wenn du auch Betroffene bist, oder Fragen hast, kannst du dich gerne auch via Mail bei mir melden.

Solltest du den Verdacht haben, eine Wochenbettdepression zu haben, so kann ich dir diesen Selbst-Test von Schatten&Licht nur ans Herz legen. Ich habe ihn damals, mitten in der Nacht, auch gemacht.

Bitte versuche nicht diese Erkrankung mit dir selber aus zu machen. Hole dir professionelle Hilfe!

Hier ist eine Liste für Mutter-Kind-Kliniken in denen du gemeinsam mit deinem Kind Hilfe findest

und hier ist noch eine Liste mit niedergelassenen Fachleuten

(beides zusammengestellt durch Schatten&Licht e.v.)

Ich bin gerne bereit mehr zu diesem Thema zu schreiben, auf bestimmte Dinge ein zu gehen oder Fragen zu beantworten. Wenn gewünscht, schreibe ich dazu auch einen Gastbeitrag oder ähnliches. Dieses Thema liegt mir sehr am Herzen, weil es einfach immer noch so stark taburisiert wird und ich weiß, wie viel Schuld auf dem Herzen der Mutter liegt.

Ich möchte dir zeigen, dass es etwas ist, aus dem man gestärkt hervor gehen kann – ich möchte dir Hoffnung geben, wo keine Hoffnung zu sein scheint, dir die hand geben, wo du dich alleine fühlst! Ich möchte mir dir gehen, weil ich mich dort aus kenne.

Let me guide you ❤

 

 

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Magischer Pott

(By Elena Brower via Instagram)

Ein lang gehegter großer Wunsch von mir ist es, eine Frauengruppe ins Leben zu rufen. Eine Schwesternschaft – in der man sich nicht gegenseitig anfeindet, sondern unterstützt und fördert und (ganz wichtig) mit denen man gemeinsam die Jahreskreisfeste und andere Rituale feiern kann.

Mir fallen da direkt einige „Projektwochen“ ein, die man gemeinsam unternehmen kann – Besuche bei „magischen Orten“, legen eines Labyrinthes und Feiern der Menstruation – dann natürlich magisches Gebastel für und um den Jahreskreis. Ich warte schon so lange darauf – und da ich dieses Jahr magische 33 geworden bin, habe ich beschlossen, dass ich euch mutig einlade… denn worauf warte ich?

Wer?

Frauen aller Altersgruppen sind willkommen – aber ihr müsst mindestens 18 Jahre sein (für denn Fall, dass es mal bei Ritualen etwas länger dauert oder so) und aus dem Ruhrpott kommen – bzw. auch gerne das Rheinland oder Münsterland (oder woher auch immer), wenn ihr mobil mit Bus und Bahn seid, und die Fahrerei in Kauf nehmt – denn diese treffen sollen kein „Online-Netzwerk werden, sondern ein Treffen im wirklichen Leben. Wenn du also bereit bist, dich regelmäßig zu treffen (einmal im Monat ?) – dann freu ich mich sehr auf dich!

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Wie?

Es geht hierbei nicht um ein „Hexentraining“ oder angeleitete Übungen, sondern um gemeinsames „Selbststudium“ – du solltest Freude am Austausch mit anderen haben und Neugierig sein, bereit sein, gemeinsam zu wachsen und sich auf Augenhöhe zu begegnen. Ich wünsche mir eine Gruppe, in der wir alle so sein dürfen, wie wir sind und jede das Recht hat, zu Lehren und zu Lernen. Ich möchte einen Raum initiieren, in denen man eine positive Gemeinschaft von Frauen erlebt, in der man Probleme ansprechen kann, sich mit der inneren Weiblichkeit auseinandersetzt, gemeinsam Spass hat und das alles unter dem, Kontext der „Spiritualität“. Dabei ist es mir nicht wichtig, aus welcher „Strömung“ du kommst… Wicca, Heiden, Asatru, Hinduismus, Buddhismus – alle sind willkommen.

Spürst du ein positives kribbeln in dir? Möchtest du gestalterisch an einem Frauenraum mit wirken? Dann schick mir eine Mail oder kontaktiere mich via Facebook. (Da kannst du mir direkt ne Nachricht schicken)

Ich freu mich so auf dich

Wo?

Je nachdem, wieviele kommen wollen, würde ich ein Kennlerntreffen organisieren wo wir dann schauen können, welche Orte für unsere Gruppengröße geeignet sind – ist die Gruppe klein, könnte man dies privat tun, oder aber öffentlich in einem Lokal ö.ä.

Wenn du Interesse hast, dann schreib mir doch auch bitte, wo es dir lieber wäre, oder ob du einen Raum-Vorschlag hast.

Tu es jetzt!

Melde dich an und schicke mir eine Mail – mit freien Terminen in deinem Terminkalender, an denen du Raum für Frauen hast.

Kennst du jemanden, der an einem solchen Treffen Interesse hätte? Dann teile es mit ihr ❤

Schön wäre es, wenn unser erstes Treffen zur Samhain-Zeit wäre.

 

Blutmond – Erntemond

Der erste Vollmond im Herbst ist etwas ganz besonderes, denn es wird seit über sieben Jahren zum ersten Mal wieder eine komplette Mondfinsternis geben, die den Mond blutrot färben wird – wir werden es hier wohl zwischen 4:15 und 4:45 sehen können.

Artedea hat über den Erntemond einen tollen Artikel geschrieben, in dem sie nicht nur erklärt, was astronomisch da passiert, sondern geht auch Mythen rund um den Blutmond ein.

Der eigene Schatten

Für mich geht es bei dem Mond darum, den eigenen Schatten zu beleuchten – was liegt im Verborgenen? In den Tiefen, die ich nur ungerne ansehe? Was macht mir Angst?

Ich erlaube mir hinein zu sehen, in den Schatten – erlaube, ihn mit Licht zu ergründen. Und ich versuche, nicht zu urteilen, sondern es einfach wahrzunehmen. Ich versuche es an zu nehmen – diese dunkle Seite in mir. Ich versuche ganz zu werden und mich so zu akzeptieren – nicht nur mit den Dingen, die ich an mir mag, sondern ganz besonders auch mit den Dingen, die ich gerne verleugnen würde.

Außerdem werde ich mir ansehen, welche Dinge ich nicht loslassen kann, und warum es mir so schwer fällt.

Familie

Wir haben gemeinsam die Wohnung gereinigt und geräuchert, Kristalle und Wässerchen hinaus gestellt. Wir haben einige Kristalle, die hier in der Wohnung verteilt stehen – auch die haben wir ins Freie gebracht, damit sie die Energien des Vollmondes auf nehmen können – dabei haben wirklich alle mit geholfen – das tat gut.

Und natürlich werde ich heute Abend wieder meine Vollmond-Licht-Meditation nach Sandra ingerman durch führen.

Wie bereitest du dich auf den Supermond vor? Welche Bedeutung hat er für dich? Was tust du, oder hast du getan?

Self-Care-Day: 10 einfache Wege sich selber gut zu tun

Ich finde, wir sind es wert, dass wir uns regelmäßig einen „Self-Care-Tag“ gönnen können – das hilft uns nicht nur, wieder Energie für den Alltag zu sammeln, sondern kann uns auch an Tagen, an denen es uns nicht so gut geht (wir zart besaitet sind), zu mehr Wohlbefinden verhelfen. Wohlbefinden ist dabei der Schlüssel, der unseren Geist mit unserem Körper wieder mehr und mehr in den Einklang bringt.

1.Reinigen

Gehe duschen, oder (was ich dann viel lieber tue, weil man anderes noch mit einbeziehen kann) gehe baden. Nimm dir Zeit für dich selber – gönne dir eine Gesichtsmaske, eine Haarkur, oder was du sonst normalerweise nicht so häufig im Alltag tust.

2. Berühren

Nach dem Reinigen massiere dich selber sanft, während du dich mit einem duftenden Öl, oder einem Pflegeprodukt ein cremst. Segne dabei deinen Körper, ehre die Arbeit, die er für dich leistet, die einzelne Körperteile täglich für dich tun. Streichel sie sanft oder lasse dich von deinem Partner massieren

3. Um-Hüllen

Kleide dich in bequeme und weiche Kleidung. Ziehe warme Strümpfe an, wenn du zu kalten Füßen neigst. Ziehe heute nur Dinge an, die du liebst, und in denen du dich gut fühlst.

4. Düfte

Zünde, wenn du magst, ein Räucherstäbchen an, eine Duftkerze oder eine Aromalampe. Genieße, wie sich der Duft langsam und sanft in deinem Zuhause ausbreitet

5. Natur

Die Seele erfreut sich, wenn sie in die Natur gehen kann, dort kann sie sich ausbreiten, erden und dich ausbalancieren. Du kannst alleine gehen, deine Kinder oder Partner mit nehmen… was sich für dich gut anfühlt. Fühl in dich hinein, brauchst du die Weite von Feldern (oder Meer), brauchst du Bäume und Wald oder lieber Wasser? Höre auf dein Gefühl

6. Bewegung

Spazieren in der Natur, tanzen zu guter Musik, oder auf dem Bett springen und Toben mit den Kindern. Sich bewegen macht Freude, auch wenn es zu Beginn etwas Überwindung kostet. Frage dich, wie du deinen Alltag bewegender gestalten kannst. Einen Abendspaziergang mit dem Partner oder dem/den Kind/ern? Vielleicht hast du schon lange vor, etwas aus zu probieren, oder hast es lange Zeit nicht mehr getan? Dann beginne neu. Jetzt ist immer der beste Zeitpunkt!

7. Handwerk

Alles Kreative, was du mit deinen Händen gerne tust: Malen, Zeichnen, Schreiben, Stricken, Filzen, Häkeln, Kneten, Modellieren… diesen Punkt kann man gut gemeinsam mit Kindern verbinden.. alle gemeinsam, oder jeder für sich. Welches Projekt wolltest du schon länger beenden? Oder weiter bearbeiten? Welche Idee will umgesetzt werden?

8. Füttern

Für mich geht Liebe definitiv durch den Magen.. auch Selbstliebe. Tu dir heute gut. Nimm dir Zeit, um heute für dich zu kochen, genug zu trinken und um dir Zeit zum Essen zu nehmen. Mit Kerzenschein und einem schönen, gedeckten Tisch.Oder du lässt dich bekochen?

9. Tee&Buch&Musik

Lege dich auf die Couch, oder in den Sessel – ziehe dich mit einem guten Buch und einem großen Pott Lieblingstee zurück. Du kannst auch nur Musik hören… wann hast du das zuletzt gemacht?? (Ich meine, ohne dabei etwas anderes zu tun)

10. Frische Federn

Beziehe dein Bett neu – es gibt doch nichts schöneres, als abends in ein frisch bezogenes Bett zu schlüpfen und sich in die frischen Laken zu kuscheln… oder?

Wenn du nicht die Möglichkeit hast, dir einen ganzen Tag für dich Zeit zu nehmen (weil du zum Beispiel Mutter bist, oder arbeiten musst), kannst du dir Stundenweise eine Auszeit gönnen, oder Kind und Kegel mit ein beziehen. Auch wenn es zu Beginn vielleicht etwas schwerer ist, sich den Raum zu nehmen (besonder, wenn man dies sonst nicht tut), es ist eine Wertschätzung, die du dir selber schenken kannst.

Ein bisschen „Me-Time“ – du bist es wert.

Denke immer daran, wenn du nicht gut für dich sorgst, kannst du auch nicht gut für die anderen sorgen.

Für wann hast du deinen nächsten Self-Care-Tag geplant? Wie wäre es, wenn du einen am Wochenende einlegst?

Über die Angst, keine gute Mutter zu sein

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Der Zwerg hat einen starken inneren Willen und will ihn gerne auch umsetzten. Das finde ich auf der einen Seite sehr gut, auf der anderen Seite aber, kommt es somit häufiger zu Auseinandersetzungen, weil gewisse Dinge dann einfach nicht machbar sind. Ich bin leider keine Heilige – und reagiere leider nicht immer so, wie ich es mir wünsche, oder wie ich im Optimalfall gerne möchte.

Leider weiß ich, dass ich eine sehr wichtige Person in dem Leben meines Sohnes spiele, eine wichtige Schlüsselfigur, anhand dessen er sich orientiert, nicht nur bei den Aufgaben des Alltäglichen Lebens, sondern auch in emotionalen Bereichen. Was er hier zu Hause erhält, wird ihn für sein Leben prägen und beeinflussen.

Und da können schon nicht ernstgemeinte Sätze oder in der Wut daher gesagtes, einiges anrichten… Z.B. könnte er das Gefühl bekommen, es nicht wert zu sein, geliebt zu werden, wenn ich in bestimmten Situationen nicht richtig handel…

Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie stark solche Glaubenssätze sind, und wie schwer es ist, sie wahr zu nehmen und dann zu verändern. Ich möchte aber nur das Beste für mein Kind… das ist der Grund, weshalb ich dann große Sorgen/Ängste habe, es nicht gut zu machen…

Damit bin ich sicherlich nicht alleine – und solche Ängste sind auf der einen Seite zwar gut, weil man sich selber hinterfragt und reflektiert, aber auf der anderen Seite, beeinträchtigen sie meine Entscheidungen… Ich laufe Gefahr, mir selber einen neunen Glaubenssatz zu erschaffen, nämlich: „Ich bin keine gute Mutter“ – und dann würde ich im schlimmsten Falle, diese Realität erschaffen.

Wenn es dir auch so geht, möchte ich dich dazu motivieren, etwas in deinem Denken zu verändern. Stelle dir vor, wie du die Beziehung zu deinem Kind gerne haben möchtest, und stelle dir dann dich selber vor, wie du eine gute Mutter bist.

Es geht hierbei nicht um Perfektionismus, der gar nicht funktionieren kann, weil das Leben nunmal aus Dualitäten besteht – wir können nicht immer nur gut oder immer nur schlecht sein – wir haben beides inne. Die Frage ist lediglich, was wiegt für dich schwerer? Was bekommt somit mehr Gewicht?

Wenn also ein Tag hinter dir liegt, der schrecklich war, dann kannst du dir selber vergeben. Du bist schon jetzt eine gute Mutter. Außerdem: perfekte Mütter haben und machen keinen Spass, sie springen nicht mit in Pfützen und schaukeln nicht mit. Sie spritzen nicht mit Wasserpistolen oder erlauben unterm Tisch Plätzchen zu essen… gute Mütter haben Spass – und machen halt auch Fehler.

Und das ist in Ordnung, weil wir lieben… wir lieben unsere Kinder, und das ist das Wichtige. Wir sind authentisch, während wir sie lieben. (und das ist es, worauf es ankommt).

Kennst du solche Ängste? Wie gehst du damit um?

Avalon-Pilgerreise: GoddessTempel

GoddessTemple

Ein ganz spezieller, magischer Ort für mich, ist der Goddess-Temple in Glastonbury. Er wurde 2002 unter anderen von Kathy Jones gegründet, und ist die erste offiziell anerkannte „Verehrungsstätte“ der Göttin seit über Tausend Jahren.

Der Tempel ist der „Lady of Avalon“ geweiht, und wurde über die Jahre hinweg durch die Hilfe von vielen helfenden Händen zu einem wundervoll gestalteten Ort, der offen für alle ist, die dem Ruf lauschen.
Er ist täglich von 12 Uhr bis 16 Uhr geöffnet und wird von freiwilligen Helfern betreut – außerdem ist der Eintritt kostenlos, es gibt die Möglichkeit zu spenden, oder im Tempel-Shop wunderschöne, teils handgefertigte Gegenstände für den eigenen Altar zu erstehen.

GoddesstempleCollage

Wenn du in den Tempel eintrittst, befindet sich rechts der Altar, der stets zu den diversen Jahreszeiten geschmückt ist. Dort kannst du ein Licht entzünden oder ein Gebet sprechen. Links und rechts an der Wand entlang liegen Kissen und Felle und laden ein, zu meditieren, zu beten oder einfach nur die Energie des Raumes auf zu nehmen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich von den „Melissas“ (das sind die freiwilligen Helferinnen, die ihren Göttinnendienst absolvieren) abräuchern zu lassen.Im hinteren Teil des Tempels, ist ein großer Kreis aus Weidenfiguren, in den man sich mit einer Gruppe von Menschen zusammen setzen kann.

GoddessHall

Dadurch, dass immer mehr Menschen zu dem Tempel strömen und besonders auch bei den Zeremonien teilhaben wollen, wurde 2008 die „Goddess Hall“ in der Briston Street gekauft. Dort werden die meisten großen Veranstaltungen durchgeführt, da er viel mehr Platz bietet. Die Halle ist von außen wunderbar bemalt und ist umrahmt von einem Garten, in dem natürlich auch ein Apfelbäumchen steht. Den Garten kann man täglich besuchen, leider konnte ich nicht herausfinden, ob die Halle auch für Besucher außerhalb der Zeremonien offen steht. Als wir dort waren, war er geschlossen (Falls du mehr weißt, schreibe bitte einen Kommentar)

Mittlerweile gibt es mehrere Göttinnen-Tempel über die ganze Welt verstreut – unter anderem auch in Deutschland (Seit März 2015). wie wunderbar ver-rückt wäre es, gemeinsam hier im Ruhrgebiet auch einen zu erschaffen?!

Falls du daran Lust und Interesse hast, schreibe mir (wer weiß, was daraus wird) ^^

 

Übergangsritual – BellyBlessing: Mutter werden

Rabenmutter

Ich erinnere mich noch gut an die Geburt meines Zwerges, und ganz besonders auch an die Zeit davor. An all die Unsicherheiten und Ängste, aber auch an die große Unterstützung die ich durch liebevolle Kommentare hier und durch meine Freundinnen erhalten habe. Die Geburt des eigenen Kindes ist eine große Einweihung für mich als Frau gewesen: Ich durfte erkennen, was für eine Stärke in meinem Körper liegt, welche Abgründe meine Seele hat, und wie groß und mächtig die Liebe ist.

Niemals sonst bekommt man die Chance, Schmerz und Liebe so intensiv zu fühlen, wie bei der Geburt des eigenen Kindes. Und das verändert.

Innerlich gab es etwas, das wusste, dass eine große Einweihung auf mich zu kam, und ich sehnte mich nach einem Ritual, um dies bewusster wahr nehmen zu können – ein Übergangsritual

Jetzt am Wochenende, haben wir (Karmi und ich) die Ehre, eine Weihe-Feier für eine liebe Freundin durch zu führen, die sich nun nach und nach auf die Geburt vorbereiten wird.

Aus diesem Anlass heraus, möchte ich ein paar Ideen vorstellen, um auch andere werdenden Mütter (oder deren Freundinnen) dazu motivieren, für sich eine eigenes Übergangsritual zu gestalten. Hier sind ein paar Vorschläge:

Geburtsmala

Finde heraus, wovor du dich am meisten bei der Geburt fürchtest, und was du brauchst – dementsprechend kannst du mit deinen Freundinnen schauen, wie ihr diese Zeit gemeinsam meistert, und wie sie dich am besten unterstützen können.

  1. Geburtsmala

Ich hatte große Ängste vor dem Kontrollverlust, der möglicherweise auf mich zu kam – deswegen bat ich meine Freunde und meine Leser/innen um eine Perle, die sie mir schicken würden, so dass ich, wenn ich Ängste und Sorgen hatte, immer wieder diese Kette in die Hände nehmen konnte, um mir bewusst zu machen, wer alles bei mir ist.

Sie bedeutet mir so so viel. Ich liebe jede einzelne Perle und habe sie so oft zur Hand genommen – und tue es immer noch (einfach weil sie mich mit so viel Liebe erfüllt. Ich danke dir an dieser Stelle noch einmal aus ganzem herzen, dass du dir die Zeit und Mühe gemacht hast, mir deine Unterstützung zu schicken – sie ist so wertvoll für mich)

2. Geburtskerze

Bitte deine Freundinnen, dass sie Wachsreste zur feier mit bringen mögen – diese werden dann geschmolzen, und eine neue Kerze damit gegossen: Die Geburtskerze. Sie kann die Form und die Farben haben, die du dir wünschst – oder du kaufst dir eine passende. In dem Ritual bekommt sie nun jede(r) in die Hand und alle sprechen einen Wunsch für dich und das Neue Leben in dir. Dann wird, als Zeichen für diesen Wunsch, ein Band um die Kerze gebunden. (gerne in bunten Farben)

Du kannst sie dann bei Beginn der Wehen anzünden, oder nur danach… wie dein Gefühl es dir rät.

3. Geburtsdecke

Wenn du viele Näherinnen in deinem Freundeskreis hast, kannst du sie bitten, dass jede ein Stück (bestimmte Größe) für eine Geburtsdecke näht. An dem Abend könnt ihr sie dann gemeinsam zusammen nähen – natürlich geht auch Filzen/stricken/häkeln… was auch immer dir gefällt.

Geburtsspirale

Das Ritual:

Setzt euch in einen Kreis, dimmt das Licht, zündet Kerzen an und beginnt, gemeinsam zu singen, zu trommeln und/oder zu rasseln, um euch vom Alltags-Erleben zu trennen.

Mütter können von ihren Erfahrungen sprechen, es können Sorgen und Ängste angesprochen werden, und gemeinsam Lösungen erarbeitet werden. Will die Mutter Besuch? Wer kümmert sich um Einkäufe? Kochen? Me-Time? Wer kann wie unterstützen?

Dann könnt ihr einen aktiven Teil beginnen, Geburtsmala zusammen setzten, Kerze gießen, usw.

Am Ende bilden alle anwesenden einen Gang, durch den die werdende Mutter gehen muss. sie wird von einer Frau hindurch geschickt und einer Mutter (vielleicht sogar der eigenen) in Empfang genommen. Diese überreicht ihr ein Geschenk (für das Kind) und heißt sie im Kreis der Mütter willkommen.

Danach können Geschenke ausgetauscht werden, nochmal rasseln/trommeln/singen und ausgelassen sein. Esst und trinkt und habt Spass.

Es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, eine solche Feier zu gestalten. Gerne helfe ich dir dabei, ein für dich passenden Ablauf zu finden und zu gestalten. Wenn du möchtest, leite ich einen solchen Abend auch gerne für und mit dir.

Kontaktiere mich via Mail oder Facebook.

Ich verbeuge mich vor dir, Mutter! Mögest du deine Stärke erkennen und mögest du dich hingeben. Möge die Göttin dich und dein Kind segnen.

Ana