Alle Jahre wieder…

… mache ich mir Gedanken und Pläne für das kommende Jahr. Für mich ist dies aber nicht nur ein “in die Zukunft schauen”, sondern besonders “ein Reflektieren”. Wie war dieses Jahr? Habe ich erreicht, was ich mir vorgenommen habe? Welche Ziele, fühlten sich im laufe des Jahres nicht mehr richtig an, und warum? In wie weit habe ich mich verändert?

Besonders die letzten beiden Fragen finde ich immer wieder besonders spannend, denn je mehr man sich verändert, desto weniger passen einige Ziele mit dem “neuen Ich” überein. Und ich finde es völlig in Ordnung, diese Ziele dann auch los zu lassen, ohne sich dafür zu grämen.

Wenn ich mir also meine 100 Things to do Liste ansehe, so kann ich doch mit gutem Gewissen sagen, dass ich ca 65-70% davon um gesetzt habe. Mir ist im übrigen aufgefallen, wenn ich meine Liste mit mir herum schleppe (in meinem RotenFaden), schaue ich sie mir häufiger an, und habe meine Ziele besser vor Augen – so kann ich sie viel besser umsetzen.

Für das kommende Jahr habe ich deswegen entscheiden, mir kein “GoddessGuidbook” von Leonie Dawson zu kaufen, sondern mir ein eigenes zu entwerfen – nach meinen Vorstellungen… das ist ein kleines Heftchen, was ich dann auch praktisch mit mir herum schleppen kann – ich finde das viel praktischer.

Und hier einmal einen Blick auf meine Top-Themen für das kommende Jahr:

* Minimalismus (weniger Konsumpf – was ist wichtig?)

* Öko-logisch (Müll reduzieren)

* Körpergefühl (und Ernährung)

* Spiritualität als alltägliche Praxis (Meditation, Achtsamkeit und Jahreskreis)

Diese vier Themen ploppten in diesem Jahr immer wieder auf, aber ich habe ihnen nicht die Aufmerksamkeit schenken können, wie ich es gewollt hätte, was ganz einfach daran lag, dass ich genug mit mir und meinem Leben beschäftigt war.

Ich möchte mehr selber machen – meinen ökologischen Fußabdruck reduzieren – schauen was möglich ist… das Gute daran ist, ich muss nicht alles sofort perfekt machen, ich erlaube mir, einfach erstmal den nächsten Schritt zu tun, um zu sehen, wohin er mich führt, und was dann der nächste sein wird.

Habt ihr auch solche Themen, die unbedingt bearbeitet werden wollen?

In den kommenden Wochen gehe ich da noch genauer drauf ein und zeige euch mein Heftchen. Außerdem werde ich dann auch meine 100Things -Liste für 2015 bearbeiten… hast du dir für das kommende Jahr auch eine angelegt? Welche Ziele hast du?

Ach du heilige Zeit

Ich wurde gebeten, doch mal einen Einblick in unseren Advent zu geben…

Nun, die Adventzeit gestaltet sich ein wenig schwierig, was sicherlich in den kommenden Jahren zu nehmen wird, weil ich absolut nicht an die christliche Variante des Festes glaube, oder in irgendeiner Weise dahinter stehe. Für mich macht es viel mehr Sinn, die Ursprünge dieses Festes zu feiern – die Rückkehr des Lichtes (um es kurz und sallopp zu sagen) – die Geburt des Sonnengottes – des neuen Lichtes.

Da der Zwerg in einem christlich orientiertem land aufwächst, und in einen Waldorfkindergarten geht, der die christlichen Feste vermittelt, habe ich mich versucht, mit der “Essenz” von Weihnachten auseinander zu setzen…. Was habe ich als Kind an dieser Zeit geliebt? Was war mir wichtig? Was mochte ich besonders und was blieb in positiver Erinnerung? Dazu muss ich aber sagen, dass ich nicht getauft war, obgleich ich in einem evangelischen kindergarten gegangen bin, habe ich wenig Bezug zu der krippe und Co.

Die Weihnachtsformel

Frühe Dunkelheit bedeutet(e) viel mehr Zeit drinnen zu verbringen – mit der eigenen Familie, mit der man mehr Aktivitäten unternimmt, die “enger” (körperlich/räumlich) gehalten sind.

Weihnachten= Plätzchen backen, Lieder singen, geschichten erzählen

Weihnachten = Familie(nZeit)

Und das ist es, was ich erst einmal dem zwerg vermitteln möchte – diese ganz besondere Geborgenheit, die diese Zeit mit sich bringt, die nahen Aktivitäten, alte Lieder singen (ja, Weihnachtslieder), viele Geschichten erzählen und gemeinsam Kerzen anzünden. Stiller werden – Dunkelheit erleben und zu erkennen, dass diese nicht unheimlich/gruselig sein muss, sondern dass man sich in ihr auch aufgehoben fühlen kann.

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Auf unserem Jahreszeitentisch (Altar) steht ein kleiner Baum (ein Birkenast), der leicht geschmückt ist, mit Kugeln und ein paar Ornamenten (Sterne werden noch folgen) – Leider war es mir in den tagen kaum möglich, Kerzen auf der Spirale an zu bringen und an zu zünden, da der Zwerg die Spirale immer wieder erforschen musste, und sie umstieß. Ich denke, das wird aber nächstes Jahr schon verändern. Auch der Adventskalender (mit Bildern) wurde von der Wand gerissen, und wäre beinahe seinen Stiften zu Opfer gefallen, wenn er nicht gerettet geworden wäre… auch etwas für´s nächste Jahr. Eigentlich war geplant, jeden Tag ein Türchen zu öffnen und eine kerze gemeinsam an zu zünden (am Morgen) – aber das wird dann nächstes Jahr vielleicht etwas.

Was machen wir also?

Wir singen Weihnachtslieder: Süßer die Glocken nie klingen, Stille Nacht, Leise rieselt der Schnee und so weiter.

(Ich hab hier mal eine Lieblingsliste zusammen gestellt)

Es wird gebastelt

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Und wir backen

Außerdem schauen wir uns Bücher an, die wir aus der Bibliothek zur Weihnachtszeit ausgeliehen haben.

Dies war schon einmal ein kleiner Beitrag zu unserer derzeitigen Adventszeit. Es wird noch ein Yul-Artikel geben, der sich mit dem Feiern mit Kind befasst und etwas über die Rauhnächte. Außerdem bin ich für Fragen offen, und verfasse gerne noch Artikel zu euren Fragen

Meditation in der stillen Zeit

Die stille Zeit hat begonnen, die Abende beginnen früh und ein großer Teil der Aktivitäten muss drinnen statt finden. Wenn man sich “drinnen” beschäftigt, dann meine ich damit nicht nur Basteleien, Spielen und Toben in jedem Raum – auf und unter dem Bett (wurde hier als “Tunnel” entdeckt), sondern auch in unserem Inneren – Introspektion.
Ich habe den Eindruck, das vieles in meinem leben von einem Umbruch befallen ist – und auch wenn ich glaube, das einige Stellen dieses Gebröckel echt nötig haben, so habe ich doch auch Angst davor. Was verbirgt sich dahinter? Mir fällt auf, dass wir Menschen viel mehr Angst davor haben, uns (zum Guten) zu verbessern, als vor unseren “dunklen” Seiten. Schließlich sind uns diese Abgründe bekannt – vertraut – aber dort zu arbeiten, sie zu verändern, alte ausgetrampelte Pfade zu verlassen – das ist hart! (denken wir)
Deswegen war ich besonders angetan, als ich zum dritten Mal am gestrigen Tag (damit ich es auch ja kapiere, dass dies gerade wichtig ist) das folgende Sutra (aus den 5 Sutren für das Wassermannzeitalter) von Yogi Bhajan auf Jademond´s Blog las:

Es gibt einen Weg durch jede Blockade
Wenn es Zeit für dich ist, beginne, und der Druck wird weichen.

Ich finde besonders die erste Zeile so hilfreich – es gibt mir die Hoffnung, dass es einen Weg dadurch gibt! Egal, wie festgefahren sich die Situation anfühlt, und auch wenn ich gerade keinen Ausweg sehe – wenn ich mir diesen Satz sage, löst sich etwas verhärtetes in mir. Ich sehe danach vielleicht noch keinen Ausweg, aber ich habe Hoffnung, und ich kann sagen, dass ich bereit bin, für diesen (Aus-)Weg.
Und weil es mir hilft, möchte ich es mit dir teilen und dich motivieren, es auch einmal zu probieren. Ich stelle mir dann vor, dass etwas (nenne es Gott/göttliche macht, Göttin, Universum/ what ever) hinter mir steht, und mich hält – ein Teamplayer- der mich begleitet. Ich (und du auch) bin nicht alleine.

Und wenn dich das nun genau so bewegt, wie es mich bewegt, dann lade ich dich ein, mit Jademond und mir 40 Tage lang zu meditieren, zu einem von Yogi Bhajans Mantra.
Hier geht´s zu Jademond´s Einladung

Ich danke dir, dass du hier bist, und mich begleitest. Mögest du dich sicher in dir selber fühlen und mögest du im Atmen dir selber Raum schaffen.

Und wenn du Interesse hast, dann kann ich dir mehr erzählen – von Sutren und Hilfestellungen in schwierigen Zeiten. Wird meine Hilfe gebraucht?

GewICHtig

Bist du glücklich mit deinem Körper? Fühlst du dich zu dick? Passt du nicht in Größe 34? Oder hast du schon eine Diätenkarriere hinter dir? Dann ist dieser Beitrag für dich! Er ist DEIN ZEICHEN – auf das du schon gewartet hast!
Nach der Geburt meines Kindes, habe ich die 12 oder 15 Kilo, die ich durch den Zwerg mehr wog, zugenommen – das war dann kein Wasser-Plazenta-Kind-Gemscih mehr, sondern reines, frisches fett. Und ich fühlte mich genau so: Fett. Während die anderen Muttis um mich herum durch das Stillen und die Bewegung abnahmen, nahm ich zu… Miesepeterich durchforstete ich meinen Schrank, in der Hoffnung etwas nettes zum Ankleiden zu finden, was mir passte, aber ich fand nur meine alte Umstandskleidung.
Ich wollte meine Ernährung umstellen – vegan leben, grüne Smoothies trinken, Sport treiben und so weiter… es funktionierte nicht, die Kosten waren zu hoch, zu anstrengend, oder was auch immer. Ich tat es nicht. Ich verurteilte mich statt dessen innerlich, als Versagerin, faul, verfressen, unsportlich, undiszipliniert… das ganze Programm… kommt dir sicherlich bekannt vor, oder?
Jemand, dem ich sehr vertraue, sagte zu mir, ich würde dem Wort “Gewicht” zu viel Kraft geben, und mich mehr auf mich selber konzentrieren… und da viel es mir auf: Ich gab dem Wort “ich” in meinem Gewicht zu wenig Gewicht. (ähh, ein wenig krumm gedacht)

Ändere dein GewICHt

1. Welche Gedanken hegst du über dich und deinen Körper?
Werde dir darübr bewusst, wie du über dich und dein Gewicht denkst. Ich hatte es ja schon für mich oben beantwortet – und um ganz ehrlich zu sein, all die tollen Dinge, die ich in meinem Leben erreicht hatte, prallten daran ab, dass ich nicht in der Lage war, ab zu nehmen… das fand ich ziemlich bescheuert. Denn ich bin nicht mein Gewicht.. ich bin nicht von zahlen abhängig

2. Was sind deine Gründe “dünn” zu sein?
Möchtest du abnehmen, weil du glaubst, dass du dann attraktiver bis? Oder damit du dir dieses und jenes Kleid kaufen kannst? Willst du für dich, oder die Gesellschaft abnehmen, oder weil du denkst, dass du dich dann endlich akzeptieren kannst?
Ich für mich wollte nicht für mich selber abnehmen – ich wollte abnehmen, weil ich glaubte, dass ich es sollte…

3. Was sind deine Kosten?
Mit Kosten meine ich die Anstrengungen und Veränderungen die du aufnehmen musst, um dein gewicht zu verändern…
Worauf müsstest du verzichten, welche Dinge verändern, wie viel mehr Sport in dein Leben lassen und welche Produkte von deinem Plan streichen?

4. Bist du bereit, sie zu zahlen?
Bist du bereit, diese Dinge um zu setzen?

Ich bin es nicht. Ich bin nicht bereit, auf Lebkuchen zu verzichten, oder nur noch Glutenfrei zu leben. Ich gehe gerne Spazieren, aber die Berge hoch und runter zu joggen, habe ich keine Lust drauf – es macht mir auch aus Erfahrung keinen Spaß (auch nicht, wenn ich es ein halbes Jahr getan habe) – ich möchte morgens keinen grünen Smoothie anstatt Brötchen essen und auch nicht auf meinen Kaffee verzichten und anstatt dessen einen Matcha trinken.
Außerdem würde sich für mich nichts an meiner Einstellung zu mir selber ändern, wenn ich abnehme – ich würde auch mit weniger Gewicht nicht besser über mich denken. Deswegen habe ich beschlossen nicht mein Gewicht zu verändern, sondern zu lernen, mich in meiner Haut wohl zu fühlen… und das auch schon Jetzt.
Es ist ok, Größe 44 zu tragen (oh, Frevel, ich gebe es zu!!!) – dafür liebe ich es, mir bei einem Hörbuch eine ganze Packung Lebkuchen zu verdrücken und bei Regenwetter drinnen zu bleiben. Das ist für mich ok, denn ich bin viel mehr, als mein Gewicht… und du auch!
Deswegen fordere ich dich auf, dir selber einen Liebesbrief zu schreiben, und dir darin zu sagen, was du an dir magst, was du kannst und was für gute Eigenschaften du hast. Und denk dran, abnehmen kann man jederzeit. Vielleicht passiert dies auch einfach so, wenn du dich annimmst – vielleicht aber auch erst später, wenn du DIE Sportart für dich entdeckt hast, oder anderweitig Feuer und Flamme fängst. Mir schmeckt im Frühling auch ein grüner Smoothie ^^
Aber es geht darum, dass du ok bist! Das du richtig bist und du nicht erst abnehmen musst, bist du es wirst.
Ich trage Größe 44 und das ist vollkommen richtig! Und du?

 

Snake woman shedding her skin

Bei der letzten Pilzjagd hat der Mann für mich eine Schlangenhaut gefunden – sie war noch recht frisch und schlängelt sich nun um meine Altarfigur… ich dachte zu dem Zeitpunkt: “Oh ja – es täte gut seine alte Haut ab zu legen, und dann neu zu starten.” Aber wie viele ja sicher wissen, kommt es häufig anders… mich befiel ein paar Wochen später eine Melancholie, die mich nachdenken ließ – über mein Leben und die Dinge, die in ihm sind. Es gibt einen Punkt, von dem ich dachte, ich hätte ihm vergeben, der plötzlich wieder hoch kommt, präsent ist, und mich fordert. Und dann kam mein Kleiderschrank

Meine Schlangenhaut reißt auf

Kleider machen Leute – Kleider erzählen Geschichten – Kleider verraten uns, wie es uns geht. Wie einige von euch wissen, habe ich nach der Schwangerschaft zugenommen, und so kam es, dass diverse Teilchen im Schrank, einfach nicht mehr passen. Dann aber begann mir zu dämmern, dass es nicht nur mehr ein physisches “nicht mehr passen” war, sonder auch ein seelisches. Diese Kleidung passt plötzlich nicht mehr zu mir.
Das war für mich ein recht großer Schock, denn ich wollte unbedingt abnehmen, damit ich diese schönen Teile wieder tragen konnte – aber in dem ganzen Jahr, habe ich es einfach nicht gemacht, obgleich ich gekonnt hätte. Und mal ehrlich – wir wissen alle, was wir ändern müssten. Ich tat es nicht (warum erfahrt ihr in meinem nächsten Blogpost).
Ich stopfte also vieles in Tüten, von denen ich mich Trennen wollte. Kleidungsstücke voller Erinnerungen, an alte Wohnungen, alte Beziehungen, Freundschaften, Gefühlen. Es gibt einige, an denen ich noch hänge, aber innerlich weiß, dass auch sie gehen müssen – die kamen in eine Schublade, die ich dann im Frühling durchforsten werde – um auch sie zu reduzieren.

Abgelegte Haut – neuer Körper

Alle Kleidungsstücke wurden weggegeben. Als in mich hinein horchte, merkte ich, dass ich nicht nur die Kleidungsstücke weggegeben hatte, sondern auch die ganzen Erinnerungen und Gefühle… und mir wurde leicht ums Herz.
Mit einem solchen Gefühl, kaufte ich mir seit über zwei Jahren, wieder etwas Kleidung – in meiner Größe und fühle mich großartig. Aber auch älter, reifer – erwachsener? Vielleicht wird man das doch, mit dem Alter? Aber ich finde es ganz wunderbar.

Welche Dinge kannst du hinter dir lassen? Was ist dir “zu klein” geworden?
Lege deine alte Hautschicht ab, und fühle dich frei.

Fort-Schritte

Die ersten Schritte… ich erinnere mich noch genau, waren vor seinem ersten Geburtstag. Er hat sich sehr darüber gefreut, endlich laufen zu können, das war ihm sehr wichtig und ist es noch. Mittlerweile ist aus den tapsigen Schritten aber richtiges Laufen und Rennen geworden, und mittlerweile kann man ihn dabei beobachten, wie er durch die Wohnung hüpft und springt. Seit dem er laufen kann, bewegt er sich auch gerne von uns fort, um seine Umgebung zu erkunden…

Der erste große Waldspaziergang

Der erste große Waldspaziergang

Nun begann die dritte Woche Kindergarten für ihn… und ich sitze nun zu Hause, weil er schon ein paar Stunden alleine dort spielt und eine wunderbare Bezugsperson in einer Betreuerin gefunden hat. Und ich muss mich mit paradoxen Gefühlen abmühen, die zwischen Freude über die neue Freizeit und Trauer, dass er schon so groß ist, aber auch Gefühle des Verlassens (also ich mein Kind). Wenn ich die Türen der KITA hinter mir schließe, dann überkommt mich ein mulmiges Gefühl und ich mache mir große Gedanken:

Ob es wirklich in Ordnung ist, ein so kleines Würmchen einfach dort zu lassen, ob dies einen schlechten Einfluss auf seine Entwicklung hat, und ob es nicht besser wäre, wenn er bei mir bleiben würde. Denn wozu bekommt man Kinder? Ja schließlich nicht, um sie im Kindergarten ab zu geben…

WaldorfKita

Und wenn ich dann zurück komme, strahlt er, und zeigt mir seine Liebsten Spielsachen, sein Bettchen und so weiter. Dann bemerke ich, wie gut ihm das tut – die anderen Kinder, die Möglichkeiten, die es dort gibt aus zu spielen. Er wirkt glücklich…

Und dann muss ich mir eingestehen, dass er Fortschritte macht… in allem… und dass es so weiter gehen wird (und auch muss) – nur dass diese Fortschritte auch ein fortschreiten ist… in sein eigenes Leben… von mir fort…und dass dies genau richtig so ist, von der Natur gewollt… auch wenn das Mutterherz dabei blutet

Wir sind es, die stehts zur Verfügung stehen müssen, die unseren Kindern ganz gehören…

Loslassen – eine Lektion, die wir von unseren Kindern beigebracht bekommen… Schritt für Schritt – in dem sie ihre Fortschritte machen

Mein Roter Faden

Vor ein paar Wochen hat Ringelmiez nicht nur ihrem Blog ein neues Aussehen verliehen, sondern auch eine Rabattaktion online gestellt, bei dem man 15% Rabatt auf eine Bestellung beim Roten Faden bekommen konnte. Schon als Jademondin ihren Taschenbegleiter zeigte, war ich von dem System angetan, alledings hatte ich zu dem zeitpunkt schon einen Kalender, weswegen ich diesen Wunsch auf meine imaginäre Wunschliste packte, für einen anderen zeitpunkt.

Der kam dann mit Ringelmiez, denn zuvor hatte der Zwerg in einem Spiel, meinen Kalender auseinandergeflückt, so dass ich mir generell noch mal einen neuen organisieren musste. Und dank der Rabattaktion, war er dann erschwinglich.

RoterFaden Taschenbegleiter1

Von außen schwarzer Tanzboden und innen grüner Filz. Die Frontseite des kalenders habe ich direkt mit einem Bild verschönert, und mir gelbe Mini-Post-its befestigt – die brauche ich für wichtige Dinge… Ja, dann der Kalender – hier mit den Eintrittskarten vom Castlefest… die andere Seite ist meistens mit “To-Do´s” und Co voll gekrakelt, außerdem schreibe ich seit neustem auch am Sonntag auch die Menüplanung für die Woche hinein (nicht auf dem Bild)

Taschenbegleiter RoterFaden

Dann habe ich ein Notizheft drin, was ich bisher nicht benutzt habe, weil es mir zu schade war – bzw. ich immer denke: “Ach, das kann ich ja auch anderswo aufschreiben”. Mal sehen, wie ich das Problem lösen kann. Wie überwindet ihr das?

Taschenbegleiter RoterFaden2

Ganz hinten habe ich Klarsichtshüllen und DinA 4 Seiten drin – da krakel ich meist halt drauf und schleppe meine 100 Things to do Liste mit mir herum, damit ich meine Ziele nicht aus dem Auge verliere – außerdem sind dort noch ein paar Visitenkarten drin (z.b. die schöne karte von jademond) und ein paar Briefmarken und Fotos von wichtigen menschen (Mann&Kind). Ich werde mir noch ein kleines Adressheftchen organisieren…

Was mir besonders gut gefällt ist, dass ich nicht nur Produkte vom Roten Faden in den Taschenbegleiter packen kann, sondern im Prinzip zimelich jedes andere A5 Heft (oder Kalender). Ich finde, dass spricht für die Marke – sie geben sogar Tipps auf ihrer Seite, was noch alles in ihren Begleiter passt: z.B. Reclam Hefte. Allerdings würde ich auch weiter die kalender vom Roten Faden übernehmen.

Hinten im Fach ist häufig mein Handy drin – das passt so gut.

 

Habt ihr auch einen Taschenbegleiter? Und was ist in eurem drin?

Welches Kalendersystem benutzt ihr?

Castlefest 2014

Letztes Wochenende konnte ich, gemeinsam mit Karmi von Glowing Life und einer weiteren guten Freundin, das Lughnasadh Fest in Holland auf dem Castlefest feiern. Donnerstags sind wir bereits los gedüst, um schon mal unser Zelt auf zu bauen und uns mit Dikanda (einer meiner Lieblingsbands) auf ein Festivalwochenende ein zu stimmen. Die kommenden drei Tage verbrachten wir, gemeinsam mit vielen anderen Menschen aus Belgien, England, Deutschland und natürlich den Niederlande, auf dem Festivalgelände – Musik hören, über den Markt mit vielen wunderbaren Ständen schlendern und mit leckeren vegetarisch/veganem Essen.

In Gewandung

In Gewandung

Am Samstag huschte eine Gestalt an uns vorbei, die ich zu kennen glaubte – aus Bildern von Instagram und ihrem Blog… aber das konnte ja eigentlich nicht sein, denn sie kommt aus Norwegen… Karmi motivierte mich, sie an zu sprechen, und als sie dann sagte, dass sie tatsächlich Gaiadottir sei, waren wir alle total erstaunt aber auch glücklich, denn wann trifft man schon mal Blogger aus Norwegen? Die süße Fee streifte dann gemeinsam mit uns umher und wir genossen das Faun Konzert und die Verbrennung des Wickermanns gemeinsam. Sie hat ganz viele wunderbare Bilder vom Castlefest gemacht, besonders von den Verkleidungen der anderen Gäste – auf ihrem Blog könnt ihr mal schauen gehen, und euch inspirieren lassen.

Gaiadottir

Am Samstag wurde auf dem fest der Wickermann verbrannt – in diesem Jahr eine Eule, die innerhalb mehrerer Tage in aufwändiger Kleinstarbeit geflochten wurde. Sie sollte u.a. dafür stehen, dass wir lernen im Dunkeln zu sehen – bzw. die Wahrheit zu erkennen. Jeder Gast konnte ein Opfer in den Wickermann legen, und so den Göttern danken, um etwas bitten, oder einfach nur, das Gesamtritual zu unterstützen. Anwesend war auch eine Gruppe Frauen, die das Ritual leiteten, und mit Trommeln und Tanz die Verbrennung begleiteten. Ich war überrascht, wieviele Besucher Gaben für den Wickermann dabei hatten – einige hatten Geschenke dabei, andere aufwendige Opfergaben. Das hat mich echt umgehauen.

Wickermann

Während des Marktes habe ich mir einen Traum erfüllt. Ich träume seit meinem 14. Lebensjahr davon, Dreads zu haben. Am liebsten den ganzen Kopf voll – aber da habe ich noch ein paar Widerstände in mir, ob das so richtig ist. Bei “Hats n Dreads” habe ich mir dann drei Dreads machen lassen und bin mega stolz drauf – sie sind klein und geheim – und wenn ich nicht will, dann kann sie keiner sehen ^^  Ich werde sie nun erst mal hegen und pflegen und in Ruhe nach sinnen, ob ich mehr haben mag (was ich glaube, denn ich liebe sie sehr)

meine dire Dreads - noch kurz, werden verlängert

meine drei Dreads – noch kurz, werde ich aber bald verlängern

Bei Karmi findest du im übrigen auch noch viele Bilder vom Festival, so dass ihr dort auch nochmal vorbei schauen könnt.

Sonntags sind wir dann abgereist, noch beim Konzert von Omnia – denn wir waren soooo fertig und müde – vom Laufen und der Hitze der vier Tage.  Aber ich möchte im kommenden Jahr wieder hin!

Ward ihr schon mal da?

Die Wälder haben uns wieder

Heute sind wir zurück gekommen, aus dem Süden – und auch zurück aus der Blogpause. Ich muss gestehen, dass es mir sehr gut tat, ein wenig (mehr) Distanz vom Internet zu haben, denn nun bin ich voll gepackt – mit Eindrücken, Ideen und tollen Geschichten ;) In meiner blogfreien Zeit habe ich viel gelesen, und mich um mich selber gekümmert, aber auch einen kleinen Mini-Familienurlaub in Bayern haben wir gemacht.

Wie schon im letzten Jahr, habe ich meinen Onkel im Altmühltal besucht, und hatten wieder wunderbares Wetter. Der Ort ist für mich etwas besonderes, weil ich schon seit meiner Kindheit immer mal wieder dort war, und es ist einfach nur spannend, wie sich die Orte verändern… oder die Sichtweise darauf.

WillibaldsburgCollageJedes Mal entdecke ich neue Dinge, die mir bis dahin gar nicht aufgefallen sind – und diese versuche ich fest zu halten… natürlich darf ein Besuch auf der Willibaldsburg nicht fehlen – das ist Tradition ^^

EichstättCollageWährend des Urlaubes habe ich “Elevate the Everyday” gelesen – was Jademond hier vorgestellt hatte – und ich kann es wirklich jeder Mutter ans Herz legen – es ist wirklich großartig und hat mich motiviert, mehr mit meiner Kamera zu experimentieren, andere (ungewöhnlichere) Dinge zu fotografieren und mir mehr Gedanken über die Rolle der Mutter als Geschichtenbewahrerin zu machen (dazu bald mehr).

Besonders gefreut habe ich mich über einen Besuch bei Jademond selber – ich bin begeistert, dass aus der fixen Idee von einem Besuch, Wirklichkeit geworden ist, und man sich auch einmal im wahren Leben sehen konnte, obgleich sie so weit von mir weg wohnt.

Was mich sehr interessiert ist, ob ihr gerne von den letzten zwei Monaten einen Rückblick haben möchtet (interessiert euch das?)

Und was ist mit wöchentlichen Rückblicken am Freitag?

Lass Los II

So, die Woche ist um, und ich habe recht viel aussortiert bekommen, eine ganze Mülltüte voll und noch ein bissl mehr – leider kann ich grad die Fotos nicht hoch laden, die ich gemacht habe, aber das hole ich noch nach.

Bei den Schubladen flogen auch Plastik-Kochlöffel und Plastiklöffel aller Art hinaus, und wurden gegen Holzlöffel ausgetauscht. Leider habe ich sehr viele Plastikschüsseln, für die ich noch keinen Glas/Keramik/Metall/Holz-Ersatz habe – die wurden aber dann minimiert, so dass meine Schubladen jetzt eher leer wirken. Außer meine Töpfe, davon brauchte keiner gehen…

Und auch Kochbücher flogen raus – ein ganzer Stapel sucht jetzt neue Adoptiveltern

Ich bin schon recht zu frieden mit dem Ergebnis – möchte aber auch noch die verbliebenen Plastikschüsseln austauschen. Ein Graus ist noch meine Tupperdosen-sammlung – da habe ich echt noch viel Plastik, wobei ich mir auch schon einen dreistöckigen Henkelmann gekauft habe, der mich auf die Nachtwachen begleitet. Außerdem verwahren wir kleinere Portionen in gebrauchten Gläsern, aber dennoch sind die Tupperdosen häufig im Einsatz – naja, sie werden zumindestens genutzt, und verstauben nicht.

In der kommenden Woche, möchte ich mich an das Wohnzimmer trauen:

Tag 1 – Videos/DVD´s
Tag 2 – Bücher-Regale
Tag 3 – Dekorationen (auch in den anderen Räumen)
Tag 4+5 – Schränke
Tag 6 – Zeitschriften (auch aus anderen Räumen)
Tag 7 – frei

Da ich das Wohnzimmer schon einmal entrümpelt habe, nehmen meine Schränke nicht viel Zeit in Anspruch – sie wurden schon mal Grund-Entrümpelt und ich möchte noch mal sehen, ob ich nicht doch etwas davon weggeben kann. Außerdem sammelt sich immer schnell etwas in unseren Schrummel-Schubladen an – die haben es wieder dringend nötig – bei den Zeitschriften möchte ich nicht nur aussortieren, sondern auch schöne Bilder heraus trennen, um diese für Bastelaktionen sammeln – dafür habe ich einen Karton, den ich wohl auch noch ml durch sehen muss ^^

Wie war eure Woche? Macht ihr wieder mit?