Die Nebel saßen noch friedlich schlummernd auf den Feldern, als sich eine kleine Gruppe Frauen sich in Sprockhövel trafen, um von Ursula Stratmann neue und alte bekannte pflanzen zu lernen…

Wir probierten die jungen Blätter und das Fruchtfleisch von japanischemKnöterich, was schön sauer schmeckt – ähnlich Rhababer und die Blüten der rosa Lichtnelke als Gegenstück dazu sehr süß. Auch Wiesenschaumkraut (scharf) und die Blüten von Spitzwegerich wurden probiert, sowie die Knoblauchrauke.

Wir lernten, wie man aus Weißdorn oder Mädesüß eine Tinktur macht, und dass ein Farnkissen gegen Schmerzen hilft. Wir fanden Sauerampfer und Klettenlabkraut, was gut ins Smoothies passen soll, oder aber auch als Deo wirken kann (das werde ich mal probieren) und fanden Baldrian und Frauenmantel im Gras.

Unten an einem Flüsschen fanden wir dann ganz viel Giersch, an dem ich mich dann bediente, und ganz viel mit nahm für meine grünen Smoothies. Wir bekamen noch eine Topinambur-Knolle geschenkt und ich nahm noch ein wenig Baldrian für das Katerchen mit nach Hause. Ich war sehr glücklich, denn ich habe unmengen neu gelernt, und gestern im Wald erst einmal das Wissen angewandt und Giersch, Knoblauchrauke und japanischen Knöterich gesammelt. Wenn es in den kommenden Tagen mal etwas trockener ist, werde ich auch noch Farn sammeln gehen.
Außerdem war ich ganz begeistert, dass der Weißdorn schon blüht, ich wollte mir eigentlich ein paar Zweige abschneiden und sie auf meinem Altar platzieren, aber habe es bisher nicht geschafft noch mal Weißdorn hier in der Umgebung zu finden.
Es war sicherlich nicht meine letzte Kräuterwanderung, und dank Ursula, sind meine Grünen Smoothies nun Wildkräuterlastig:

Grüner Smoothie mit Giersch
1-2 Hände voll Giersch1 großen, saftigen Apfel
1 Banane, 1 -2 Hände Spinat oder wahlweise Salat
eine Tasse Wasser
im Mixer zum Smoothie mixen – lecker
Was habt ihr gemacht am Wochenende?


