Home is where my heart is

Warum in die Ferne schweifen?
Sieh, das Gute liegt so nah.
Lerne nur das Glück ergreifen,
Denn das Glück ist immer da

 - Goehte -

Auf meinem spirituellen Weg habe ich schon viele Orte dieser Welt bereist… schamanisch, versteht sich… oder kognitiv.

Da lasse ich mich von einem Indianer-Lehrer zu meinem Krafttier leiten, führe buddhistische Gehmeditation durch, singe Lieder zu ehren der tibetischen Göttin Tara und bitte Ganesha um Schutz. Mittlerweile gibt es immer mehr Möglichkeiten von immer ältren Völkern und immer ferneren Ländern zu lernen, und wir stürzen uns darauf, verschlingen diese Lehren und wollen sie anwenden. Wir schweifen in die Ferne, zu den Kahuna auf Hawai, zu Völkern am Amazonas…

Kurz um, wir sind nicht ganz bei uns! Wir beschäftigen uns mit Religionen, Weltansichten und Techniken aus der ganzen Welt und vergessen dabei völlig unsere Wurzeln – unser Land – unsere Heimat – unsere Rituale. Wir wissen nur wenig über unsere Familien, unsere Schamanismus, unsere Umgebung – da können wir glatt mehr über andere Länder berichten. Dabei fühlen wir uns entwurzelt, rastlos – auf der Suche nach dem Platz, an den wir hin gehören – ankommen….

Die Wahrheit liegt irgendwo da draußen…

Ich denke, dass unsere Wahrheit direkt vor unseren Füßen liegt, und wir sie nur nicht mehr sehen. Heimat ist hier! In diesem Land, dieser Stadt, diesem Körper! Home is, where my heart is – aber wo ist es? Womit bist du verbunden? Wenn du ankommen willst, dann musst du zuerst bei dir ankommen, nicht woanders.

Ich möchte damit nicht sagen, dass man sich nicht mit anderen Kulturen aus einander setzten sollte – im Gegenteil – ich finde es wichtig, aufschlussreich und lehrreich, jedoch bin ich davon überzeugt, dass all diese Weisheiten uns nicht helfen können, alle Techniken nicht so effektiv sind, wie unsere ganz eigene, innere Wahrheit/Heimat. Wir werden nie das Gefühl des “Ankommens ” fühlen, wenn wir uns nicht mit unserer Heimat verbinden – denn hier sind wir doch! Und schließlich ist Heimat ein Teil unserer Identität – die Kultur, in die man hineingeboren wurde, die Menschen und das Land, welches uns umgibt… aber ist dir das bewusst? Weißt du, welche Bäume in deiner Umgebung wachsen? Wo du Waldmeister findest (für eine Maibowle)? Ob du wilde Heidelbeeren oder Erdbeeren bei dir finden kannst? Welche Wild-Tiere leben in deiner Nähe? Und gibt es einen Ort, an dem du dich sicher und geborgen fühlst, da draußen?

Ich denke, dass wir einen großen Schritt zu unserer inneren Heilung gehen können, in dem wir uns mit unserem Heimatpotential auseinander setzten – unsere Wurzeln erforschen, Geschichten unserer Orte lernen, und bei uns selber ankommen.

Ich möchte dich zu einem kleinen Ritual inspirieren:

Wie wäre es, wenn du dir einen Tag Zeit nimmst, Proviant in einen Rucksack packst, dazu vielleicht noch ein Kompass, eine Kamera und ein Notizbuch (je nachdem, was du so brauchst) und einen langen Spaziergang durch deine Umgebung wagst. Gehe Wege, die du bisher nicht gegangen bist, biege dort ab, wo du bisher noch nicht warst und schaue, wo es dich hin treibt. Versuche deine Umwelt mit den Augen deines Inneren Kindes zu sehen, betrachte alles neu und entdecke Kleinigkeiten, sammle Dinge, die dir gefallen:

  • Pflanzenteile
  • Blätter oder Blüten
  • Steine und Erde
  • Verpackungen, Tickets und was dir so begegnet
  • Schlicht, einfach alles, was deine Aufmerksamkeit auf sich zieht

Wenn du zu Hause angekommen bist, gestalte aus deinen Fundstücken eine Collage, bette sie in Schmuckkästchen, klebe sie auf, rahme sie ein, verfilze sie, bemale sie, verbinde dich mit ihnen. Lege sie auf deinen Altar (oder deinem Lieblingsort) und setzte dich zu ihnen – atme tief ein und aus und fühle die Verbindung zu deiner Heimat – fühle, wie sehr du verbunden bist…Wie du bei dir selber ankommst.

 

Sieben Wochen gesparte Zeit

Vor sieben Wochen habe ich mich beschlossen, meine eigene Fastenzeit zu beginnen, und “Zeit zu sparen” und wunderbarer Weise haben einige von euch auch mit gemacht, was mich echt motiviert hat, immer weiter zu machen. Außerdem habe ich ja schon im meinem Zwischenbericht erwähnt, dass ich mich recht wohl fühle, mit meiner gesparten Zeit ^^

Was habe ich verändert?

Normalerweise habe ich mich abends, nachdem der Zwerg eingeschlafen ist, an den Rechner gesetzt und gesurft, gelesen und Videos angesehen – dabei verflog die Zeit wie im Fluge, doch gab sie mir nie das Gefühl, dass ich mich erholt habe, geschweige denn etwas produktives getan zu haben. Also habe ich meine Surfzeit reduziert… auf eine halbe Stunde täglich.

Es gab Tage, da habe ich den rechner nicht einmal angeschaltet, weil ich befad, dass es sich für eine halbe Stunde gar nicht lohnen würde, und dafür Tage, an denen ich länger als eine halbe Stunde durchs Netz schlich. Dabei wurde ich sehr aufmerksam, wann ich wie durchs Netzt surfe… es gibt für mich zwei Varianten:

1. Gezieltes Surfen

Dabei habe ich einen konkreten Plan, was ich online erledigen will – z.B. Bloggen, etwas nachlesen, oder etwas recherchieren. Ich fühle mich dabei wohl, die Zeit vergeht bewusster und ich habe nachher ein Gefühl der “Produktivität”

2. Plätschern

Plätschern möchte ich das “dahinsurfen im Netzt” benennen, bei dem man mal hier schaut, mal da – aber nicht bewusst etwas sucht/tut. Ich mache dies meistens, um mich zu regulieren, wenn der Tag anstrengend war – ähnlich wie andere abends fernsehen…

Fazit:

In diesen sieben Wochen habe ich abends sehr viele Bücher aus meinem “Bestand” (aus den Regalen) gelesen, habe wieder gefilzt, gebastelt und für mich gesorgt. Außerdem bin ich mir über meine beiden “Surf-Stile” bewusst geworden und meinen Altar in einen anderen Raum gestellt, um mir einen “Meditationsraum” geschaffen, um mich abends dieser Praxis widmen zu können. Ich möchte auch weiterhin “Zeit sparen” und abends nicht jeden Tag online sein, sondern lieber nur an wenigeren Tagen. Von meinem “Meditations-Raum” werde ich in den kommenden Tagen berichten.

Wie war es bei euch? Was habt ihr mit der gesparten Zeit angefangen?

Karmi hatte ja zu einer “Positiven-Zeit” aufgerufen (der Link führt dich zu ihrem Resüme), in der sie beschreibt, wie ihr aufgefallen sei, dass wir in einer “Meckermentalität” leben. Und ich denke, ich kann mich da absolut nicht frei sprechen, un möchte in den kommenden Wochen (bis Mittsommer) sensibeler werden, für meine eigene Meckermentalität, und zu versuchen, “positiver” zu werden ^^ Habt ihr Lust mit zu machen??

 

Der härteste Job der Welt…

Nein, ich rede hier nicht von meiner Teilzeitstelle – obgleich die Umstellung zu einer “working Mom” nicht gerade einfach und ein Zuckerschlecken ist, so bin ich doch davon überzeugt, dass sich auch dies nach und nach einpendelt, und wir im neuen Rhythmus ankommen. Ja, ich gebe zu, es ist hart, nach den Nachtdiensten wieder in den normalen Familienrhythmus zu kommen, denn man muss da aufstehen, wo man zuvor noch ins Bett gegangen ist – ergo sind die “Tage danach” die, die mich am meisten schlauchen.

Was ich heute mit eeuch teieln möchte, ist ein Video, über “den härtesten Job der Welt” – der ein oder andere hat das Video vielleicht schon einmal gesehen, aber ich finde es sehr wichtig, diesesn Job wert zu schätzen.

 

 

Ich wünsche euch allen wundervolle Tage im Kreise eurer Lieben

Veilchenzucker herstellen

Ist es bei euch auch so schön? Hier scheint die Sonne und ich habe mit dem Zwerg auf den Wiesen schon viele Veilchen blühen sehen. Und vielleicht ist das bei euch auch so. Deswegen gibt es heute ein schnelles Turorial für euch, was ihr mit Veilchenblüten anstellen könnt (für kleine Zeitfenster).

Geht raus auf die Wiesen und sammelt ein bis zwei Hände voll Veilchenblüten (ich habe wenig hergestellt, weil ich dieses Jahr auch gerne noch Lavendelzucker machen will – und so viel Zucker verbrauchen wir nicht ^^) oder mehr, wenn ihr eine große Portion machen wollt.

Ich habe ein Babygläschen verwendet, das hatte die optimale Größe für mich – ihr könnt auch jedes andere Glas verwenden.

Dann gebt ihr Zucker und Veilchen in das Glas:

Und schüttelt es ordentlich durch (bitte Glas schließen ^^) – wer mag, kann noch ein paar Blüten oben drauf geben, als Deko, oder es einfach so lassen.

Für ein optimales Ergebnis, verwendet ihr Zucker und Veilchen im Verhältnis 1:1 – dadurch nimmt der Zucker einen gans sanften, köstlichen Geschmack an (und einen tollen Duft). Der Zucker kann zwischendurch immer mal wieder geschüttelt werden,so nimmt ert nach und nach, eine zarte bläuliche Farbe an. Damit könnt ihr backen, verzieren oder im Tee genießen. Weitere Veilchentutoirals werden folgen. (wenn ich wieder ein Nest finde ^^).

Viel Spass beim Herstellen eures blauen Wunders

Öko-Vorsätze

Es haben sich in den paar Monaten noch ein paar Pläne ein genistet, die ich in diesem Jahr gerne noch umsetzten möchte. Dadurch, dass ich nun weniger arbeite, als vor dem Mutter-werden, haben wir monatlich nun auch weniger Geld zur Verfügung – ergo haben wir geschaut, wofür wir monatlich so unser Geld brauchen. Dabei fällt auf, dass wir sehr viel Geld für Lebensmittel und Babykram benutzen, und wie viele andere Mitmenschen auch, einiges an Lebensmitteln nicht verbrauchen, weil wir schlecht geplant haben, zu faul waren, zu kochen oder schlicht und ergreifend zu viel gekauft haben. Außerdem hat sich auch unser Plastik-Konsum wieder erhöht, einerseits, weil wir nachlässig waren, anderseits, weil einige Dinge dazu gekommen sind, für die wir noch keine Alternativen gefunden haben.
(dafür kaum Plastiktüten, sondern immer nur Jutebeutel).

Fassen wir das alles mal zusammen:

  1. Lebensmittel optimaler nutzen
  2. Plastik-Konsum reduzieren (Alternativen kaufen/austauschen)
  3. Mehr Dinge selber produzieren
  4. Aussortieren – BlogSale (DVD´s, Hörbücher, sonstiges)

Lebensmittel

Ich möchte wöchentlich einen Wochenplan schreiben, mit unseren geplanten Mahlzeiten und lieber häufiger, aber weniger einkaufen. Außerdem möchte ich mehr über „Reste-Verwertung“ lernen und umsetzen. Außerdem möchte ich Bio-Abfälle in einer Wurmkiste komposten – so gleichzeitig Humus für die Balkonpflanzen herstellen und versuchen einige Pflanzen, nach Nutzung, wieder ein zu pflanzen – wie Lauch, Zwiebeln und Co
Plastik-Konsum

Da habe ich mir schon einen Plan gemacht, welche Dinge nach dem Aufbrauchen, nach gekauft werden sollen. Jetzt sollten auch unsere Stoffwindeln passen, die wir damals für den Zwerg gebraucht gekauft hatten – das möchte ich unbedingt umsetzten und mehr Plastik aus unserem Heim verbannen. Außerdem haben wir hier Plastikflaschen, die ich noch anders verwenden will (upcyclen).
Eigenproduktion

Brot backen, Pesto selber machen, Marmelade kochen, mit Kräutern experimentieren, meine Mylch selber machen (ggf. Soyabella?) und dann auch gerne Joghurt.

Mal sehen, was ich da so finde ^^
Aussortieren

Da ist so einiges – da kommt noch so einiges…
Meine „Musen“

Spring-Equinox – Ostara

Am Freitag war Frühlingsanfang – und schon die Woche davor, war das Wetter so herrlich warm und sonnig, dass die Bäume hier schon mit sanften Grüntönen locken. Paasend zum Fest, habe ich unseren Balkon entstaubt und ein paar Samen gesäät. Letztes Jahr hatte ich mehr Nutzpflanzen, die aber keine Früchte trugen, so dass ich mich entschlossen habe, dieses jahr den “Garten” anders zu gestalten. Ich habe Spinat und Erdbeeren gepflanzt, weil mir die Pflanzen gefallen und ich beides sehr mag. Dazu gesellen sich viele Kräuter und ich möchte versuchen ein paar Küchen-”Abfälle” zu pflanzen:

Auf der Fensterbank schlägt eine Zwiebel, ein Stück Ingwer und ein paar Lauchzwiebeln Wurzeln. Die werde ich dann einpflanzen und schauen, was so mit ihnenn passiert. Außerdem habe ich viele Blumen gesäät – für die Bienen und ein Insektenhotel aufgestellt. Wir wollen außerdem eine kleine Wurmkiste aufbauen, für die ich in den kommenden Tagen noch Würmer organisieren will. (Dazu dann mehr)

Und natürlich habe ich meinen Altar umgestaltet, und ein kleines Ritual abgehalten – die Saaten gesegnet und Mutter Erde gedankt, für all die schönen Blumen und Farben. Außerdem habe ich noch meine Pläne und Einstellungen überdacht und überarbeitet, viel Tagebuch geschrieben und das letzte Jahr reflektiert.

Den Weg auf den Altar fanden: meine Mondhasen, zwe Donnereier (beide habe ich von einem besonders lieben Menschen geschenkt bekommen) – sie sind meine “vegane” Version der Eier, die man normalerweise auf den Altar legt. Irgendwie fand ich es dieses Jahr für mich passender. Außerdem ein getöpfertes, rundes Objekt, was für mich eine Quelle darstellt – die Quelle des Lebens. Dazu kamen noch zwei Osterglocken-Blumen, die der Zwerg ausversehen abgeknickt hatte (im Garten) – und ich wollte, dass sie noch eine sinnvolle Aufgabe bekamen.

Hier noch einmal ein Bild vom Altar.

Wie war euer Frühlingsanfang? Was habt ihr gemacht? Und welche Pläne habt ihr für dieses Jahr?

Zwischenstand – Zeit sparen

Seit dem 1. März spare ich Zeit, in dem ich meine Internetzeit saftig abgespeckt habe. Ich wollte ja nur noch eine halbe Stunde täglich ins Netz gehen – und das klappt besser, als gedacht. Dazu muss ich sagen, dass ich auch die Zeit damit meine, die ich von meinem Handy aus im Netz war – und das war an den ersten Tagen doch länger als gedacht. Die Minuten summieren sich schnell.

Oft lohnte es sich meiner Meinung nach nicht, für 20-30 minuten den Rechner an zu stellen, so dass ich nur noch alle zwei bis drei Tage online herum kurve, und nur noch 10 Minuten/Tag via Handy.

Und ich muss sagen, dass es mir sehr gut tut. Ich habe in den zwei Wochen abends viel mehr Dinge gemacht, die mich erfüllt haben – im Gegensatz zu einem Abend Internet. So konnte ich ein paar Bücher lesen, selbstgemachte Gesichtsmasken auf legen und früher schlafen gehen. Ich habe nun die Zeit zu Meditieren oder Yoga zu machen, und sitze nicht mehr nur am Schreibtisch – das tut mir sehr gut.

Wie läuft es bei euch?

Freundschaft

Wenn ich sie sehe, dann wird mir ganz warm ums Herz und ich freue mich immer, wenn ich mit ihr spreche, oder von ihr lese. Wenn ich etwas neues entdeckt habe, was mir gefällt, so kann ich sicher sein, dass sie davon sicherlich auch schon irgendwie gehört hat, denn wir haben das Glück, uns für fast die gleichen Dinge zu interessieren.

Schneeweißchen &Rosenrot

Meine Mutter hat uns den Namen gegeben. Ich denke, dass passt ganz gut – wir sind Schwestern im Geiste, aber wir sind auch auf eine bestimmte Art ganz unterschiedlich. Nicht nur von unserer Persönlichkeit, sondern auch diverse Ansichten, Empfindungen und Einstellungen zu Lebensthemen. Das ist auf der einen seite sehr inspirierend und nährend, birgt aber auch ein gewisses Konfliktpotential.

Und das kam auch schon vor – unsere Freundschaft geriet 2012 in eine große Krise – wir beide fühlten uns vom anderen nicht mehr verstanden. Waren wir uns zu ähnlich? Oder doch zu verschieden? Glücklicherweise wollten unsere Herzen von der Seite des anderen nicht weichen, und wir entschieden uns, den Konflikt hinter uns zu lassen. Aber wie schafft man das?

Wir halfen uns mit einem Ritual, was wir gemeinsam durch führten und legten zur Heilung unserer Freundschaft  gemeinsam ein Medizinrad, was sehr gut tat. Ich hatte schon danach das Gefühl, dass die Dinge, die da zwischen uns standen, nach und nach weg bröselten, und wir konnten uns klarer sehen.

“Wherever you go – go with all your heart”

Als ich diese liebe Seele zuletzt gesehen habe, viel mir auf, wie sehr sie sich verändert hatte, seit unserer Begegnung 2007, wie sehr sie gewachsen ist. Und ich bin stolz auf sie, denn sie hat sich ihre Wünsche erfüllt und lebt nahezu das Leben, was sie sich erträumt hat. Ist das nicht wundervoll? Und kann ich mich nicht unsagbar dankbar schätzen, mit ihr befreundet zu sein? Sie sogar meine “Anam Cara” nennen zu dürfen?.

Ich kann immer so viel von ihr lernen und mich in ihr erkennen – ich darf wachsen – an ihr und hoffentlich noch lange mit ihr gemeinsam.
Meine Anam Cara bloggt hier

Laufende Herausforderungen

 

Vor knapp einem Monat, als der Zwerg ein Jahr alt wurde, bekam er das Beste Geburtstagsgeschenk – ein paar Schuhe!

 

Wir hatte ein wenig Sorge, wie er wohl bei der Abmessung und Anprobe der Schuhe sich verhalten würde – aber er war ganz aufmerksam und geduldig. Sobald er die Schuhe an hatte, trabte er los, mit einem Grinsen im Gesicht, das von einem Ohr zum nächsten ging. Er war so mächtig stolz, denn jetzt konnte er draußen laufen!!!

 

Und das macht er seitdem auch fleißig. Wiese auf, Wiese ab – Steinchen hier entdecken, Steinchen dort. Und am liebsten schon laufend und alleine – aber das klappt noch nicht ganz so gut. langsam ja, aber laufend doch besser noch an einer Hand fest halten.

 

Es ist großartig dem kleinen großen Mann zu zu sehen, wie er nun beginnt seine Welt zu erobern. Und wie er erobert – mit allen Sinnen.

 

Allerdings stellt mich das jetzt wieder mehr vor neue Probleme – denn ich kann ihn nicht mehr einfach so tragen (er will ja lieber laufen) – und auch im Kinderwagen fahren, mag er nur, wenn er auch laufen darf. Ich kann das verstehen. Aber ohne Auto einkaufen zu fahren (dafür mit Bus) ist echt eine Herausforderung.

 

Meistens laufen wir zum Bus – dafür gehen wir schon extra früh raus, damit wir genügend Zeit haben, zur Bushaltestelle zu kommen – da das Kind ja gerne alles erkunden will, nicht so schnell kann, und ich auch noch den Kinderwagen schiebe. Während der Busfahrt, sitzt der Zwerg neben mir auf einem Sitz, während der Kinderwagen im gang steht. Einkaufen geht nur im Wagen, weil der Zwerg sonst alles ausräumt und diverse Glasflaschen killen würde… Verpackt wird das Ganze dann im Ami-Rucksack und riesigem Jute-Beutel, der am Kinderwagen hängt. Dann wieder zum Bus. Schwierig wird es dann, alles aus dem Bus zu bekommen.

 

Fehlende Hilfe

 

Mir ist es schon zwei mal passiert, dass mir der Kinderwagen umgefallen ist – mit Einkäufen natürlich – einmal, beim überqueren der Straße – da wollte der Zwerg partout nicht in den Kinderwagen und ich hatte ihn auf dem Arm und einmal im fahrenden Bus in einer Kurve.
Leider hat mir niemand geholfen, die Einkäufe ein zu sammeln, oder den Kinderwagen auf zu heben. Das hat mich sehr erschreckt.

 

Wie organisiert ihr das mit Kind?
Habt ihr ähnliches erlebt?
Habt ihr Tipps und Ideen, wie man den Einkauf besser gestalten könnte?

 

Komme deinen Träumen näher – 3 Schritte

Wer bin ich? Woher kommt die Welt…?

Das sind Fragen, die Sophie in Briefen gestellt bekommt, und die der Beginn sind, für ein philosophisches Abenteuer… Es sind Fragen, die du dir vielleicht schon mal gestellt hast – und vielleicht hast du (k)eine Antwort gefunden…

Ich stelle dir eine andere Frage:

Was möchtest du mit deinem Leben anfangen?

Und wann beginnst du es zu leben?

Wir haben viele Pläne, die wir umsetzten wollen, doch meistens kommt uns etwas dazwischen…. eine kleine Ausrede (wenn ich es so nennen darf):

Ich kann x (insert wish here) erst dann machen, wenn ich y (platziere hier Ausrede) habe/ kann/bin

Ein Beispiel: “Ich kann erst dieses wunderschöne Kleid tragen, wenn ich 10 kg abgenommen habe….”

Wir haben Wünsche, die uns wichtig sind, aber halten uns selber davon ab. Was spricht dagegen, ein schönes Kleid zu tragen, obwohl man nicht abgenommen hat? Und wenn etwas dagegen spricht, warum nimmt man dann nicht jetzt ab? Kommt dann die nächste Ausrede?? Ich erwische mich dabei… ich träume von einem Leben – und dann ertappe cih mich dabei, wie ich mir selber einen Strick drehe, und mich von meinen Träumen fern halte. Warum tue ich es nicht einfach? Liegt es daran, dass wir uns nicht wichtig genug sind? denn sein wir mal ehrlich zu uns, wir könnten, wenn wir wirklich wollten!

Aha – vielleicht wollen wir es nicht genug. Es ist an der Zeit, deine Wünsche zu prüfen – und dir bewusst zu werden, welche du schon so lange mit dir herum schleppst, und weshalb du sie bisher noch nicht angegangen bist. Ich meine, wenn ich den Wunsch habe, irgendwann reich&berühmt zu sein (nein, nicht ich) – dann muss ich irgendwann einmal mit irgend etwas beginnen…

Was kann ich tun, um meine Träume um zu setzten?

WENN DU AUF EIN zEICHEN GEWARTET HAST – DIES IST ES!

1. mache dir eine Liste (vielleicht in dein 30 days of List Album), mit den Dingen, die du in deinem Leben gerne er-leben willst. Lass´platz zwischen deinen Wünschen, denn…

2. Schreibe unter die einzelnen Wünsche, was du dafür tun musst (z.B. jeden Monat Geld sparen, täglich Obst&Gemüse essen…usw)

3. Sieh dir deine Wünsche an – sie sind nun “umsetzbar” geworden! Und jetzt schau dir an, was du HEUTE davon erledigen kannst. :)

 

Dies sind ganz einfache Schritte – und wie ich ja schon hier geschrieben habe, ist nur der erste Schritt, schwierig. Also, mache ihn jetzt! Dann ist es leichter. Ich glaube an dich <3