Fort-Schritte

Die ersten Schritte… ich erinnere mich noch genau, waren vor seinem ersten Geburtstag. Er hat sich sehr darüber gefreut, endlich laufen zu können, das war ihm sehr wichtig und ist es noch. Mittlerweile ist aus den tapsigen Schritten aber richtiges Laufen und Rennen geworden, und mittlerweile kann man ihn dabei beobachten, wie er durch die Wohnung hüpft und springt. Seit dem er laufen kann, bewegt er sich auch gerne von uns fort, um seine Umgebung zu erkunden…

Der erste große Waldspaziergang

Der erste große Waldspaziergang

Nun begann die dritte Woche Kindergarten für ihn… und ich sitze nun zu Hause, weil er schon ein paar Stunden alleine dort spielt und eine wunderbare Bezugsperson in einer Betreuerin gefunden hat. Und ich muss mich mit paradoxen Gefühlen abmühen, die zwischen Freude über die neue Freizeit und Trauer, dass er schon so groß ist, aber auch Gefühle des Verlassens (also ich mein Kind). Wenn ich die Türen der KITA hinter mir schließe, dann überkommt mich ein mulmiges Gefühl und ich mache mir große Gedanken:

Ob es wirklich in Ordnung ist, ein so kleines Würmchen einfach dort zu lassen, ob dies einen schlechten Einfluss auf seine Entwicklung hat, und ob es nicht besser wäre, wenn er bei mir bleiben würde. Denn wozu bekommt man Kinder? Ja schließlich nicht, um sie im Kindergarten ab zu geben…

WaldorfKita

Und wenn ich dann zurück komme, strahlt er, und zeigt mir seine Liebsten Spielsachen, sein Bettchen und so weiter. Dann bemerke ich, wie gut ihm das tut – die anderen Kinder, die Möglichkeiten, die es dort gibt aus zu spielen. Er wirkt glücklich…

Und dann muss ich mir eingestehen, dass er Fortschritte macht… in allem… und dass es so weiter gehen wird (und auch muss) – nur dass diese Fortschritte auch ein fortschreiten ist… in sein eigenes Leben… von mir fort…und dass dies genau richtig so ist, von der Natur gewollt… auch wenn das Mutterherz dabei blutet

Wir sind es, die stehts zur Verfügung stehen müssen, die unseren Kindern ganz gehören…

Loslassen – eine Lektion, die wir von unseren Kindern beigebracht bekommen… Schritt für Schritt – in dem sie ihre Fortschritte machen

Mein Roter Faden

Vor ein paar Wochen hat Ringelmiez nicht nur ihrem Blog ein neues Aussehen verliehen, sondern auch eine Rabattaktion online gestellt, bei dem man 15% Rabatt auf eine Bestellung beim Roten Faden bekommen konnte. Schon als Jademondin ihren Taschenbegleiter zeigte, war ich von dem System angetan, alledings hatte ich zu dem zeitpunkt schon einen Kalender, weswegen ich diesen Wunsch auf meine imaginäre Wunschliste packte, für einen anderen zeitpunkt.

Der kam dann mit Ringelmiez, denn zuvor hatte der Zwerg in einem Spiel, meinen Kalender auseinandergeflückt, so dass ich mir generell noch mal einen neuen organisieren musste. Und dank der Rabattaktion, war er dann erschwinglich.

RoterFaden Taschenbegleiter1

Von außen schwarzer Tanzboden und innen grüner Filz. Die Frontseite des kalenders habe ich direkt mit einem Bild verschönert, und mir gelbe Mini-Post-its befestigt – die brauche ich für wichtige Dinge… Ja, dann der Kalender – hier mit den Eintrittskarten vom Castlefest… die andere Seite ist meistens mit “To-Do´s” und Co voll gekrakelt, außerdem schreibe ich seit neustem auch am Sonntag auch die Menüplanung für die Woche hinein (nicht auf dem Bild)

Taschenbegleiter RoterFaden

Dann habe ich ein Notizheft drin, was ich bisher nicht benutzt habe, weil es mir zu schade war – bzw. ich immer denke: “Ach, das kann ich ja auch anderswo aufschreiben”. Mal sehen, wie ich das Problem lösen kann. Wie überwindet ihr das?

Taschenbegleiter RoterFaden2

Ganz hinten habe ich Klarsichtshüllen und DinA 4 Seiten drin – da krakel ich meist halt drauf und schleppe meine 100 Things to do Liste mit mir herum, damit ich meine Ziele nicht aus dem Auge verliere – außerdem sind dort noch ein paar Visitenkarten drin (z.b. die schöne karte von jademond) und ein paar Briefmarken und Fotos von wichtigen menschen (Mann&Kind). Ich werde mir noch ein kleines Adressheftchen organisieren…

Was mir besonders gut gefällt ist, dass ich nicht nur Produkte vom Roten Faden in den Taschenbegleiter packen kann, sondern im Prinzip zimelich jedes andere A5 Heft (oder Kalender). Ich finde, dass spricht für die Marke – sie geben sogar Tipps auf ihrer Seite, was noch alles in ihren Begleiter passt: z.B. Reclam Hefte. Allerdings würde ich auch weiter die kalender vom Roten Faden übernehmen.

Hinten im Fach ist häufig mein Handy drin – das passt so gut.

 

Habt ihr auch einen Taschenbegleiter? Und was ist in eurem drin?

Welches Kalendersystem benutzt ihr?

Castlefest 2014

Letztes Wochenende konnte ich, gemeinsam mit Karmi von Glowing Life und einer weiteren guten Freundin, das Lughnasadh Fest in Holland auf dem Castlefest feiern. Donnerstags sind wir bereits los gedüst, um schon mal unser Zelt auf zu bauen und uns mit Dikanda (einer meiner Lieblingsbands) auf ein Festivalwochenende ein zu stimmen. Die kommenden drei Tage verbrachten wir, gemeinsam mit vielen anderen Menschen aus Belgien, England, Deutschland und natürlich den Niederlande, auf dem Festivalgelände – Musik hören, über den Markt mit vielen wunderbaren Ständen schlendern und mit leckeren vegetarisch/veganem Essen.

In Gewandung

In Gewandung

Am Samstag huschte eine Gestalt an uns vorbei, die ich zu kennen glaubte – aus Bildern von Instagram und ihrem Blog… aber das konnte ja eigentlich nicht sein, denn sie kommt aus Norwegen… Karmi motivierte mich, sie an zu sprechen, und als sie dann sagte, dass sie tatsächlich Gaiadottir sei, waren wir alle total erstaunt aber auch glücklich, denn wann trifft man schon mal Blogger aus Norwegen? Die süße Fee streifte dann gemeinsam mit uns umher und wir genossen das Faun Konzert und die Verbrennung des Wickermanns gemeinsam. Sie hat ganz viele wunderbare Bilder vom Castlefest gemacht, besonders von den Verkleidungen der anderen Gäste – auf ihrem Blog könnt ihr mal schauen gehen, und euch inspirieren lassen.

Gaiadottir

Am Samstag wurde auf dem fest der Wickermann verbrannt – in diesem Jahr eine Eule, die innerhalb mehrerer Tage in aufwändiger Kleinstarbeit geflochten wurde. Sie sollte u.a. dafür stehen, dass wir lernen im Dunkeln zu sehen – bzw. die Wahrheit zu erkennen. Jeder Gast konnte ein Opfer in den Wickermann legen, und so den Göttern danken, um etwas bitten, oder einfach nur, das Gesamtritual zu unterstützen. Anwesend war auch eine Gruppe Frauen, die das Ritual leiteten, und mit Trommeln und Tanz die Verbrennung begleiteten. Ich war überrascht, wieviele Besucher Gaben für den Wickermann dabei hatten – einige hatten Geschenke dabei, andere aufwendige Opfergaben. Das hat mich echt umgehauen.

Wickermann

Während des Marktes habe ich mir einen Traum erfüllt. Ich träume seit meinem 14. Lebensjahr davon, Dreads zu haben. Am liebsten den ganzen Kopf voll – aber da habe ich noch ein paar Widerstände in mir, ob das so richtig ist. Bei “Hats n Dreads” habe ich mir dann drei Dreads machen lassen und bin mega stolz drauf – sie sind klein und geheim – und wenn ich nicht will, dann kann sie keiner sehen ^^  Ich werde sie nun erst mal hegen und pflegen und in Ruhe nach sinnen, ob ich mehr haben mag (was ich glaube, denn ich liebe sie sehr)

meine dire Dreads - noch kurz, werden verlängert

meine drei Dreads – noch kurz, werde ich aber bald verlängern

Bei Karmi findest du im übrigen auch noch viele Bilder vom Festival, so dass ihr dort auch nochmal vorbei schauen könnt.

Sonntags sind wir dann abgereist, noch beim Konzert von Omnia – denn wir waren soooo fertig und müde – vom Laufen und der Hitze der vier Tage.  Aber ich möchte im kommenden Jahr wieder hin!

Ward ihr schon mal da?

Die Wälder haben uns wieder

Heute sind wir zurück gekommen, aus dem Süden – und auch zurück aus der Blogpause. Ich muss gestehen, dass es mir sehr gut tat, ein wenig (mehr) Distanz vom Internet zu haben, denn nun bin ich voll gepackt – mit Eindrücken, Ideen und tollen Geschichten ;) In meiner blogfreien Zeit habe ich viel gelesen, und mich um mich selber gekümmert, aber auch einen kleinen Mini-Familienurlaub in Bayern haben wir gemacht.

Wie schon im letzten Jahr, habe ich meinen Onkel im Altmühltal besucht, und hatten wieder wunderbares Wetter. Der Ort ist für mich etwas besonderes, weil ich schon seit meiner Kindheit immer mal wieder dort war, und es ist einfach nur spannend, wie sich die Orte verändern… oder die Sichtweise darauf.

WillibaldsburgCollageJedes Mal entdecke ich neue Dinge, die mir bis dahin gar nicht aufgefallen sind – und diese versuche ich fest zu halten… natürlich darf ein Besuch auf der Willibaldsburg nicht fehlen – das ist Tradition ^^

EichstättCollageWährend des Urlaubes habe ich “Elevate the Everyday” gelesen – was Jademond hier vorgestellt hatte – und ich kann es wirklich jeder Mutter ans Herz legen – es ist wirklich großartig und hat mich motiviert, mehr mit meiner Kamera zu experimentieren, andere (ungewöhnlichere) Dinge zu fotografieren und mir mehr Gedanken über die Rolle der Mutter als Geschichtenbewahrerin zu machen (dazu bald mehr).

Besonders gefreut habe ich mich über einen Besuch bei Jademond selber – ich bin begeistert, dass aus der fixen Idee von einem Besuch, Wirklichkeit geworden ist, und man sich auch einmal im wahren Leben sehen konnte, obgleich sie so weit von mir weg wohnt.

Was mich sehr interessiert ist, ob ihr gerne von den letzten zwei Monaten einen Rückblick haben möchtet (interessiert euch das?)

Und was ist mit wöchentlichen Rückblicken am Freitag?

Lass Los II

So, die Woche ist um, und ich habe recht viel aussortiert bekommen, eine ganze Mülltüte voll und noch ein bissl mehr – leider kann ich grad die Fotos nicht hoch laden, die ich gemacht habe, aber das hole ich noch nach.

Bei den Schubladen flogen auch Plastik-Kochlöffel und Plastiklöffel aller Art hinaus, und wurden gegen Holzlöffel ausgetauscht. Leider habe ich sehr viele Plastikschüsseln, für die ich noch keinen Glas/Keramik/Metall/Holz-Ersatz habe – die wurden aber dann minimiert, so dass meine Schubladen jetzt eher leer wirken. Außer meine Töpfe, davon brauchte keiner gehen…

Und auch Kochbücher flogen raus – ein ganzer Stapel sucht jetzt neue Adoptiveltern

Ich bin schon recht zu frieden mit dem Ergebnis – möchte aber auch noch die verbliebenen Plastikschüsseln austauschen. Ein Graus ist noch meine Tupperdosen-sammlung – da habe ich echt noch viel Plastik, wobei ich mir auch schon einen dreistöckigen Henkelmann gekauft habe, der mich auf die Nachtwachen begleitet. Außerdem verwahren wir kleinere Portionen in gebrauchten Gläsern, aber dennoch sind die Tupperdosen häufig im Einsatz – naja, sie werden zumindestens genutzt, und verstauben nicht.

In der kommenden Woche, möchte ich mich an das Wohnzimmer trauen:

Tag 1 – Videos/DVD´s
Tag 2 – Bücher-Regale
Tag 3 – Dekorationen (auch in den anderen Räumen)
Tag 4+5 – Schränke
Tag 6 – Zeitschriften (auch aus anderen Räumen)
Tag 7 – frei

Da ich das Wohnzimmer schon einmal entrümpelt habe, nehmen meine Schränke nicht viel Zeit in Anspruch – sie wurden schon mal Grund-Entrümpelt und ich möchte noch mal sehen, ob ich nicht doch etwas davon weggeben kann. Außerdem sammelt sich immer schnell etwas in unseren Schrummel-Schubladen an – die haben es wieder dringend nötig – bei den Zeitschriften möchte ich nicht nur aussortieren, sondern auch schöne Bilder heraus trennen, um diese für Bastelaktionen sammeln – dafür habe ich einen Karton, den ich wohl auch noch ml durch sehen muss ^^

Wie war eure Woche? Macht ihr wieder mit?

Gewinnspiel bei kivi

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Mein Mann steht total auf “Hang-Musik” und deswegen war ich total überrascht und angetan, dass Kivi nun ihre frisch gepresste CD verlost. Auf ihrer Seite kannst du auch in die Songs rein hören, und dir einen Eindruck davon machen, wie sie so spielt.

Und wer das Instrument “Hang” nicht kennt, sollte auf alle Fälle rein hören – es lohnt sich.

Ich bin jetzt mal ganz dreist und drück mir selber die Daumen ^^ – und hoffe, dass nicht noch mehr von euch mit machen, damit ich mehr Chancen hab *lach*

Also, klickt rein und staunt, wir Kivi hangt <3

Hier geht es zum Gewinnspiel

Lass los!

Dadurch, dass ich mich jetzt nicht mehr nur um das Kind und um den Haushalt kümmern muss, sondern auch noch arbeiten gehe, fällt mir immer mehr auf, wie viel Kram hier immer wieder herum liegt, und dass ich viele Dinge (meistens immer die Gleichen) täglich von A nach B räume oder sie auch mal irritiert von Platz C hole. Kurz gesagt, mir fällt auf, wie viel Kram wir besitzen. Damit meine ich jetzt nicht nur Dinge, die man eigentlich gar nicht braucht, sondern auch die Dinge, die man braucht. Und dann fällt mir auf, dass ich nicht alleine da stehe – es geht auch anderen so
Wir gehen arbeiten, damit wir uns ernähren können, ein Dach über dem Kopf haben, und uns einkleiden können – natürlich auch, um unsere Freizeit so zu gestalten, wie wir sie gerne hätten… Aber wir haben stets das Gefühl, wir bräuchten mehr: Mehr Urlaub in fernen Ländern, einen größeren Wagen/größere Wohnung (weil wir so viel besitzen), mehr Bücher…
Ich für meinen Teil kann sagen (und dafür bin ich so überaus dankbar!!!) – ich habe genug! Ich denke sogar, ich habe zu viel – und dem möchte ich mich widmen. Da ich ja Zeit spare, in dem ich mich nicht dem Internet oder meinem Handy widme, kann ich diese nun nutzen, um in unserem Heim Platz zu schaffen. Als Vollzeitmutter und Teilzeit-Nachtwache, will das gut organisiert sein, und darf nicht all zu viel Raum im täglichen leben ein nehmen. So habe ich mir überlegt, Mir täglich/wöchentlich einer Sache zu widmen, die machbar ist. Damit wird das Projekt natürlich länger dauern, aber ich habe eine größere Chance, diese “Challenge” auch durch zu halten, weil ich Erfolgserlebnisse haben werde.
Ich widme mich immer nach und nach einem Raum – und werde täglich nicht mehr als eine Stunde damit verbringen – eher weniger (Ziel sind 30 Minuten – die ich wirklich aufbringen kann und will) In dieser Woche ist die Küche dran:

Tag 1 – Küchenutensilien (Plastik gegen Holz austauschen)
Tag 2 – Küchenschränke (ohne Lebensmittel)
Tag 3 – Schubladen
Tag 4+5 – Vorratsschränke
Tag 6 – Kochbücher
Tag 7 – frei

Am Ende der Woche möchte ich euch dann ein Bild zeigen, von all den Dingen, die ich aus gemistet habe. (ich weiß, ich hatte so eine Aktion schon einmal begonnen, aber es ist immer noch zu viel! Außerdem sind diese Portionen kleiner, und fühlen sich machbarer an)
Vielleicht möchtest du mit machen, vielleicht findest du es aber auch übertrieben, weil man nie genug haben kann, oder aber du bist schon Profi im aussortieren – ich freue mich über deinen Kommentar!

No Poo – Haarpflege ohne Shampoo – Wascherde

Wenn man seine Haare lang wachsen lassen will, kommt man irgendwann zu einem Punkt, wo man sich mit seiner Haarpflege befassen muss, um Haarbruch, Spliss und trockene Spitzen zu vermeiden, um gesunde Haare zu züchten. Man beschäftigt sich mit Ihnahltsstoffen seiner Shampoos, probiert aus, liest, und findet irgendwann ein Pflegemittel, mit dem man es aus hält. Ich hatte so ein Shampoo gefunden, das alle meine Bedürfnisse befriedigte – das war das Rosmarinshampoo von Weleda, was leider aus dem Programm genommen wurde. Also stand ich mal wieder vor den Shampoo-Regalen und probierte nun ein Jahr aus – die Folgeprodukte von Weleda – andere pflanzliche Shampoos – aber bvisher fand ich nichts, was alle meine Ansprüche befriedigt. Die Haare fetten zu schnell, die Spitzen zu trocken, spröde Haare usw.

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Nachdem also mein derzeitiges Shampoo auf gebraucht war, widmete ich mich meinen ersten “No-Poo” Versuchen mit Lavaerde. Bevor ich also duschen gehe, mische ich mir aus Wascherde und Wasser eine “Schlamm-Packung” an, die ich mir dann in die trockenen Haare gebe und etwas einwirken lasse. Ich mache dies im trockenem, Zustand, weil ich nicht nass in der dusche einwirken lassen mag, und dabei erfrieren will. Dann gehe ich duschen, “schäume” (nein, es schäumt nicht, aber ich tue so, als ob) die Erde auf und massiere mir damit den Kopf. dann wird sie aus gewaschen, und je nachdem, wie gut/oder schlecht ich war, sind meine Haare dann nicht mehr fettig.

Um ehrlich zu sein, weiß ich nicht genau, ob ich sie als “sauber” bezeichnen kann. Deswegen benutze ich danach nun immer eine saure Rinse – also ein bis zwei liter Wasser (warm) mit etwas Apfelessig (oder Zitrone) – damit die Haare glänzen – denn ohne diese Rinse, wirken sie etwas matt.

Ich bin mit dem Ergebnis recht zu frieden – allerding ist es ein größerer Aufwand, was mit Kind natürlich nicht unbedingt von Vorteil ist. Deswegen möchte ich, nachdem meine Wascherde aufgebraucht ist, gerne einmal die “Water-only” – Methode aus probieren, bei dem man sich die Haare nur noch mit Wasser wäscht, und an sonsten mit einer Naturhaarbürste täglich ausbürstet, um das körpereigene Fett in den Haaren zu verteilen.

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Vorteile:

Da man die Wascherde nur auf dem nachgefetteten Ansatz auftragen braucht, werden die Spitzen wenig strapaziert, außerdem trocknen sie nicht so stark aus, man benötigt weniger Pflegeprodukte, hat weniger Haarbruch und, bei guter Pflege/angemessenem Umgang auch weniger Spilss. Außerdem benutzt man ein Naturprodukt, was wenig/kaum Chemikalien enthält, die dann über die Kopfhaut aufgenommen werden, oder ins Trinkwasser gelangen können. Man kann es besser dosieren und sparsamer benutzen.

Nachteil:

Mehr Zeitaufwand durch Vorbereitung und ggf. auch Nachbereitung (Erdreste im Waschbecken/Dusche), kein “Sauberkeitsgefühl” wie nach Shampoo, ohne Rinse können die Haare weniger glänzen (je nach Haartyp) – Wenn man Stellen vergisst oder vernachlässigt, sehen diese “kletschig”/fettig aus, obgleich man sich die Haare gewaschen hat.

Aber dazu dann bei gegebener Zeit mehr. Wie wäschst du dir deine Haare? Welche Erfahrung hast du mit Wascherde gemacht?

Surfst du noch oder lebst du schon?

Ihr erinnert euch sicherlich an an meine Fastenzeit vor Ostern, wo ich “Zeit” sparen wollte. Heute möchte ich mich dem Thema noch einmal widmen, weil ich für mich merke, dass dieses Thema immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Mindestens einmal die Woche fahre ich eine weitere Strecke mit den ÖVD und kann beobachten, wie die Menschen jeglicher Altersgruppe mit Kopfhörern da sitzen, in der Hand ihr Handy und völlig vertieft sind, in dem, was sich da auf dem Bildschirm ab spielt. Ich kann dieses Bild beobachten, wenn ich mit dem Zwerg spazieren gehe, und anderen Elternteilen begegne, auf dem Spielplatz, wo die Mütter mit Handy auf den Bänken sitzen (wenn ich dort überhaupt jemanden treffe, was ziemlich selten ist, wohlgemerkt) und auch in Capes.
Unsere Kleinsten buhlen um Aufmerksamkeit, weil ihre Eltern es für wichtiger erachten, sich via Socialmedias mit anderen aus zu tauschen – zu kommunizieren, und verlieren dadurch völlig unseren Halt in der Welt.

Lebst du noch, oder surfst du schon?

Mit immer größer werdendem Erschrecken, nehme ich wahr, wie sehr mein Sohn sich für mein Handy interessiert, und ich mich mit der Frage auseinander setzten muss, wie ich ihm einen angemessenem Umgang mit diesen Medien beibringen kann, damit er später das Leben außerhalb des Bildschirms auch leben kann. Wie kann ich ihn stärken, damit er nicht schon in der dritten klasse auch ein Handy will? Ich möchte, dass er die Schönheit der kleinen Dinge erkennt, und zu schätzen weiß – sie nicht direkt via Handy mit anderen “Freunden” teilen will – ich möchte nicht, dass er sich mit dem Zombievirus ansteckt, den unsere Menschheit befallen hat.

Die Zombieapokalypse hat uns schon erfasst.

Während der letzten Fastenzeit habe ich meinen Internetkonsum via PC stark eingeschränkt und somit einiges an Zeit und neuer Lebensqualität zurück gewonnen. Nun möchte ich mich an meinen kleinen, tragbaren Bildschirm wagen, und die Zeit mit diesem Gerät einschränken. Und ich würde mich sehr freuen, wenn du mit machst. Dabei ist es nicht wichtig, in welchem Ausmaß du deinen eigenen Konsum einschränken willst, sondern, dass du achtsamer wirst, im Umgang mit diesen Medien, und vielleicht die Welt da draußen, für dich neu entdeckst!
Meine Fastenzeit geht bis Mittsommer (21.Juni) – dem längsten Tag des Jahres. Es sind also gut 6 Wochen – machbar, finde ich:

Was ich gerne in dieser Zeit verändern/beachten möchte:

* Nur noch 3x täglich auf das Gerät schauen, um auf Nachrichten zu antworten
* Handy wird nicht am Esstisch, bei Mahlzeiten/Spaziergängen und Co verwendet
* Als Mediengerät nur verwenden, wenn der Zwerg schläft/spielt
* Spiele und “Zeitverschwender” vom Handy löschen
* Bei der Verwendung des Internets auf die Zeit achten, und nicht länger als notwendig benutzen

Ich denke, dass ich diese Spielregeln für mich einhalten kann, und werde für dich wieder zwischendurch berichten, wie es mir “mit ohne” so ergeht. Ich würde mich sehr freuen, wenn du mit machen würdest, denn ich würde mich über eine Welt freuen, in der wir wieder wirklich kommunizieren, und nicht nur via Internet (wobei ich natürlich sehr dankbar für dieses Medium bin, denn es ermöglicht mir, mit dir in Kontakt zu treten – ich möchte es auch nicht als “böse” abstempeln, sondern plädiere hier für einen achtsamen Umgang!)
Wenn du noch unsicher bist, und noch einen kleinen Anstupser brauchst, dann schau dir doch das hier mal an – ich finde dieses Video sehr gelungen!

http://www.youtube.com/watch?v=Z7dLU6fk9QY