Magischer Mittwoch: Kraftorte

Kraft schöpfen

Du kennst sicherlich diese „offiziellen“ Kraftorte, die es überall gibt, die du bei deiner Internetsuche finden kannst, und die man auf Reisen besuchen sollte. (Glastonbury Tor, Stonehendge, Externsteine usw.)

Diese Orte sind meistens gut besucht, und es gibt viele Erfahrungsberichte zu lesen, welche Gefühle, Erlebnisse und Ereignisse man dort erfahren hat. Das kann dazu führen, dass man völlig enttäuscht ist, wenn man nicht diese Erfahrungen macht, oder fest stellt, dass man selber gar keinen Bezug zu diesem Ort bekommt.

Deswegen soll es hier auch nicht um diese „offiziellen“ Kraftorte gehen, sondern ich möchte dich motivieren, bei dir um die Ecke einen Kraftort für dich zu finden und dich mit ihm zu verbinden.

1. Deinen persönlichen Kraftort finden

Stelle dir in Gedanken deine Umgebung vor, in der du lebst und gehe einmal die Orte durch, an denen du bisher vorbei gegangen bist, die auf deinem Weg liegen und fühle in dich hinein, welcher dich besonders anspricht. Es ist vielleicht eine kleine Bank an einem Bach/See oder an einem Feld, oder ein Baum, eine Wiese oder etwas anderes, an dem du gerne verweilst, und immer wieder gerne her kommst. Vielleicht gibt es auch mehrere Orte, die dir gefallen?

Besuche als nächstes diese Orte persönlich, bitte darum sie betreten zu dürfen und lass dich nieder – nimm im inneren Kontakt zu diesem Ort auf, fühle in ihn hinein und wenn du das Gefühl hast, es sei der richtige Ort, frage den Ort, ob er einverstanden ist, als dein Kraftort zu fungieren. Ob er mit dir arbeiten möchte. Wenn du ein positives Gefühl hast, es sich gut anfühlt, kannst du nun regelmäßiger kommen

Eine Beziehung auf bauen

Die eigentliche Kraft eines Ortes, wird häufig erst nach und nach für einen erfahrbar, bzw. Kraft spendend. Es ist, als wenn man sich erst kennen lernen muss – man besucht sich regelmäßig und wird mit einander vertraut. So ist das auch mit Orten. Man verbringt dort Zeit – lauscht auf die Umgebung, singt, trommelt oder tut das, was sich richtig an fühlt. Ich sammle gerne immer Müll ein und kümmere mich so ein wenig um den Ort…

Je vertrauter man mit einander wird, desto kraftvoller wird der Ort.

Kraftorte

2. Kraftorte aus der Kindheit

Erinnerst du dich noch an die Orte, an denen du gerne als Kind/Jugendliche gewesen bist? Das kann der Garten bei deiner Oma/ deinen Eltern gewesen sein, ein besonderer Baum, oder ähnliches. Auch wenn diese Orte mittlerweile nicht mehr existieren, weil dort gebaut wurde, oder der Baum gefällt, so kannst du sie dennoch jederzeit besuchen – schließe einfach deine Augen und denke an diesen Ort, stelle ihn dir vor und mache das, was du als Kind dort getan hast.

Du kannst, falls der Ort immer noch existiert, ihn natürlich auch so auf suchen und dort verweilen.

Mir gefällt der Zustand, dass ich Kraftorte auch immer bei mir tragen kann sehr gut, denn so habe ich einen

3. Der sichere Ort

den ich immer wieder besuchen kann, egal wo ich mich auf halte. Wenn ich alleine oder traurig bin, kann ich mich gedanklich an diesen Ort flüchten und dort verweilen, wie in einem geheimen Garten.

Ich kann dort verstorbene Tiere besuchen, gefällte Bäume umarmen und Kraft schöpfen – bei jedem Wetter und zu jeder Tageszeit.

Hast du deinen Kraftort schon gefunden? Vielleicht ist er ja auch in deiner Wohnung/deinem Haus – ein bestimmtes Fleckchen, an dem du deine Akkus aufladen kannst.

 

 

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7 Kommentare zu „Magischer Mittwoch: Kraftorte

  1. Ja, die berühmten Kraftorte…. Die sind so eine Sache. Bei den Externsteinen habe ich gar nichts gespürt, und ich vermute es liegt einfach an den Massen von Menschen, die täglich dort durch laufen. Die haben die ganze Energie schon vor Langem aufgesaugt. Wohingegen ein kleiner Teil des Waldes bei den Steinen vor Energie nur so sprüht. In diesen Teil verirrt sich kaum jemand, glücklicherweise 😉

    Mein kraftort aus der Kindheit existiert noch immer. Es ist ein alter knorriger Baum, ich weiß noch nicht mal die Sorte. Vielleicht ein Weißdorn. Als Kind habe ich in dem Baum immer gespielt. Die Äste gingen bis zum Boden und bildeten eine natürliche „Höhle“, und man konnte prima in ihm klettern. Ich glaube nach mir hat nie jemand mehr so eine „Verbindung“ zu dem Baum aufgebaut. Ich wäre vermutlich sehr traurig würde er gefällt werden. Ich sollte ihn mal wieder besuchen gehen 🙂
    DANKE!

  2. Der Lieblingsort meiner Kindheit war ein Kirschbaum im Garten meiner Oma. Der hatte eine Querast auf dem man unheimlich gut sitzen konnte. Ich habe mich sogar mit Lesestoff dorthin zurück gezogen.

    Jetzt habe ich einen Kraftort in meiner Vorstellung, das gibt auch Kraft wenn ich es brauche.

    lg
    Maria

  3. Pingback: Krank im Frühjahr
  4. Ich glaube, dass einer meiner Kraftorte mein Bett ist. Ganz ernsthaft. Ich bin gerne im Bett, denke nach, ziehe mich dahin zurück wenn mich was nervt oder ich Schmerzen habe. Und ansonsten zwischen zwei Buchregalreihen in der Bibliothek. In der Natur würde ich mich immer irgendwie beobachtet fühlen, das ist nichts für mich.

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